Kommunale Wärmeplanung: Überblick der Bundesländer
Die meisten Bundesländer unterstützen ihre Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung mit einem breiten Angebot an Informationen. Damit können sich die verantwortlichen Mitarbeiter in den Kommunen und ihre Dienstleister auf ihre wesentliche Arbeit konzentrieren. Doch das Angebot sieht in jedem Bundesland anders aus und wer in mehreren Bundesländern tätig ist, muss sich erst einen Überblick über das Angebot verschaffen.
Daher möchte ich einen Beitrag für mehr Übersicht leisten und die Suche nach Informationen aus den Bundesländern vereinfachen. Passende Inhalte habe ich aus meinem wöchentlichen Infobrief für die Wärmeplanung entnommen und um weitere Themen ergänzt. In diesem Beitrag stelle ich das Dokument vor, das Anfang Juli 2025 in der dritten, aktualisierten Auflage erschienen ist.
Inhalt
Aufgabe der Bundesländer in der Wärmeplanung
Die Bundesländer spielen eine zentrale Rolle in der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Sie ist ein Teil der nationalen Strategie zur Erreichung der Klimaziele und zielt darauf ab, den Wärmebedarf auf lokaler Ebene klimaneutral zu decken und fossile Energieträger durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen.

In der kommunalen Wärmeplanung sind die Bundesländer die Schnittstelle zwischen Bund und Kommunen. Durch die Unterstützung bei der Datenbeschaffung, die Bereitstellung finanzieller Mittel und die Überwachung der Umsetzung sorgen sie entscheidend für den Fortschritt der Energiewende im Wärmesektor.
Laut Gesetz zur Wärmeplanung müssen die Länder sicherstellen, dass ihre Kommunen Wärmepläne bis zu den jeweiligen Stichtagen erstellen. Dabei müssen sie ihre Kommunen unterstützen, Ressourcen bereitstellen und dafür sorgen, dass die Ziele des Gesetzes umgesetzt werden. Jedes Bundesland beschließt eigene Gesetze und Verordnungen sowie Fördermaßnahmen, erstellt Arbeitshilfen und legt Richtlinien für die Wärmeplanung fest.
Zusätzlich unterstützen sie die Kommunen bei der Datenerfassung für die Bestands- und Potenzialanalyse, zum Beispiel durch ein Wärme- oder Solarkataster. Sie koordinieren und fördern die Zusammenarbeit der Kommunen mit Infrastrukturbetreibern und anderen Interessengruppen.
Gesetze, Verordnungen und Arbeitshilfen
Mittlerweile haben zahlreiche Bundesländer Gesetze beschlossen oder Verordnungen erlassen und Arbeitshilfen für ihre Kommunen erstellt. Dazu bieten sie Leitfäden für die Wärmeplanung, Wärme-Kataster, Hilfen zur Datenerhebung und Energie-Atlanten.
Fast jedes Bundesland verfügt mittlerweile über Wärmebedarfskarten, einen Solaratlas, ein Geothermieportal oder eine Infoseite zur kommunalen Wärmeplanung.
Mein Angebot für Ihren Überblick
Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten für jedes Bundesland ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Wer ohne lange Suche einen Überblick über die Informationen für alle Bundesländer haben möchte, findet diesen in meiner Dokumentation.
In meiner Zusammenstellung finden Sie schnell alle notwendigen und wichtigen Informationen. Auf kompakten 36 Seiten bietet Ihnen die Dokumentation für jedes Bundesland die Links zu
- Gesetzen, Verordnungen und Wärmestrategie
- Förderangeboten und
- Leitfäden, Energie- und Solaratlas, Wärmebedarfskarten, Wärmekataster oder Potenzialkarten.
Wenn Sie meine Dokumentation kaufen, erhalten Sie sowohl eine pdf-Datei als auch ein E-Book. Im Preis enthalten sind kostenlose Updates, die ich Ihnen bis Ende 2026 per Mail schicke, wenn Sie damit einverstanden sind. Aktuell ist die 3. Auflage mit Stand 01.07.2025 erhältlich.
Weitere Angebote zur kommunalen Wärmeplanung
Mit meinem Infobrief “Aktuelles zur kommunalen Wärmeplanung” informiere ich Sie jeden Freitag über die Entwicklungen in den Ländern und Kommunen. Ist das für Sie interessant, können Sie den Infobrief auf LinkedIn abonnieren. Für alle, die auf LinkedIn nicht vertreten sind, gibt es die Informationen zur Wärmeplanung als E-Mail Newsletter.
Weitere informative Texte zur kommunalen Wärmeplanung habe ich auf meiner Übersichtsseite zusammengestellt.
