dena-Niedrigenergiehaus Darmstadt nach Sanierung

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13 Kommentare

  1. Da gebe ich Dir völlig Recht Andreas. Die Gebäudesanierung ist viel facettenreicher und die Diskussion greift einfach viel zu kurz, nur mit einem Vollwärmeschutz zu argumentieren.

    1. Vermutlich hat keiner der Journalisten die Studie gelesen oder verstanden. Es scheint vielmehr als wenn sie die Studie genutzt haben, um wieder mal ihre negative Meinung über Wärmedämmung schreiben zu können. Woher diese Meinung kommt, würde mich aber auch mal interessieren.

  2. Hallo Andreas Kühl! Ich habe heute hier (http://www.ecoquent-positions.com/waermedaemmung-lohnt-sich-oder-nicht/) mal kurz geschildert, was mich als Verbraucher in Sachen Wärmedämmung bewegt, wenn ich das Verwirrspiel der verschiedenen Seiten, die meinen, etwas zum Thema Wärmedämmung sagen zu müssen, nicht nur beobachte, sondern meinen finanziellen Teil daran habe. Ich wünschte, als Verbraucher eine Möglichkeit zu haben, hier Politik und Wissenschaft und deren Handlungsmotive zu erkennen, die Rolle der Medien zu beleuchten und mir meine eigene Meinung bilden zu können, mit Wissen, das gewusst ist. Eine für viele (vielleicht zu) schwere Aufgabe … Wie trennt der umweltbewusste Verbraucher die Spreu vom Weizen? Ich freue mich auf eine Antwort!

    1. Hallo Doreen Brumme, das ist sicher schwer zu beurteilen was richtig und falsch ist, ohne entsprechendes Vorwissen. Mich hat an dem Beitrag nicht die persönliche Sicht geärgert, sondern die Übernahme der Zahlen und der Sichtweise aus dem Artikel der Welt. Die Originalmeldung der KfW zu dieser Studie sagt schon was ganz anderes als der Beitrag der Welt, und auch in einigen anderen Medien.

      Wärmedämmung kann, mit falscher Planung, unter Umständen eine Gefahr sein, dass will ich nicht verneinen. Bei korrekter Planung kann man diese Probleme und Gefahren jedoch ausschließen. Und das muss man auch nicht in den Vordergrund stellen, denn bei richtiger Planung gehört die Dämmung zu einer umfassenden Sanierung genauso dazu wie eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien. Bzw. die Reduzierung des Energiebedarfs sollte immer der erste Schritt einer umfassenden Sanierung sein.

      Der Punkt, was beim Verbraucher ankommt, ist sehr wichtig und wir müssen uns überlegen wie eine seriöse Aufklärung aussehen kann. Die Bedingungen dazu werden aber immer wieder erschwert durch die Berichterstattung in den von mir genannten Medien. Wie wir gesehen haben, werden gerade in diesem Bereich die Tatsachen gerne verdreht, warum auch immer. Manche vermuten hier eine erfolgreiche Kampagne der Ziegelindustrie. Das macht es dann wieder schwerer für den Verbraucher und für diejenigen, die eine seriöse Planung und Beratung anbieten möchten.

  3. Hallo Andreas Kühl!

    Auch ich habe die widersprüchlichen Meldungen der letzten Tage intensiv verfolgt. Vorweg, ich bin eher ein Gegner der vollumfänglichen, konventionellen energetischen Sanierung. Als Kaufmann suche ich die Investition als erstes zu realisieren, die mir den größtmöglichen Einspareffekt bei geringstmöglichem Einsatz bringt. Um das Potential dieser Investition zu identifizieren, stelle ich Interessenten auf meiner homepage http://www.solar-sanieren.de ein einfaches kostenloses Berechnungstool zur Verfügung. Wer die exakte Anlagenkonstellation erfahren möchte, muss danach weitere Informationen für Berechnungen zur Verfügung stellen und dafür ein geringes Honorar zahlen. Diese singuläre Maßnahme hilft dem Investor, natürlich u.a. durch kostenlose Sonnenenergie, 60-80% der Heizkosten zu sparen. Dafür müsste man konventionell eine Vollsanierung durchführen. Die von mir vorgeschlagene solare Sanierung ist um die Hälfte bis zu 2/3 günstiger und damit wirtschaftlicher. Gewisse Vorteile der Dämmung, z.B. Eliminierung von Zugerscheinungen, kann sie nicht ersetzen.

    Wer an den effizienten Ersatz von Betriebskosten denkt, wandelt Betriebskosten in Kapital (Wertsteiigerung der Immobilie) um, indem er solar saniert.

    1. Hallo Herr Bergen,
      für den Eigentümer und damit Bauherr einer Sanierung ist die Kosteneffektivität ein gewichtiges Argument, auch wenn heute keiner die Energiepreise der nächsten 10, 20 Jahre kennt. In meinem Beitrag habe ich auch explizit darauf hingewiesen, dass es nicht unbedingt die komplette Sanierung sein muss. Eine Teilsanierung kann mit geringem finanziellen Einsatz auch schon erhebliche Einsparungen bringen, immer abhängig vom jeweiligen Einzelfall.