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Green Hack – Verbindung von App-Entwicklung und Klimaschutz

Green Hack verbindet App-Entwicklung und Klimaschutz
Foto: startupstockphotos.com
Green Hack verbindet App-Entwicklung und Klimaschutz
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Mit der Entwicklung von Smartphone-Apps das Interesse von Jugendlichen für Klimaschutz wecken. Dies ist das Ziel des „Green Hack – Open Innovation for Climate“. Jugendliche zwischen 14 und 20 können ihre Ideen für eine Klima-App einreichen, die im Sommer bei einem Hackathon verwirklicht wird. Jede Idee zählt und Lehrer können die Aktion auch für den Unterricht nutzen.

Green Hack verbindet Klimaschutz und Faszination Smartphone

Kinder und Jugendliche sind fasziniert von der modernen Technik, zumindest dann wenn es um Smartphones und Tablets geht. Bei erneuerbaren Energien und Effizienz-Technologien ist die Begeisterung nicht so groß. Klimaschutz ist genauso relativ uninteressant für die Jugend.

Das Projekt „Green Hack – Open Innovation for Climate“ versucht die Begeisterung für die Smartphones mit dem Interesse an Aktivitäten für den Klimaschutz zu verbinden. In einem sogenannten Hackathon, eine Veranstaltung auf der die Teilnehmer eine Software entwickeln, erstellen  Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren gemeinsam mit IT-Entwicklern eine Klima-App. Diese soll wiederum für den Klimaschutz sensibilisieren und zu eigenen Aktivitäten für motivieren.

App-Entwicklung mit Klimaschutz Hintergrund

Der Hackathon findet im Sommer 2016 im Rahmen des Tech Open Air vom 14.-16. Juli statt und dauert 48 Stunden. Auf dieser Veranstaltung treffen sich internationale Gründer aus der IT- und Startup-Szene in Berlin.

Teilnehmen können alle, die clevere Ideen haben und sich kreativ bewerben. Jede Idee kann Unter allen Bewerbern werden 12 Jugendliche ausgewählt, die bei dem Hackathon teilnehmen dürfen. In einem Workshop vor dem Hackathon können sich die ausgewählten Jugendlichen ihre eingereichten Ideen weiter konkretisieren und den Entwicklern zum Hackathon vorstellen.

Damit das Projekt zielführend ist, werden die Jugendlichen aktiv einbezogen. Sie wählen die Themen und Funktionen der App aus, sie sind die Betatester und entscheiden welche App den Preis am Ende gewinnt. Beim Hackathon sind einige Überraschungen für die Teilnehmer geplant, in der Entwicklung der Apps dürfen sie den IT-Entwicklern über die Schulter schauen.

Hackathon im Unterricht vorbereiten

Lehrerinnen und Lehrer können den Green Hack Hackathon nutzen, um ihre Schülerinnen und Schüler vorzubereiten, bzw. sie schon für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Die Veranstalter des Green Hack haben dazu ein umfangreiches Paket vorbereitet, das für unterschiedliche Unterrichtsfächer genutzt werden kann, beispielsweise für Geographie, Informatik, Politik oder Wirtschaft und Technik. Alle Materialien enthalten bereits konkrete Aufgabenstellungen, die auf Vorschläge für Themen und Funktionen der App abzielen,

Im Unterricht können auch bereits erste Ideen und Funktionen einer App entwickelt werden, die von den Schülern dann eingereicht werden kann als Bewerbung. Die vorbereiteten Unterlagen können ohne großen Mehraufwand für den Unterricht genutzt werden.

Die Materialen finden sich in einem Dropbox-Link, der frei zugänglich ist, der Link ist auch im Ideenaufruf zum Green Hack zu finden.

Bewerbungen für den Green Hackathon

Bis zum 31. Mai 2016 können sich die interessierten Jugendlichen auf unterschiedlichen Wegen mit ihren App-Ideen bewerben. Je nachdem was man am liebsten nutzt oder was am besten passt, können die Ideen per Email, WhatsApp, Instagram oder Twitter eingereicht werden. Die genauen Kontaktdaten und Anleitungen für die Bewerbung sind im Ideenaufruf enthalten.

Keine Idee ist zu gewagt, die Idee kann die unterschiedlichsten Bereiche des Klimaschutzes betreffen und verschiedenste Funktionen haben.

Wer steht hinter dem Green Hack?

Das Projekt „Green Hack – Open Innovation for Climate“ wird organisiert von der Zeitbild-Stiftung und gefördert von der nationalen Klimaschutzintiative der Bundesregierung.

Also lasst die Köpfe rauchen und nicht die Schornsteine, ich finde die Idee sehr gut und bin gespannt auf die eingereichten Ideen. Bitte schickt den Beitrag an Alle Schüler und Lehrer, die ihr kennt und ein Interesse haben könnten, teilzunehmen. Wer macht mit und welche Ideen habt Ihr für eine Klima-App?

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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