Mieterstrom im Luitpoldblock

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5 Kommentare

  1. Danke für die interessante Zusammenfassung! Sehr spannendes Thema, vor allem weil Mieter bei der Energiewende derzeit meist ordentlich drauf zahlen. Mieterstrom zeigt, dass es auch anders geht. Aber gibt es etwas Ähnliches für den Wärmebereich, etwas von dem Mieter, Eigentümer und die Energiewende profitieren?

    Ein konkretes Beispiel: Viele Mehrfamilienhäuser werden so modernisiert (gedämmt etc.), dass eine möglichst hohe Modernisierungsumlage anfällt (vom Mieter zu tragen). Die Energiekosten der Mieter sinken meist verhältnismäßig wenig. Per hydraulischem Abgleich könnte man die Einsparung oft steigern. Da dieser jedoch nicht umlagefähig ist, wird er oft nicht vorgenommen. Wie ließe sich das im Sinne von Mietern und Energiewende verbessern? Mit "Mieterwärme"?

    1. Der Bereich Wärme ist in der Tat ein größerer Kostenfaktor, den Eigentümer auch noch gerne als Anlass nehmen um die Miete zu erhöhen. Wenn dann auch noch der Preis für das Heizöl sinkt, bleiben die Mieter auf den höheren Kosten sitzen. Den Königsweg, mit dem Mieter und Vermieter leben können, habe ich da auch noch nicht gefunden. Zu dem Problem gehört auch, dass Maßnahmen mit relativ geringen Kosten nicht angegangen werden wie der erwähnte hydr. Abgleich.

      Eine Lösung ist die die Verzahnung von Strom und Wärme, wie ich sie bereits im Artikel angesprochen habe. Darüber freuen sich Eigentümer und Mieter. Ich weiß, dass Polarstern weitere Anfragen hat aus der Immobilienwirtschaft, um neue Projekte umzusetzen. Ein anderes Beispiel für eine solche Verknüpfung von Strom und Wärme ist das Henne Haus in Oldenburg: http://www.hennehaus.de/