Schadensursachen PV-Anlagen

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

10 Kommentare

  1. Wir haben einen Schaden an den Modulen da der Nachbar weine Fassade mit Sprühlack saniert hat ohnde den 2K Lack abzusauben. Nun ist die Gesamte 30 kWp Anlage betroffen. Die Versicherung will nun mit Trockeleis oder einer Schabtechnik die Module reinigen. Hat jemand erfahrung oder eine Fachstelle welche uns weiterhelfen kann?
    Wir wissen dass das nicht geht, da aber die Versicherung kosten sparen will und lieber etwas bastelt als den jährigen Module zu ersetzten suchen wir dringend eine Fachstelle welche uns unterstützen kann. Danke

    1. Das Problem mit dem Unwillen der Versicherungen ist uns bestens bekannt. Wir empfehlen unseren Kunden in so einem Fall immer, von der Versicherung eine Garantieübernahme für die Restlaufzeit der PV-Module zu verlangen. Bisher haben sie das immer abgelehnt und damit hat der Kunde einen Grund, wie in Ihrem Fall, die Reinigung mit Trockeneis oder abschaben zu verweigern.

      Kein PV-Modulhersteller wird diesen Methoden zustimmen und Ihnen im Schadenfall die Garantieleistungen entziehen.

  2. Die meisten Schäden entstehen also durch Beschädigungen von Außen. Mich interessiert momentan die Reinigung von Solaranlagen. Darüber würde ich gerne mal einen Beitrag lesen.

  3. Um solche Probleme an Standorten für erneuerbare Energien zu vermeiden, sollten Manager den geplanten Wartungsinspektionen des Netzes und der Umgebung mehr Aufmerksamkeit schenken.

  4. Das ist schlichtweg falsch dargestellt.
    Hier wird im ersten Kapitel der Eindruck vermittelt, dass die PV und allem voran der Wechselrichter eine häufige Brandursache wäre.
    Dass umgekehrt Schäden an PV-Anlagen am häufigsten durch Brände verursacht werden, mag ja stimmen.
    Das ist aber nur logisch wenn so wie in Deutschland auf vielen Dächern eine PV-Anlage besteht.
    Wenn dann das Haus brennt, wird natürlich auch die PV-Anlage beschädigt. Da können die Anlagen aber nichts dafür.
    Dass PV-Anlagen fast nie einen Brand auslösen hat zuerst eine Studie vom Fraunhofer Institut gemeinsam mit dem TÜV gezeigt (Risiko irgendwo bei 0,016%; das ist inzwischen international durch etliche Studien auf unter 0,003%). Da lösen Fernseher häufiger Brände aus.
    Sowas sollten Fachfirmen und Fachleute wissen und zu unterscheiden verstehen.
    Mit solchen Artikeln wird ein falscher Eindruck vermittelt und Versicherungen verwenden diese Informationen dann als Begründung Prämien zu erhöhen, weil PV ja soooo gefährlich ist.

  5. Die relativen Prozentzahlen vermittlen leider ein ganz falsches Bild. Wichtig wäre noch, die „Schadensquote“ einmal zu erwähnen: Wieviele Anlagen sind installiert und wieviele davon sind überhaupt von Schäden betroffen.

    20% aller Schäden können dann ganz leicht 2 Anlagen von insgesamt 10 aufgetretenen Schäden bei Millionen von Anlagen sein – also hier bitte noch Zahlenmaterial ergänzen, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, PV-Anlagen oder Wechselrichter würden eine Gefährung darstellen.

  6. Die Schneelast auf den Modulen habe ich total unterschätzt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Module dabei kaputt gehen können. Gibt es dafür geschützte Solartechnik die man installieren lassen kann?

    1. Dafür gibt’s bei einigen namhaften Herstellern für Unterkonstruktion verstärkte Varianten der Unterkonstruktion.
      Dachhaken und Schienen für erhöhte Schneelast, Kreuzverbund der Unterkonstruktion und dass jedes Modul auf drei Montageschienen aufliegt.
      Das alles sollte es schon deutlich besser machen.