Kommunale Nahwärme ist eine Chance für Wärmewende und Bürgerenergie

Anzeige

Machen Sie einen Stromvergleich auf Beste-Stromvergleich.de
kommunale Nahwärme
Wachsendes Interesse von Kommunen an Versorgung mit Nahwärme, Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien

Zunehmend wird das Feld der kommunalen Nahwärmeversorgung für die Energiewende erschlossen. Auch für die Bürger-Energiegenossenschaften kann die Nahwärme ein neues Betätigungsfeld werden, um die Energiewende im Wärmesektor voran zu bringen. Das Potential im Wärmesektor ist schließlich noch groß, viele Kommunen sind daran interessiert und der Wärmemarkt ist nicht so stark reguliert wie der Stromsektor. Viele spricht dafür, dass Nahwärmenetze künftig eine größere Rolle spielen werden. Doch die praktische Umsetzung ist auch sehr komplex, benötigt erfahrene Partner und die Kommune, um das Projekt mit lokaler Wärme erfolgreich an die Hausbesitzer zu bringen. Im folgenden Beitrag etwas Hintergrund zum Thema kommunale Nahwärme, ein paar Zahlen, etwas zu den verwendeten Technologien und ein paar praktische Beispiele. … den ganzen Artikel lesen »

Stellungnahmen zum Gesetzentwurf für die Förderung von Mieterstrom

Gesetz Förderung Mieterstrom
Stellungnahmen zum Entwurf ein Gesetz zur Förderung von Mieterstrom, Foto: pixabay

Es ist viel Bewegung in die Diskussion zu Förderung von Mieterstrom gekommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi hat einen Entwurf vorgelegt zur Förderung der Vor-Ort-Versorgung von Mietern mit Solarstrom. Dieses Gesetz soll die gegenwärtige Benachteiligung von Mietern bei der Nutzung von Solarstrom noch in dieser Legislaturperiode beseitigen. Grundsätzlich wird dieses Gesetz begrüsst, doch viele Verbände fordern noch Änderungen. Entscheidend wird  sein, ob die Förderung auch ankommt, damit es für Mieter, Wohnungswirtschaft und Dienstleister attraktiv ist und Sinn macht. Das große Interesse an diesem Thema zeigt aber auch die Bedeutung der dezentralen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien. Im Beitrag zeige ich Auszüge aus Stellungnahmen von Verbänden, Unternehmen und anderen Stakeholder. … den ganzen Artikel lesen »

Podcast 58 im Gespräch mit Philipp Vohrer über die Wärmewende

Solarthermie und Holzhaclschnitzelanlage
Holzhackschnitzelanlage und Solarthermie liefern erneuerbare Wärme für Büsingen, Foto: solarcomplex AG/ Agentur für Erneuerbare Energien

Heute geht es endlich wieder weiter mit der Podcast-Serie zur Wärmewende – mit einem Gespräch mit Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Im März waren so viele Veranstaltungen und andere Aufgaben, dass ich nicht dazu gekommen bin, das bereits aufgenommene Gespräch fertig zu bearbeiten. Im Gespräch geht es um die Arbeit der Agentur für Erneuerbare Energien und die Schwierigkeiten der Erneuerbaren Energien auf dem Heizungsmarkt. Es ging aber auch um die Chancen der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor und die vielen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Weitere Themen sind die Sektorenkopplung und die Digitalisierung als Helfer für die Wärmewende. … den ganzen Artikel lesen »

Eignung von Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende – Teil 2

Gastbeitrag von Prof. Christian Lüders und Dr. Bernd Sörries, Fachhochschule Südwestfalen

Fortsetzung von Teil 1

Vergleich der Funktechnologien

Funktechnologien Digitalisierung Energiewende
Smart-City mit Funktechnologien

Beim Vergleich der Funktechnologien ist zunächst auffällig, dass LoRa im unlizenzierten Frequenzband bei 868 MHz eingesetzt wird. Da hier eine Kontrolle der Datenübertragung de facto gar nicht möglich ist, da Überlastungen, Interferenzen jederzeit auftreten können, kann LoRa netzkritische Anwendungen nicht hinreichend unterstützen. Bei der bidirektionalen Vernetzung von SMGWs scheint auf den ersten Blick dagegen der Einsatz von LoRa denkbar zu sein. Bei näherer Betrachtung und Analyse der hier zu erfüllenden Anforderungen kann jedoch nicht erwartet werden, dass LoRa die geforderten Latenzzeiten, notwendige Kapazitäten oder auch die Datenraten (z.B. für Updates) bereitstellen kann.14 … den ganzen Artikel lesen »

Eignung von Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende – Teil 1

Gastbeitrag von Prof. Christian Lüders und Dr. Bernd Sörries, Fachhochschule Südwestfalen

Funktechnologien für Smart-Grid
Smart-Grid: Funktechnologien für die Digitalisierung der Energiewende

Mit der Verabschiedung des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) steht die bundesweite Einführung von intelligenter Messtechnik an 1. Parallel stehen die Verteilernetzbetreiber vor der Herausforderung, die ständig steigende Anzahl verteilter Erzeugungsanlagen sicher in ihre Netze zu integrieren 2. Beide Entwicklungen führen im Ergebnis zu einer informationellen Vernetzung von Millionen regional verteilter Messpunkte, Speicher- und Produktionsanlagen. Der abstrakte Leitsatz des Internets der Dinge, wonach alles was vernetzt werden kann, auch vernetzt wird, wird langsam Realität in der Energiewirtschaft.

Bei der Digitalisierung der Energiewende werden nun Strukturen und Prozesse einer kritischen Netzinfrastruktur erfasst und verändert. Damit müssen die zum Einsatz kommenden Informations- und Kommunikationstechnologien besonderen technischen Anforderungen genügen. § 21 Abs. 1 Nr. 3 MsbG fordert diesbezüglich, das bei der Digitalisierung des Messwesens nur sichere und leistungsfähige Fernkommunikationstechnik zum Einsatz kommen darf. … den ganzen Artikel lesen »

Aktion #EnergiewendeSchaffen zeigt Arbeitsplätze bei Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Gebäudeplaner #EnergiewendeSchaffen
Die Gebäudeplaner Fenja und Roman müssen auf der Baustelle in Sachen Energieeffizienz den Überblick behalten. Foto: Berufsorientierungsinitiative „Energiewende schaffen“

Es gibt viele unterschiedliche Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, die Aktionswoche #EnergiewendeSchaffen möchte diese bildlich darstellen. Wer in diesem Bereich arbeitet, ist dazu aufgerufen ein Foto von von sich oder dem Team bei der Arbeit zu machen und mit dem Hashtag #EnergiewendeSchaffen in den sozialen Netzwerken zu posten. Das Ziel der Aktionswoche ist auf Arbeitsplätze in der Energiewende aufmerksam zu machen. Junge Leute sollen sich damit für Berufe im Umfeld der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz interessieren. Eine erfolgreiche Energiewende braucht schließlich viele Fachkräfte.

Mitmachen in der Aktionswoche ist ganz einfach. Wer in diesem Bereich arbeitet, krempelt die Ärmel hoch und lässt sich alleine oder im Team am Arbeitsplatz fotografieren. Das Foto könnt Ihr dann bei Twitter, Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #EnergiewendeSchaffen veröffentlichen. Seid Ihr nicht in diesen Netzwerken, dann könnt Ihr trotzdem Euch beteiligen. Schickt das Foto an den Bundesverband Erneuerbare Energien e.V. (BEE) per Mail an presse(at)bee-ev.de. Der BEE veröffentlicht die Bilder dann in einem Online-Fotoalbum. … den ganzen Artikel lesen »