Solaranlage

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2 Kommentare

  1. Der wichtigste Beitrag für „clever Energie sparen“ liegt darin, Strom und Heizung immer zusammen als Energiekosten zu betrachten. Das gilt auch für Bewohner von Mietwohnungen. Mit gleichzeitigen Doppeleinsparungen steigen die Einsparquoten von Strom und Heizkosten erheblich, meist weit über der 50% – Marke.

    Hierbei bewirken technisch ausgereifte und wirtschaftlich sinnvolle Einsparmaßnahmen in meist unbekannten Kombinationsmöglichkeiten, einen echten Durchbruch. Zu den potentiellen Maßnahmen gehören: Photovoltaik für Dachanlagen oder im Kleinbetrieb als Balkonkraftwerk, vertikale Kleinwindanlagen, Brennwertkessel (bitte nur Gas, möglichst mit der Wasserstoffoption), Solarthermie, Wärmepumpen für Warmwasser und/oder Heizungsbetrieb, Wärmewellenheizungen, Holzheizungen (Pellet oder Holzhackschnitzel) und Blockheizkraftwerke (hier auch nur bitte mit Gas und der Wasserstoffoption). Alle Maßnahmen bewirken höchste Einsparraten, wenn Pufferspeicher für den Warmwasser/Heizungsbetrieb und Stromspeichereinheiten in besonders effektiven Kombinationen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch wirtschaftlich akzeptable Investitionskosten wichtig, die mathematisch mit einer Indexformel vergleichbar und damit bewertbar werden.

    Allerdings muss sich auf dem bisher brach liegenden Feld der Informationsweitergabe generell etwas ändern. Hier besteht ein weiterer wichtiger Ansatz – mit einer Umstrukturierung der aktuell chaotischen Energieberatungssysteme:

    durch eine a) über alle Gewerke umspannende, neutrale und fachkompetente Erstberatung und b) mit einer anschließenden Hauptberatung durch den Energiespezialisten – für die sinnvollsten Maßnahmen.

    Dadurch wird das Beratungsverfahren transparent und finanziell planbar. Eine einheitliche Datenerfassung, auf eine Erstberatung abgestimmte Software, genaue Vorgaben über Inhalte und Abschlussprotokolle ermöglichen erstmals eine genaue Definition einer Erstberatung, eventuell reicht das sogar für eine genormte Beratungszertifizierung.

    Abgeleitet von Erfahrungswerten sollte eine Erstberatung zwei Stunden nicht übersteigen. Damit sind auch die Preise pro Erstberatung für einen Heizungsbetreiber bestimmbar. Diese liegen zwischen 175€ und 200€ (ohne Förderungen) plus Fahrtkosten und sind grundsätzlich förderfähig im Rahmen: Energieberatung vor Ort.

    Für Bewohner von Mietwohnungen besteht ein geringerer Aufwand für die Datenaufnahme. Die Beratungsdauer, und damit die Kosten, sind mit 50% ansetzbar, sollten aber an die tatsächliche Beratungsdauer gekoppelt werden.

    Wichtig ist, das klare, nachvollziehbare und verständliche Regeln eingeführt werden.

    Die Hauptberater handeln wie bisher ihr Honorar mit dem Auftraggeber aus. Da aber unnötige Doppelarbeiten wegfallen, kann sich der Hauptberater voll auf sein Spezialgebiet konzentrieren, was auch Beratungszeit einspart. Der Vorteil ist: diese qualifizierte Hauptberatung ist hoch effizient und wird aufgewertet.

    Alle Energieberater erhalten dadurch mehr Aufträge. Gleichzeitig steigt durch Abbau der bisherigen Hemmnisse die Anzahl der Grundsatzentscheidungen für eine Energiesparmaßnahme – bei sinkenden Schadstoffemissionen.

    Heizungsbetreiber und Bewohner von Mietwohnungen ersparen sich eine frustrierende Energieberatersuche, zukünftig falsche Sanierungsentscheidungen und vor allem heftige Preissteigerungen für Strom und Heizung, vor allem im Mietwohnungsbereich.

    In diesem Punkt ist die im Blog-Artikel: „Clever heizen spart „Energie und Geld“ beschrieben Passage -Zitat- „Wer sich über seine Wünsche an die optimale Heizung klar wird, kann bei der Anschaffung nichts falsch machen.“ nur insofern richtig, in wieweit der Energiesparer Kenntnisse von den gesamten technischen Möglichkeiten besitzt, die zudem das Gebäude vor Ort und auf die individuellen Energieverbräuche optimiert sein sollten.

    Falsche Maßnahmenentscheidungen liegen meist dann vor, wenn Vertreter einer einzigen Energiesparbranche einseitige und subjektive Informationen vorstellen.

    Die Gefahr einer teuren Fehlinvestition besteht besonders dann, wenn die Spezialisten für Heizungsbau, Dämmung, Dachdeckung, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen, von den Verbraucherzentralen oder gar vom Energieversorgungsunternehmen vor Ort nur über ihr eigenes Fachgebiet beraten. Eine breite, über alle Gewerke, Techniken, Einsparquoten, Investitionen und Wirtschaftlichkeit umfassende Informationssammlung, findet dann nicht statt.

    Auf die Frage: „Gibt es das richtige Heizsystem?“ kann es nur eine Antwort geben: Ja, wenn der Energiesparer alle optimalen Einspartechniken mit den besten wirtschaftlichsten Rahmendaten anhand seiner individuellen Gebäude- und Verbrauchsdaten kennt und sich dadurch für das optimalste Heizsystem entscheidet.