Schlagwort: solarkollektoren

Wie das Kolelktorertragslabel SOLERGY der Solarthermie noch zum Durchbruch verhelfen soll

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Dieser Artikel ist Teil 5 von 6 über Heizen mit erneuerbaren Energien
Flachkollektor, Quelle: BSW-Solar/Citrin Solar
Thermische Solaranlage mit Flachkollektor, Foto: BSW-Solar/Citrin Solar

Erst Ende September wurde das Energielabel für neue Heizungen eingeführt, Anfang 2016 soll es danach noch ein Energielabel geben für Heizungen im Bestand. Dann kommen Hersteller von Solarthermie-Anlagen mit einem eigenen Label für den Kollektorertrag, macht das Sinn?

Auch wenn noch viel diskutiert wird über das Label für Solarkollektoren ist sich die Branche einig, dass das neue EU-Effizienzlabel für Heizungssysteme der Solarthermie nicht den notwendigen Stellenwert in der zukünftigen Wärmeversorgung einräumt. Einige Unternehmen und Organisationen setzen zusätzlich auf das freiwillige Kollektorertragslabel „SOLERGY“  von der Initiative Sonnenheizung. … den ganzen Artikel lesen »

Deutlich höhere Zuschüsse für Solarwärme sind kein Aprilscherz

Solarwärme für die Heizung im EFH
Solarwärme im Einfamilienhaus mit attraktiver Förderung, Foto: pixabay.com/ bykst

Vorweg, es ist kein Aprilscherz. Seit heute sind die neuen Fördersätze für Heizungen mit erneuerbaren Energien gültig und diese sind zum Teil deutlich angestiegen. Die Förderung für Solarwärme steigt um bis zu 100 Prozent auf rund 3.000 Euro, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt.

Wer seine alte Heizung mit Hilfe von Solarkollektoren modernisieren möchte, sollte dies bereits im Frühjahr erledigen, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Der Hintergrund für diese Empfehlung ist einfach.

Die Förderkonditionen wurden zwar von der Bundesregierung deutlich verbessert, der Fördertopf bleibt für dieses Jahr aber unverändert auf rund 360 Millionen Euro limitiert. 2014 wurden nach Einschätzung des BSW-Solar bereits 112.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland errichtet. Der Verband rechnet in diesem Jahr vor dem Hintergrund verbesserter Zuschüsse mit einer Modernisierungswelle und einem Anziehen der Nachfrage. … den ganzen Artikel lesen »

Solarthermie-Markt: Rettung durch mehr Transparenz?

Foto: Austria Solar/ESTIF
Foto: Austria Solar/ESTIF

„5 essentielle Dinge, die den Solarthermiedurchbruch verhindern“, hat Cornelia Daniel-Gruber im Ecoquent-Positions Blog identifiziert. Diese lassen sich vielleicht auf eine Forderung herunterbrechen: „Mehr Transparenz“!

Und da schließe ich mich Cornelia voll und ganz an: Ohne mehr Transparenz in der Solarwärme werden wir es nicht schaffen. Der Umkehrschluss gilt dagegen leider nicht – mehr Transparenz führt nicht notwendigerweise auch tatsächlich zum Erfolg! Dazu braucht es sicherlich noch einige andere Veränderungen.

Transparenz für das gesamte Heizungssystem

Ich will das Thema noch etwas weiter ziehen: Transparenz braucht es nicht nur in der Solarwärme, sondern der gesamten Heizungsbranche. Denn der Endkunde entscheidet sich immer für ein System, das aus verschiedenen Komponenten besteht. Und da will er wissen, was am Ende eigentlich bei rum kommt – wie viel (konventionelle) Energie er verbrauchen wird, wie hoch die Anschaffungskosten sind, wie es mit den erwarteten Betriebskosten aussieht.

Beim Auto schauen wir ja auch nicht nur auf eine Komponente, z.B. den Motor, sondern wollen den Normverbrauch bzw. die typischen CO2-Emissionen für das Gesamtfahrzeug wissen. Auch bei anderen Systemen interessiert weniger eine Einzelleistung, als das Gesamtsystem. Zum Beispiel beim Computerkauf. Die Leistungsdaten des Hauptprozessors sind sicherlich wichtig (Taktrate, Zahl der Kerne usw.) aber daneben spielt auch die Größe und Schnelligkeit des RAM-Speichers eine Rolle, ob eine Festplatte oder eine SSD verbaut wurde usw. Am Ende steht ein Gesamtcomputer, der „für Büroarbeiten“ geeignet ist oder „als Spielerechner“ oder „für Multimediaarbeiten“. So ist es auch mit Heizungssystemen. Sie sollen einen jeweils bestimmten Zweck erfüllen und darüber sollte es dann eine Gesamtaussage geben. … den ganzen Artikel lesen »

Einheitliche Qualitätsstandards für Solarkollektoren mit regionalem Leistungsvergleich

Flachkollektor, Quelle: BSW-Solar/Citrin SolarFast unbemerkt von der öffentlichen Diskussion um die Förderung von Solarstrom hat sich die Nutzung der Solarwärme fast ebenso positiv weiter entwickelt. Auf immer mehr Dächern von Neubauten sind heute thermische Solaranlagen zu finden. Der Absatz von Solarwärmekollektoren hat im ersten Quartal 2012 mit einer Steigerung von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt. Damit setzt sich ein Wachstumstrend fort, der sich mit einem Plus von 10% übers Gesamtjahr 2011 bereits abzeichnete.

„Wer sich von der Heizkosten-Spirale abkoppeln möchte, setzt auf günstige Solarwärme – das gilt für Häuslebauer und für Eigenheimbesitzer mit Modernisierungsplänen gleichermaßen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. „Dabei empfiehlt sich die Kombination aus Gas- oder Öl-Brennwerttechnik mit Solarwärme. Sie spart bis zu 40% Energie und wird zudem vom Bund finanziell gefördert“, ergänzt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

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Solar-Wäschetrockner spart 80% Stromkosten und Primärenergie

Man kann natürlich ganz einfach, wie früher, die Wäsche auf einem Wäscheständer aufhängen und an der Luft trocknen lassen. Dazu benötigt man aber den entsprechenden Platz und mit der zusätzlichen Feuchtigkeit erhöht sich die Gefahr von Feuchteschäden. Wer also auf den Komfort eines Wäschetrockners nicht verzichten möchte, muss heute keine Energieschleuder mehr kaufen und sich um den steigenden Stromverbrauch sorgen, immerhin gibt es mittlerweile Wäschetrockner der Energieeffizienzklasse A.

Aber es wird noch besser, die eingesetzte Energie kann noch deutlich weiter reduziert werden, vorrausgesetzt man hat das passende Haus dazu:

Mit einem Solartrockner lassen sich die Energiekosten und der Primärenergie-Verbrauch deutlich senken. Im Vergleich zu einem Wärmepumpentrockner reduzieren sich die Kosten um die Hälfte, bei herkömmlichen Abluft-/Kondenstrocknern sogar um bis zu 80 Prozent. Die Primärenergie-Ersparnis kann ebenfalls bis zu 80 Prozent betragen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Miele gemeinsam mit dem Braunschweiger Solartechnik-Hersteller Solvis erstellt hat. Auf der IFA 2011 präsentieren Miele und Solvis das Projekt des weltweit ersten solarbeheizten Wäschetrockners. Die Markteinführung ist für Herbst nächsten Jahres vorgesehen.

Sonnenenergie direkt ohne Umwandlung in Strom zum maschinellen Wäschetrocknen nutzbar zu machen – bislang ist das nicht möglich gewesen. Eine derartige Lösung ist jedoch interessant, da das Thema Solarnutzung im Haushalt in den nächsten Jahren zunehmen und einen wachsenden Anteil beim Energiemanagement eines Haushaltes haben wird. … den ganzen Artikel lesen »

Verbesserte Förderkonditionen für erneuerbare Energien im Marktanreizprogramm

Das Bundesumweltministerium verbessert die Förderkonditionen für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP). Das gab die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser bei der Eröffnung der Internationalen Messe 2011 in Frankfurt/Main bekannt. Die ISH ist das größte internationale Forum für Bad-, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Präsentation innovativer Techniken aus den Bereichen Effizienz und erneuerbare Energien. Heinen-Esser betonte in ihrer Eröffnungsansprache, dass Fortschritte bei der Wärme- und Kälteversorgung nötig seien, um die im Energiekonzept verankerten Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die neue Richtlinie ist im Internet unter www.bmu.de und www.erneuerbare-energien.de sowie im elektronischen Bundesanzeiger abrufbar.

Heinen-Esser: „Gebäude verursachen etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Auch der Stromverbrauch der Kältetechnik ist mit etwa 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eine gewichtige Größe. Die Energie- und CO2-Einsparpotenziale sind immens. Dieser Bereich steht viel zu selten im Fokus, obwohl die Ziele des Energiekonzeptes in starkem Maße von Fortschritten in diesem Bereich abhängen. Insbesondere in der Effizienz müssen wir unser Tempo stark anziehen.“ Wichtige Impulse für energieeffiziente Produkte der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik seien noch in diesem Jahr von der EU-Ökodesign-Richtlinie für Heizkessel und Kombiboiler, für Warmwasserbereiter und für Klimageräte im Wohnbereich zu erwarten. … den ganzen Artikel lesen »