Smartphones für mehr Ressourceneffizienz länger oder mehrfach nutzen, Bild: pixabay.de

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2 Kommentare

  1. Durch den Fortschritt in der embedded technology werden zukünftig alle möglichen elektronischen Geräte mit chips (rfid etc.) ausgestattet werden, angefangen vom Kühlschrank im ip Adresse bis hin (theoretisch zum letzten Sandkorn)

    Nach Schätzungen dürfter sich der Energieverbrauch im IT Bereich auf 20% des Weltenergieverbrauchs erhöhen.

    Vielen von uns ist diese Dimension noch nich klar geworden.

    Der Maisanbau in Deutschland nimmt derzeit wohl schon zwischen 20 und 30 % der Ackerflächen ein .

    Ist natürlich alles Öko weil Biogas 🙂

    Das wir unsere Böden ruinieren, Verringerung des Humusboden, Pestizide und Dünger in die Flüsse geschwemmt werden…

    Aber alles Öko weil Biogas.

    Wenn wir es nicht schaffen z.B. am kleinen Beispiel der smartphones eine Nachhaltigkeit im wahrsten Sinne des Wortes durchzusetzen, z.B. eine tatsächliche Lebensdauernutzung von > 5 Jahren dann brauchen wir uns letztlich nicht weiter darum zu kümmern ob es nun multivariable Ladegeräte, etwas weniger Kobalt etc. gibt.

    Weil die erreichte Energieeffizienz wird immer wieder von neuen Modellen absorbiert.

    Was nötig ist, ist in meinen Augen und auch in den Augen meiner Berufskollegen ein ganzheitlicher Ansatz in Bezug, wie wollen wir mit der Energie zukünftig umgehen.

    Ansätze wie die 2000 Watt Gesellschaft existieren bereits.

    Allerdings stoßen diese Innovationen auf den Widerstand unserer Energiealphabeten.

    Wenn ich hier so echauffiert schreibe liegt es nicht nur an der Hitzewelle in Deutschland, sondern auch daran, dass ich heute in einem workshop zum Thema Energiewende wieder zum 100sten Mal die Lippenbekenntnisse von wegen wir sind ja bereits so nachhaltig gehört habe.

    Und wenn ich z.B. dann frage, wie oft diese nachhaltige Person, den Elektrozähler abliest, und ich dann höre vielleicht einmal im Jahr, dann frage ich mich schon was dieser ganze Rummel um Öko eigentlich sein soll.

    1. Ich kann sehr vieles nachvollziehen, der bewußte Umgang mit Energie wäre der größte Schritt für eine Energiewende. Den meisten Menschen ist heute nicht bewusst wie viel Energie sie verbrauchen und wofür. Dann kann man den nächsten Schritt gehen und sehen, wo man seinen Verbrauch reduzieren kann.

      Der Artikel zeigt aber auch, dass es nicht nur um den Energieverbrauch geht sondern um Ressourcen für die Industrie allgemein.

      Nur den Exkurs zur Bioenergie habe ich nicht verstanden, da bin ich der Analphabet auf diesem Gebiet.