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Drei Lösungen von Siemens für die neue Energiewelt auf der „The smarter E“ 2019

Siemens auf der The smarter E 2019
Grafik:: Siemens

In Zusammenarbeit mit Siemens AG

Die Energiewelt entwickelt sich hin zu einer klimaschonenden Energiezukunft. Sie wird dekarbonisiert durch den Einsatz von erneuerbaren Energien an Stelle von fossilen Energieträgern. Die Energiewelt wird deutlich dezentraler aufgestellt mit vielen verteilten Anlagen zur Stromerzeugung. Diese bilden die Grundlage einer Zukunft, die zu großen Teilen auf Strom basiert. Hinzu kommt noch die Digitalisierung der Energiewelt um die einzelnen Bereiche zu vernetzen und Angebot und Bedarf zusammenzuführen. Das bedeutet wir benötigen intelligente Energiekonzepte und eine Vernetzung der unterschiedlichen Sektoren. Wie das aussehen kann, zeigt Siemens auf der Messe “The smarter E Europe” in München.

VEin wesentliches Standbein der neuen dekarbonisierten Energiewelt wird die Stromerzeugung aus Sonnenenergie, Photovoltaik, sein. Diese Solaranlagen verteilen sich auf viele unterschiedliche Gebäude und Flächen, und damit auf viele neue unabhängige Stromproduzenten und Unternehmen. Dadurch ergeben sich neue Geschäftsmöglichkeiten in der Energiewelt. Diese können beispielsweise im Feld der Elektromobilität liegen.

Intelligente Infrastruktur-Lösungen für Photovoltaik-Anlagen

Nach dem aktualisierten “Global Market Outlook 2019 bis 2023” geht der Verband Solarpower Europe von einem starken Wachstum der Photovoltaik in den nächsten Jahren aus, wie das pv magazine Deutschland berichtet. So erwarten sie bis 2023 einen weltweiten Zubau von 800 Gigawatt neuer Photovoltaik-Anlagen. Auf Deutschland sollen alleine rund 26,7 Gigawatt entfallen, also mehr als 5 GW pro Jahr.

Ein Teil des Stroms aus Photovoltaikanlagen wird direkt vor Ort verbraucht. Der Strom, der nicht direkt verbraucht und nicht gespeichert werden kann, speisen die Stromerzeuger in das lokale Stromnetz ein. Diese zunehmende Einspeisung von dezentral erzeugtem Strom stellt das Netz vor große Herausforderungen. Die Frage ist also wie dieser Strom in die Stromnetze integriert werden kann.

Als Antwort hat Siemens intelligente Infrastruktur- und Speichersysteme entwickelt, die unter der Überschrift Photovoltaik electrical Balance of Plant (eBoP) stehen. Wie der Name “Plant” schon aussagt, geht es um große Anlagen, die ihren Strom in das Mittel- oder Hochspannungsnetz einspeisen. Dazu gehören große Stromspeicher der Marke Fluence, ein gemeinsames Unternehmen von Siemens und AES, mit eigenen Services und flexiblen, sowie skalierbaren Lösungen für unterschiedliche Zielgruppen. Daneben bietet Siemens eine Umrichterstation für große Photovoltaikanlagen, die Wechselrichter, Transformator und Schaltanlage in einem Produkt vereint. Die PV Skid Plattform ist eine Plug-and-Play Lösung, die auch auf engem Raum einfach zu installieren ist. Diese Lösung spart Zeit und Kosten für die Errichtung.

Lösungen für dezentrale Energiesysteme

Während die Energiewelt früher mit einzelnen großen Kraftwerken übersichtlich war, benötigen wir in Zukunft vernetzte Systeme für die Stromerzeugung und Speicherung als Strom, Wärme oder Wasserstoff. Diese dezentralen Energiesysteme sind abgestimmt auf den lokalen Energiebedarf, um Versorgungssicherheit mit Wirtschaftlichkeit und nachhaltiger Reduzierung der CO2-Emissionen zu vereinbaren.

Daraus ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten für die Betreiber von dezentralen Energiesystemen,, wie Unternehmen, Stadtwerke und andere Stromproduzenten. Das kann ein Lastmanagement sein für die Optimierung der Netznutzungskosten in Unternehmen oder das Hybridkraftwerk für eine zuverlässige und autarke Energieversorgung. Möglich sind auch ganzheitliche Stadtteilkonzepte mit Lösungen für eine lokale Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität. Es sind auch lokale Energieparks mit passenden Lösungen für Industrie und Gewerbe möglich, die eine verbrauchsorientierte Energieerzeugung anbieten in Verbindung mit Speicherung und Sektorkopplung. Generell gewinnt die intelligente Verbindung von z.B. Strom, Wärme und Mobilität zunehmend an Bedeutung.

Siemens bietet für verschiedene Marktteilnehmer, Branchen und Industriesparten Unterstützung für die Realisierung effizienter Energielösungen mit Beratung, Planung, Installation und Betrieb. Zum Angebot gehört auch ein kostenloser datenbasierter Energy Configurator, der auf der Messe “The smarter E” zu sehen ist. Mit der Hilfe dieses Tools lassen sich individuelle Optimierungspotenziale berechnen und ein erster Systemaufbau erstellen, um die Potenziale für die Reduktion von Energiekosten und CO2-Emissionen zu ermitteln.

Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität

Mittlerweile ist es immer deutlicher, dass die Mobilität der Zukunft elektrisch sein wird. Immer mehr Hersteller bieten neue rein elektrische Fahrzeuge an. Dies bedeutet aber auch, dass ein flächendeckender Ausbau einer leistungsstarken Ladeinfrastruktur notwendig ist. Hierfür bietet Siemens eigene Komponenten und Lademanagementsysteme,  sowie durchgängigen Komplettlösungen und Beratungsservices.

Für Ladevorgänge in öffentlichen oder teilöffentlichen Umgebungen wie Parkhäusern und -garagen sowie auf Hotel- oder Firmenparkplätzen kommt die SiCharge CC AC22 Ladesäule von Siemens zum Einsatz. Sie stellt zeitgleich 22 Kilowatt (kW) an zwei Ladepunkten zur Verfügung und lässt sich über ein integriertes Display intuitiv bedienen. So können Nutzer ihre Elektrofahrzeuge, je nach Batteriesystem, innerhalb von rund 45 Minuten für eine Reichweite von 100 km laden.

Die Wallbox VersiCharge IEC ist für den Einsatz im privaten und halböffentlichen Umfeld, wie in Garagen und auf Parkplätzen konzipiert. Nutzer dieser Wallbox können den Ladevorgang automatisch mit der Verbindung zum Fahrzeug starten, oder sie verzögern den Beginn in Schritten zu je zwei Stunden per Knopfdruck. Damit können sie den Strom Dach ihrer Photovoltaikanlage oder günstigen Nachtstrom nutzen. Die maximal mögliche Ladeleistung dieser Wallbox beträgt 22 kW.

Das von einem Industriekonsortium betriebene Forschungsprojekt „FastCharge“ entwickelt die Technologie für extrem hohe Ladekapazitäten auf Basis des Energieversorgungssystems von Siemens. Bereits heute sind Ladezeiten von weniger als drei Minuten für die ersten 100 Kilometer Reichweite möglich: ein echter Quantensprung. Diese Ladevorgänge sind z.B. sinnvoll an Autobahnen, wenn die Nutzer noch weite Strecken zurück legen müssen und nicht viel länger warten wollen als sie heute für das Tanken benötigen.

Siemens auf der Messe “The smarter E Europe”

Diese aufgezählten Themen und weitere finden Sie am Stand von Siemens auf der Messe “The smarter E Europe” in Halle B2 am Stand 110 noch bis zum 17.05.2019 oder unter www.siemens.com.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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