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Schlagwort: lichtblick

Offene Briefe an Ministerpräsidenten warnen vor Folgen der EEG-Reform

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EEG-Reform gefährdet Windenergie und Akteursvielfalt
EEG 2016: Dämmerung der Windenergie an Land? Foto: unsplash.com

Mehrere Appelle an die Ministerpräsidenten vor einem Sondertreffen weisen auf die negativen Folgen für die Energiewende hin, wenn die geplante Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet wird. Der Ausbau der Windenergie an Land könnte damit deutlich zurück gehen, wie es bei der Photovoltaik bereits der Fall ist. Zudem wird die Beteiligung von Energiegenossenschaften durch die Ausschreibungen künftig kaum noch möglich sein, die Akteursvielfalt im gesellschaftlichen Projekt Energiewende gerät damit durch die EEG-Reform in Gefahr. … den ganzen Artikel lesen »

Chance für Beteiligung von Mietern an der Energiewende vertan mit der EEG-Novelle

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Dieser Artikel ist Teil 1 von 21 über Mieterstrom
Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND
Solaranlage Gelbes Viertel in Berlin, Foto: STADT UND LAND

Mir liegt es fern hier alle verpassten Chancen der EEG-Novelle aufzuführen. Wenn es wirklich um den Strompreis der „kleinen Leute“ ginge, könnten viele Maßnahmen helfen, um den Anstieg der EEG-Umlage zu bremsen, oder vielleicht sogar die Umlage zu reduzieren, und gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien fortführen. Dazu hatte ich mich kürzlich erst im Blog Dialog-Energie-Zukunft äußern dürfen und gefragt wo  die Bundesregierung eigentlich hin möchte. Wo die EEG-Novellierung hinführen soll, wissen wir jetzt besser, mehr Vorteile und mehr Ausnahmen für die bestehende Energiestruktur und für die Industrie.

Was hat das noch mit Energiewende zu tun?

Die gerade erst begonnene Entwicklung zum lokalen Verbrauch des Stroms aus erneuerbaren Energien oder energieeffizienter Kraft-Wärme-Kopplung wird mit der EEG-Novelle abgewürgt. Dabei wäre dies eine hervorragende Möglichkeit Mieter von der Energiewende mit günstigeren Strompreisen profitieren zu lassen, ohne (oder zumindest deutlich weniger) Förderung in Anspruch zu nehmen und ohne die Netze zu belasten.

So gibt es völlig unterschiedliche Verbände, die sich einsetzen für den Erhalt der Möglichkeit lokal erzeugten Strom direkt zu beziehen, bzw. zu vermarkten. … den ganzen Artikel lesen »

Energiewende ist für jeden da

Dieser Artikel ist Teil 2 von 21 über Mieterstrom
Detail des Solardachs in Berlin Hellersdorf, Foto: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Detail des Solardachs in Berlin Hellersdorf, Foto:
STADT UND LAND
Wohnbauten-Gesellschaft mbH

Die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist heute zu einer reinen Kostendiskussion verkommen. Was wir erreichen wollen und wie wir von erneuerbaren Energien profitieren können, ist hingegen kaum ein Thema.

Heute ist lokal oder regional erzeugter Strom aus Photovoltaik und Windenergie günstiger als der Bezug von Strom aus dem Netz. Das müsste doch Anreiz genug sein diese Technologien auszubauen. Es gibt kein Naturgesetz, das besagt, dass der Rest des Stroms oder Backup-Strom aus zentralen Kohlekraftwerken stammen muss.

Es sollten daher viel mehr Menschen von dem günstigeren Strom profitieren können, anstatt auf immer teureren Netzstrom angewiesen zu sein. Bislang tragen die meisten Menschen nur die Kosten. Vom günstigeren Strom durch erneuerbare Energien profitieren bislang nur die wenigen Unternehmen, die ihren Strom extrem günstig an der Strombörse einkaufen,  die Eigenheimbesitzer, die ihren Solarstrom selbst nutzen können, Unternehmen, die selbst Strom aus Wind- und Solarenergie erzeugen und auch selbst verbrauchen, sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Geld in Solar- und Windenergieanlagen investiert haben. … den ganzen Artikel lesen »

Gibt es auch positive Seiten für die Energiewende im Eckpunktepapier der Bundesregierung?

Infografik SchwarmStrom und ZuhauseKraftwerk, Grafik: LichtBlick SE
Infografik SchwarmStrom und ZuhauseKraftwerk, Grafik: LichtBlick SE

Das Eckpunktepapier des neuen Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel hat viel Kritik hervor gerufen in der Branche der erneuerbaren Energien und aus den Reihen der Unterstützer. Auch ich habe mich gefragt, was damit erreicht werden soll und habe vom neuen Bündnis Bürgerenergie berichtet, das die Interessen der Energiebürger vertreten möchte.

Den Kommentaren nach ist die Energiewende damit am Ende. Stimmt das wirklich oder ist nur die Förderung am Ende? Es gibt da einen innovativen Ökostromanbieter, einer der Top 4, die immer wieder als vertrauenswürdig empfohlen werden, der  sieht das anders und kann dem Eckpunkte-Papier durchaus einige positive Seiten abgewinnen. … den ganzen Artikel lesen »

E.ON wundert sich über Fehleinschätzung der Stromkosten der Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachtsbeleuchtung, Foto: pixabay.de
Weihnachtsbeleuchtung, Foto: pixabay.de

Immer wieder ist in den verschiedensten Medien zu lesen, zu hören oder zu sehen, dass die Strompreise steigen. Dabei haben die Stromkosten nur einen geringen Anteil an den Ausgaben eines Haushaltes. Doch durch die fortdauernde Präsenz des Themas setzt es sich fest in den Köpfen und hat dann in der Einschätzung einen höheren Stellenwert als in der Realität. Erst im Oktober hat die dena in einer Umfrage festgestellt, dass der Stromverbrauch von Elektrogeräten deutlich überschätzt wird.

Nun wundert sich gar der Energieversorger E.ON, dass die Deutschen ihre Stromkosten um ein Vielfaches überschätzen. Da frag ich mich, ist das kurzsichtig, naiv oder ein Aufruf gegen Stromsparen und Energieeffizienz? Was möchte E.ON mit dieser Meldung erreichen?

Deutsche überschätzen Stromkosten um ein Vielfaches

Der Anlass für die Meldung war eine Umfrage wie viel Strom die Weihnachtsbaum-Lichterkette benötigt. Nach einer repräsentative Studie von TNS Emnid im Auftrag des Energieversorgers E.ON, gehen die Menschen in Deutschland von durchschnittlich 47 Euro zusätzlichen Kosten aus. Tatsächlich sind es aber weniger als 2 Euro, so Rolf Fouchier, Geschäftsführer von E.ON Energie Deutschland. … den ganzen Artikel lesen »

Neue Modelle für Eigenverbrauch von Solarstrom in Mietwohnungen

Bisher konnten sich Mieter nur in Bürger-Energiegenossenschaften an der Energiewende beteiligen. Der zunehmend attraktive Eigenverbrauch aus Photovoltaik-Anlagen oder auch von anderen kleinen dezentralen Stromerzeugern, wie Kleinwindkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken, blieb bisher Eigenheimbesitzern vorbehalten. Mieter konnten bislang nicht davon profitieren.

Die Schwierigkeiten liegen zum einen bei den Abrechnungen, es muss gemessen werden welcher Mieter wie viel Strom abnimmt. Und was ist, wenn einzelne Mieter sich  nicht beteiligen wollen und einen anderen Stromanbieter wählen? Dann ist besonders bei PV-Anlagen die Frage, woher kommt der Strom, wenn nicht genügend Solarstrom erzeugt wird? Es wären zwei Zähler für jede Wohnung notwendig. Alle diese bislang ungelösten Fragen haben eine Nutzung von günstigerem Strom aus Photovoltaik-Strom in Mietwohnungen verhindert.

Jetzt gibt es zwei sehr ähnliche innovative Lösungen für dieses Problem. Die Akteure sind sehr unterschiedlich, mit einem komplett anderen Hintergrund, aber die Lösungen ähneln sich doch. Den Mietern wird in beiden Fällen eine komplette Stromversorgung aus einer Hand angeboten, wobei ein Teil des Stroms aus der Photovoltaikanlage vom Dach des Mehrfamilienhauses stammt. … den ganzen Artikel lesen »