Endlich wird über die Wörmewende diskutiert

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5 Kommentare

  1. Hallo Andreas,

    klasse Artikel! Finde es auch super, dass das Thema endlich vermehrt diskutiert wird. Je mehr darüber geredet und nachgedacht wird, desto mehr Menschen werden für die Wärmewende sensibilisiert – und leben sie in ihrem Zuhause. Was viele nicht wissen: Wärmepumpen können auch in der Sanierung effizient eingesetzt werden! PV dazu – schöne Lösung!

    Ich berichte ja auch gerne über Menschen, die die Wärmewende leben – sind meine Lieblingsstorys im STIEBEL ELTRON Blog 🙂

    Viele liebe Grüße aus Holzminden
    Mareike

  2. Hallo Mareike,

    jetzt muss die Diskussion am Laufen gehalten werden und alle müssen am Thema dran bleiben. Dann gelingt vielleicht mehr Eigentümern der Schritt zur aktiven Handlung. Ich finde es prima, dass Du viele solcher Beispiele im Blog zeigst Menschen die die Wärmewende leben. Solche Beispiele können auch zeigen, wie trotz niedrige Ölpreise die Wärmewende attraktiv sein kann.

    Sonnige Grüße aus Berlin!

  3. Hallo Andreas,

    es hilft alles nichts – nur durch eine massive Veringerung des Wärmebedarfs ist eine Wärmewende wirklich zu schaffen.
    Die Reihe "Handwerker des Monats" bei ecoquent reiht für mich bezüglich Wärmewende eine Peinlichkeit an die andere.
    Beim Austausch einer schrottreifen Ölheizung durch Pellet und ST "Warum bei der Umstellung von Öl auf Solar der Energieverbrauch halbiert werden kann" von 48MWh/a auf 25MWh/a für 230m² zu kommen, wobei die ST noch was dazu tut, ist ganz ehrlich für mich nur oberpeinlich.

    Der Heizwärmebedarf ist unverändert vorher und nachher ~108kWh/m²a und damit viel zu viel für eine Wärmewende.
    Nschdem ich keine Forschungsinstitution ins Boot bekommen konnte, mach ich mein Projekt bis heute ohne, dass eine größere Öffentlichkeit davon Nutzen hat 🙁 außer übers HTD Forum – siehe link.

    Dank Iso bin ich bis jetzt von 28000kWh/a auf 7700kWh/a herunter gekommen, wobei die fälschliche Annahme, dass Wände zum Reihenhausnachbarn keine Verluste produzieren – was bei mir gänzlich falsch ist – bei mir sind 2/3 der verbliebenen Wärmeverluste eben diese Wand zum Reihenhausnachbarn.
    In Zahlen bei 0°C AT sollte ich nach Berechnung 800W brauchen, tatsächlich brauche ich 2400W. Der Verlust lässt sich sogar messtechnisch/rechnerisch nachweisen. (siehe mein link)

    Mit der geplanten Iso-Maßnahme bei der Zwischenwand hoffe ich, mindestens auf/unter 20kWh/m²a zu kommen, das wären dann 3600kWh/a (rechnerisch ohne Betrachtung der Zwischenwand wären es nur 1854kWh/a, bzw. 10,3 kWh/m²a).

    Nur, wenn man wirklich richtig isoliert, nicht schüchterne WDVS. sondern auf U-Werte ~ 0,1, kann es wirklich eine Wärmewende geben. Und erst nachdem man den Bedarf reduziert hat, sollte man den Wärmeerzeuger anpassen – sonst tauscht man den zweimal…

    LG jogi54

    1. Hallo jogi54,
      das ist ganz meine Rede, Wärmewende geht nur mit einer kompletten Betrachtung des Gebäudes und nicht mit einzelnen Maßnahmen. Der Austausch der Heizung zu egal welcher Heizung ist für mich noch keine Wärmewende, auch wenn das von der Industrie oft suggeriert wird. Natürlich ist eine ambitionierte Sanierung immer die beste Lösung, da dann kaum noch Energie hinzu gekauft werden muss. Kann sich das aber jeder leisten, die Investition und der Aufwand leider erst mal sehr hoch, um das Ziel zu erreichen.
      VG,
      Andy