Solarwärme

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 Kommentare

  1. Ich kann mich erinnern, dass im Mai auf dem Otti-Symposium eine solche Kampagne angekündigt wurde. Aber, das die schon gestartet ist, war mir auch nicht bewusst. Die Unternehmen im BDH verkaufen halt in erster Linie Kessel. Dementsprechend werden da halt auch die Mittel verteilt.

    Was eigentlich schade ist, den in den Solarabteilungen arbeiten ja richtig gute und motivierte Leute. Aber in den Führungsetagen und beim Verband kommt da nicht genug von an.

    Uns haben die nicht mal eine PM geschickt…

    1. Das kann ich mir gut vorstellen, dass in den Führungsetagen und damit in den Verbänden nicht genug von den guten Mitarbeitern der Solarabteilungen ankommt. Das trifft es sehr gut, man merkt Du kennst die Branche. 😉

      Die PM hat ja nicht viel an Aussagen zu bieten.

  2. Statt noch eines nicht aussagekräftigen Labels wäre ein von der Bundesregierung zur Verfügung gestelltes Berechnungsprogramm zielführender. Zu viele Parameter gehen da ein, als dass man mit diesem Label wirklich eine brauchbare Aussage bekommt.
    z.B.
    Was hilft mir ein Label, das auf 50°C Heizungsvorlauftemperatur basiert ?? Daraus kann man schließen, dass es sich um ein eher schlecht isoliertes Haus mit >240 Heiztagen handeln muss.

    Und was mache ich mit folgenden Daten (aus U-Wert.net) meines bestens isolierten Reihenendhauses im Bestand Bj 1982, Ostrand Köln (180m² beheizte Fläche):
    Max. Heizleistung: 3.57 kW (Innen: 21°C, außen: -10°C, Wärmegewinne nicht berücksichtigt)
    Heizwärmebedarf: 3651kWh/a (entspricht 362.2 Liter Heizöl EL, Heizperiode: 13.10. – 8.4.)
    Heiztage: 177
    aus dem praktischen Betrieb mit 22-23°C im WoZi, Rest 20-21°C:
    faktische Heizgrenze: Ein 10°C, Aus: 11,5°C
    Vorlauftemperatur max: 32°C
    Dachausrichtung 72°West, 30°Neigung

    eine mittels PVGIS erstellte Auswertung für meine Ausrichtung zeigt sehr deutlich, wieso ich mit meinen 8,08m²/7,32m² brutto/netto Hark Flachkollektoren sehr gut fahre: (eta(0)= 0,786, a1=3,63, a2=0,0107), 1000l Speicher.
    zwar gibt es Nov – Februar wenig bis nichts, aber im Sommer bei VL/RL 82/90°C ist der der Ertrag auf gerade soviel (4kWh/Tag) begrenzt, wie ich in etwa incl. Speicherverluste verbrauche – Stagnation gibt es äußerst selten.

    In die selbe Berechnung den AquaPlasma mit nur 6m² Apertur eingegeben ergeben im Sommer viel zu viel (82/90°C ~13kWh/Tag), die Erträge im Winter bei 25/33°C (so nicht von Paradigma vorgesehen, aber ertragsmaximiert für meine Heizung) Nov 3,2kWh/Tag, Dez 1,6kWh/Tag, Jan 2,2kWh/Tag, Feb 5,5kWh/Tag sind jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei einem Heizwärmebedarf von ca 53kWh/Tag bei den üblichen 0°C in dieser Jahreszeit. Auch 3m² Apertur würden noch nicht helfen und zu Stagnation im Sommer führen.

    Unterm Strich ist da ein lausiger und billiger FK oder Heatpipe sogar sinnvoller, als eine teuere Aqua Plasma Anlage, die zudem nur mit Tricks dazu gebracht werden kann, im Winter sinnvoll verbrauchbare Erträge zu bringen.

    Die tollsten Erträge im Sommer sind für die Katz, wenn man sie nicht nutzen kann.

    LG jogi54