Solaranlage

Ähnliche Beiträge

  • Was GModG und BEG-Reform für die kommunale Wärmeplanung bedeuten

    GModG und BEG sind zwei grundlegende Reformen im Gebäudesektor, die im Sommer 2026 viel diskutiert werden. Aber die Schnittstelle, die für die kommunale Wärmeplanung entscheidend ist, taucht in der öffentlichen Debatte kaum auf. Es werden sich nicht nur die Fördersätze ändern, ein Hinweis im Kleingedruckten kann die Arbeit der Kommunen und Stadtwerke viel mehr verändern.

  • |

    Wärmeplanung einfach vermitteln: Praktische Formate für Kommunen

    Die Qualität einer kommunalen Wärmeplanung hängt nicht allein von der fachlichen Planung ab. Wichtig ist die Kommunikation mit der örtlichen Bevölkerung. Die Menschen müssen verstehen, was auf sie zukommt. Sie wollen wissen, was die Planung für ihr Haus und die Heizung bedeutet. Bekommen sie darauf keine verständliche Antwort, entsteht Verunsicherung und sogar Ablehnung. Kommunikation begleitet den gesamten Prozess und verbindet Fachplanung, Politik, Verwaltung, Stadtwerke, Wirtschaft und Bürgerschaft. Gute Kommunikation sorgt nicht nur für mehr Akzeptanz, sondern verbessert die Qualität der Planung und beschleunigt ihre Umsetzung.

  • |

    Digitale Tools Wärmewende: Marktübersicht für Kommunen und Energieversorger

    Das Angebot an digitalen Tools für die Wärmewende wird immer größer. Neue Anbieter kommen hinzu und bestehende aktualisieren ihre Ausrichtung oder ihren Leistungsumfang. Es ist schwer, das gesamte Angebot zu überblicken. Deshalb habe ich eine Übersicht für die digitalen Tools zur Wärmewende zusammengestellt und biete sie zum kostenlosen Download an.

  • Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten

    Weit mehr als die Hälfte aller Gebäude wird 2045 immer noch dezentral beheizt werden, trotzdem spielen diese Gebäude in der Wärmeplanung nur eine Nebenrolle. Kommunen haben, wie dieser Beitrag zeigen wird, einige Möglichkeiten, Eigentümer bei ihrem Heizungstausch zu unterstützen. Beispiele aus der Praxis und verschiedene Anbieter demonstrieren die zahlreichen Wege, wie Kommunen die Wärmewende in dezentralen Gebieten voranbringen können.

  • Wärmepumpen: Fakten, Erfahrungen und Bedenken

    Wärmepumpen brauchen das Vertrauen der Gebäudeeigentümer, damit sie als künftige Heizung in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Nur dann gelingt ihr notwendiger Ausbau. Das Vertrauen muss mühsam aufgebaut werden und braucht Zeit. Verschiedene Einrichtungen und Initiativen arbeiten an der Verbreitung von Informationen und Erfahrungen. In diesem Beitrag zeige ich mit einem Interview eine typische Erfahrung auf dem Weg zur Wärmepumpe im Einfamilienhaus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2 Kommentare

  1. Der wichtigste Beitrag für „clever Energie sparen“ liegt darin, Strom und Heizung immer zusammen als Energiekosten zu betrachten. Das gilt auch für Bewohner von Mietwohnungen. Mit gleichzeitigen Doppeleinsparungen steigen die Einsparquoten von Strom und Heizkosten erheblich, meist weit über der 50% – Marke.

    Hierbei bewirken technisch ausgereifte und wirtschaftlich sinnvolle Einsparmaßnahmen in meist unbekannten Kombinationsmöglichkeiten, einen echten Durchbruch. Zu den potentiellen Maßnahmen gehören: Photovoltaik für Dachanlagen oder im Kleinbetrieb als Balkonkraftwerk, vertikale Kleinwindanlagen, Brennwertkessel (bitte nur Gas, möglichst mit der Wasserstoffoption), Solarthermie, Wärmepumpen für Warmwasser und/oder Heizungsbetrieb, Wärmewellenheizungen, Holzheizungen (Pellet oder Holzhackschnitzel) und Blockheizkraftwerke (hier auch nur bitte mit Gas und der Wasserstoffoption). Alle Maßnahmen bewirken höchste Einsparraten, wenn Pufferspeicher für den Warmwasser/Heizungsbetrieb und Stromspeichereinheiten in besonders effektiven Kombinationen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch wirtschaftlich akzeptable Investitionskosten wichtig, die mathematisch mit einer Indexformel vergleichbar und damit bewertbar werden.

    Allerdings muss sich auf dem bisher brach liegenden Feld der Informationsweitergabe generell etwas ändern. Hier besteht ein weiterer wichtiger Ansatz – mit einer Umstrukturierung der aktuell chaotischen Energieberatungssysteme:

    durch eine a) über alle Gewerke umspannende, neutrale und fachkompetente Erstberatung und b) mit einer anschließenden Hauptberatung durch den Energiespezialisten – für die sinnvollsten Maßnahmen.

    Dadurch wird das Beratungsverfahren transparent und finanziell planbar. Eine einheitliche Datenerfassung, auf eine Erstberatung abgestimmte Software, genaue Vorgaben über Inhalte und Abschlussprotokolle ermöglichen erstmals eine genaue Definition einer Erstberatung, eventuell reicht das sogar für eine genormte Beratungszertifizierung.

    Abgeleitet von Erfahrungswerten sollte eine Erstberatung zwei Stunden nicht übersteigen. Damit sind auch die Preise pro Erstberatung für einen Heizungsbetreiber bestimmbar. Diese liegen zwischen 175€ und 200€ (ohne Förderungen) plus Fahrtkosten und sind grundsätzlich förderfähig im Rahmen: Energieberatung vor Ort.

    Für Bewohner von Mietwohnungen besteht ein geringerer Aufwand für die Datenaufnahme. Die Beratungsdauer, und damit die Kosten, sind mit 50% ansetzbar, sollten aber an die tatsächliche Beratungsdauer gekoppelt werden.

    Wichtig ist, das klare, nachvollziehbare und verständliche Regeln eingeführt werden.

    Die Hauptberater handeln wie bisher ihr Honorar mit dem Auftraggeber aus. Da aber unnötige Doppelarbeiten wegfallen, kann sich der Hauptberater voll auf sein Spezialgebiet konzentrieren, was auch Beratungszeit einspart. Der Vorteil ist: diese qualifizierte Hauptberatung ist hoch effizient und wird aufgewertet.

    Alle Energieberater erhalten dadurch mehr Aufträge. Gleichzeitig steigt durch Abbau der bisherigen Hemmnisse die Anzahl der Grundsatzentscheidungen für eine Energiesparmaßnahme – bei sinkenden Schadstoffemissionen.

    Heizungsbetreiber und Bewohner von Mietwohnungen ersparen sich eine frustrierende Energieberatersuche, zukünftig falsche Sanierungsentscheidungen und vor allem heftige Preissteigerungen für Strom und Heizung, vor allem im Mietwohnungsbereich.

    In diesem Punkt ist die im Blog-Artikel: „Clever heizen spart „Energie und Geld“ beschrieben Passage -Zitat- „Wer sich über seine Wünsche an die optimale Heizung klar wird, kann bei der Anschaffung nichts falsch machen.“ nur insofern richtig, in wieweit der Energiesparer Kenntnisse von den gesamten technischen Möglichkeiten besitzt, die zudem das Gebäude vor Ort und auf die individuellen Energieverbräuche optimiert sein sollten.

    Falsche Maßnahmenentscheidungen liegen meist dann vor, wenn Vertreter einer einzigen Energiesparbranche einseitige und subjektive Informationen vorstellen.

    Die Gefahr einer teuren Fehlinvestition besteht besonders dann, wenn die Spezialisten für Heizungsbau, Dämmung, Dachdeckung, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen, von den Verbraucherzentralen oder gar vom Energieversorgungsunternehmen vor Ort nur über ihr eigenes Fachgebiet beraten. Eine breite, über alle Gewerke, Techniken, Einsparquoten, Investitionen und Wirtschaftlichkeit umfassende Informationssammlung, findet dann nicht statt.

    Auf die Frage: „Gibt es das richtige Heizsystem?“ kann es nur eine Antwort geben: Ja, wenn der Energiesparer alle optimalen Einspartechniken mit den besten wirtschaftlichsten Rahmendaten anhand seiner individuellen Gebäude- und Verbrauchsdaten kennt und sich dadurch für das optimalste Heizsystem entscheidet.