energy 2050 - Die Energiekonferenz von VERBUND
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Kooperation für Projekte der Energiezukunft in Österreich

In Zusammenarbeit mit  VERBUND, Östereichs größtem Stromerzeuger  und einem der führenden Wasserkraft-Unternehmen in Europa.

Neue Technologien erfordern neue Geschäftsmodelle und auch neue Wege zur Zusammenarbeit. Daher werden die großen Energie-Unternehmen aus Österreich, OMV und VERBUND, künftig intensiver zusammen arbeiten. Anfang Juli haben sie strategische Absichtserklärungen unterzeichnet, mit dem Ziel ihre strategische Kooperation für die Energiezukunft zu intensivieren. Der Beitrag soll einige Beispiele dieser Zusammenarbeit zeigen. Dazu gehören bereits laufende und künftige Projekte.

Damit arbeiten der größte österreichische Stromerzeuger und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa, die VERBUND AG, und das internationale, integrierte Öl- und Gasunternehmen OMV gemeinsam an der Energiezukunft in Österreich.

Projekte der Energie-Kooperation von OMV und VERBUND

SIMATRICS Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Die strategische Zusammenarbeit der beiden Unternehmen startete 2017. Beide Unternehmen halten jeweils 40 Prozent der Anteile am Elektromobilitäts-Dienstleister SIMATRICS. SIMATRICS bietet das einzige flächendeckendes Hochleistungs-Ladenetz in Österreich. Dazu gehören 435 Ladepunkte, wovon 210 eine Ladeleistung von 43 bzw. 50 kW aufweisen. Darüber hinaus bietet SIMATRICS schlüsselfertige Ladelösungen für Unternehmen an, sowie ein Reseller-Programm.

UpHy: Wasserstoff in der Mobilität

Ein weiteres Projekt der Kooperation ist ebenfalls im Bereich der Mobilität angesiedelt. Bei „UpHy“ geht es um die Demonstration der Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff in der Mobilität. Der Name „UpHy“ steht für „Upscaling of green hydrogen for mobility and industry“. Es geht darum grünen Wasserstoff nutzbar zu machen für die Mobilität, um die Treibhausgasemissionen aus diesem Bereich zu reduzieren.

Um Wasserstoff für die Mobilität im großen Maßstab nutzbar zu machen, fehlen derzeit jedoch noch die messtechnischen Möglichkeiten für die geeichte Mengen- und Qualitätsmessung von großen Mengen Wasserstoff an Tankstellen.

Im Projekt UpHy geht es um zum einen um die Skalierung von Technologien für die Produktion und Verteilung von grünem Wasserstoff. Und auf der anderen Seite steht die Untersuchung moderner Analysemethoden zur Ermittlung der geforderten Qualitätsparameter und einer mobilen Massen- und Gasqualitätsmessung des Wasserstoffs. Damit soll die Eichung direkt an Wasserstoff-Tankstellen ermöglichen.

Im nächsten Schritt ist eine grüne Wasserstoff-Produkt geplant. Dazu gehört eine modulare Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Diese besteht aus einer 350-bar-Trailer-Füllstation und einer 350 bar-Betankungsinfrastruktur für Busse und LKW, die nach neuesten Standards errichtet werden.

Größte Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Österreich

Als erstes neues Gemeinschaftsprojekt soll die größte Photovoltaik-Freiflächeninstallation in Österreich entstehen. Diese soll an OMV Standorten im Weinviertel/Niederösterreich erfolgen. Sie wird eine Leistung von mindestens 16 MW haben und auf die zwei Standorte Schönkirchen und Neusiedl an der Zaya verteilt sein.

Die Gesamtfläche der Installation wird rund 200.000 m² betragen. Sie besteht aus rund 60.000 PV-Modulen und soll im Jahr ca. 18 GWh Strom liefern. Dies entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von 5.500 Haushalten. Damit spart die Anlage umgerechnet rund 12.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Ihre Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2020 geplant.

Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien

Als weiteres Projekt evaluieren OMV und VERBUND den möglichen Bau einer elektrolytischen Wasserstoffproduktion. Bei diesem Verfahren wird Strom aus erneuerbaren Energien in einem Elektrolyseur zu Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Der erzeugte Wasserstoff kann für chemische Produktionsverfahren zum Einsatz kommen. Dabei untersucht die OMV die Verwendung des Wasserstoffs zur Hydrierung von CO2. Ihr Ziel ist es so den CO2-Ausstoß aus den Industrieanlagen zu senken.

Sektorenkopplung als Schlüssel für die Energiezukunft

Im Hinblick auf die VERBUND Energiekonferenz energy2050 mit dem Titel „Bridging the Gap: Industrie-Verkehr-Energie. Sektorenkopplung – Schlüssel oder Schlagwort?“ möchte VERBUND auf die Bedeutung der Sektorenkopplung aufmerksam machen. Diese Konferenz ist ein internationales Forum für Top-Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, in dem das Thema Energie eine entscheidende Bedeutung hat. Die Konferenz findet vom 18. bis 20. September 2019 in Fuschl (Österreich) statt.

VERBUND ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Rund 95 Prozent seines Stroms erzeugt das Unternehmen aus erneuerbaren Energien, vorwiegend Wasserkraft. VERBUND handelt in 12 Ländern mit Strom und erzielte 2018 mit rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 2,8 Mrd. Euro. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist VERBUND von der Stromerzeugung über den Transport bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Seit 1988 notiert VERBUND an der Börse Wien, 51 % des Aktienkapitals besitzt die Republik Österreich. 

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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