Vorstellung Buch Europäischer Emissionshandel

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3 Kommentare

  1. Stark hängen geblieben ist bei mir das Fazit zur Lernphase des gesamten Systems. In vielen Branchen hat genau diese Lernphase durch digitale Servicelösungen enorm an Tempo gewonnen, was dem Handel ebenfalls helfen könnte.
    Beim Thema soziale Abfederung bin ich jedoch weniger optimistisch als dargestellt, weil Unterstützung oft verzögert greift

  2. Lieber Andreas,
    ganz vielen Dank für Deine ausführliche Rezension, die voll ins Schwarze trifft, was unsere Motivation betrifft, dieses Buch zu verfassen.
    Uns war es wichtig, in leicht verständlicher Sprache für alle Interessierten die Funktionsweise dieses zentralen Instruments sowie seine Auswirkungen auf die Energiewende an sich, uns alle und die Industrie in Europa zu erläutern. Und ja, ich verstehe Dich gut, bis vor einigen Jahren habe ich das EU-ETS auch mit Skepsis ob seiner Wirksamkeit betrachtet – und habe meine Meinung geändert.
    Ein Grund, dieses Buch jetzt zu schreiben sehen wir auch darin begründet, dass wir dringend eine Debatte und Informationen (nicht nicht Meinungen) über das EU-ETS II brauchen, das ab 2027 Gebäude und Verkehr bepreisen soll. Das ETSII wird nur dann zum Erfolgsmodell, wenn es nicht als reine Kostenmaschine wahrgenommen wird, sondern als Motor einer gerechten Transformation. Gerade die Millionen MieterInnen, die heute bereits unter Energiearmut leiden, brauchen schnelle, konkrete Unterstützung. Denn Klimaschutz darf nicht spalten, er soll vielmehr zur Teilhabe einladen. Wenn wenn die Energiewirtschaft eines nicht gebrauchen kann, dann ist es ein Marktmechanismus, der nach Markt klingt, aber keiner ist. https://itemsnet.de/itemsblogging/ets-2-in-den-kommunen/

    1. Vielen Dank, liebe Constanze, es freut mich sehr, dass ich den Kern eurer Motivation getroffen habe. Mir ist das Verständnis der Mechanismen in der Energiewende oder ihrem Umfeld auch sehr wichtig, bzw. die größte Motivation meiner Arbeit. Daher freue ich mich, dass ich euer Buch unterstützen kann.
      Ich sehe es ähnlich, was den ETS-II betrifft. Bisher wird er nur als Kostenfaktor betrachtet, es kommt aber bei den Menschen nicht an, wo die Mittel hingehen werden. Darüber muss mehr gesprochen oder geschrieben werden.