Bei dem Umstieg auf eine Stromversorgung mit erneuerbaren Energien wird die Stromversorgung nicht mehr alleine von den großen Versorgungsunternehmen getragen. Die künftige Energieversorgung wird von vielen Schultern getragen, von den großen Energieversorgern über kleine mittelständische Stadtwerke bis hin zu den Eigenheimbesitzern mit ihrer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach.
Während die großen Energieversorger öffentlich und in der Politik den Systemwechsel bekämpfen, sind die mittelständischen Unternehmen mit innovativen Projekten auf dem Vormarsch. Gerade die Stadtwerke haben durch die dezentrale Stromversorgung große Vorteile und sehen sich in einer entscheidenden Rolle, wie der VKU-Vizepräsident Dr. Hermann Janning gestern in einer Pressemitteilung betonte:
„Die Energiewende baut auf dezentrale Ansätze – eine Domäne der Stadtwerke. Sowohl beim Ausbau der Erzeugung von erneuerbaren Energien als auch beim Bau neuer, hocheffizienter und flexibler Gaskraftwerke können Stadtwerke eine entscheidende Rolle spielen, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.“
Zu diesen innovativen Stadtwerke gehören die Stadtwerke Passau, die gemeinsam mit der Universität Passau und einem IT-Dienstleister für ein regionales Gleichgewicht von Strombedarf und Stromangebot sorgen wollen. Innerhalb des Forschungsprojektes All4Green wird ein intelligentes Steuerungssystem entwickelt, das den Verbrauch automatisch an das Angebot anpasst. Das Stromnetz wird damit stabilisiert und Schwankungen führen nicht mehr automatisch zu einem Netzkollaps (Quelle: BINE).
Der IT-Dienstleister spielt dabei auch die die Rolle des Großverbrauchers mit seinem großen Rechenzentrum. Bei sinkendem Stromangebot werden energieintensive Rechenoperationen verschoben und die Klimaanlage auf ein Mindestmaß herunter geregelt. Im umgekehrten Fall, wenn zu viel Strom eingespeist wird, dann wird z.B. die Kühlung verstärkt, um später einen Puffer zu haben, wenn sie eventuell sogar ganz abgeschaltet werden muss. Möglich wird dies aber nur, wenn sich der Verbraucher an das Stromangebot anpassen kann.
Andreas Kühl
Freiberuflicher Texter und Content Manger
Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft und habe ein großes Interesse an der Energie- und speziell der Wärmewende. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Gerne plane und erstelle ich Texte und Infografiken für Dich und Dein Unternehmen. Mehr auf der Seite "Über Mich".
Die Energiewende ist eine große Chance für Kommunen, ihre Finanzen und den lokalen Wirtschaftsstandort. Dies macht Anja Floetenmeyer-Woltmann in ihren Antworten auf die Interview-Fragen deutlich. Ein paar Beispiele von Kommunen machen diese Aussagen anschaulich und geben einen Einblick, was möglich ist.
Stromkunden können mit einem dynamischen Stromtarif von niedrigen Preisen an der Strombörse profitieren. Mit einem konstanten Strompreis ist das nicht möglich, er bildet die Preisschwankungen der Börse nicht ab. Dieser Beitrag erklärt, was dynamische Tarife genau sind, wie sie funktionieren, für wen sie sich lohnen und worauf Nutzer achten müssen.
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir die Verwendung der fossilen Brennstoffe Erdöl, Gas und Kohle soweit wie möglich reduzieren. Im gleichen Umfang müssen die erneuerbaren Energien ausgebaut werden.
Kommunen in Deutschland stehen vor der Herausforderung, einen kommunalen Wärmeplan als strategisches Werkzeug für den lokalen Klimaschutz zu erstellen. Wie gehen sie damit um und was sind Ihre großen Hürden? Ein Blick in die Medien und Antworten Akteuren der Praxis auf Fragen zur Bewältigung dieser Aufgabe in den Kommunen.
Biogas ist eine umweltfreundliche Alternative zu fossilem Erdgas. Aber kann heimisches Biogas helfen, russisches Erdgas zu ersetzen und den Gasbedarf von Industrie und Haushalten zu decken?
„Energiewende von unten“ oder „Energiewende im Kleinen“ sind die Stichworte, die zusammenfassen, was heute schon in kleinen Städten erfolgreich umgesetzt wird. Was im Großen, sprich bundesweit, nicht funktioniert, ist in vielen Kleinstädten ein Erfolgsmodell.
Einige Gemeinden zeigen, wie es gehen kann.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.