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6 Kommentare

  1. Die Farbwiedergabe würde ich nicht im Nebensatz erwähnen.
    Bei Glühlampen und Halogenlampen gab es bisher keinen wirklichen Grund sich mit der Farbwiedergabe zu beschäftigen.
    Der Wiedergabewert lag in der Regel bei Ra >90.
    Bei LEDs liegt der Standard im Moment bei etwa Ra 80. Gute LEDs kommen auf Ra 90 schlechte liegen bei etwa Ra 70.
    Das ist schon eine deutliche Spanne.
    Im Flur mag das noch relativ egal sein aber in der Küche oder im Bad kann der Unterschied schon zu deutlichen Irritationen führen.
    Mittlerweile scheinen sich die Bezeichnungen von Leuchtstoffröhren auch bei den LEDs zu etablieren.
    Ein Leuchtmittel mit der Bezeichnung 840 hat dann eine Farbwiedergabe von Ra 80 und eine Lichtfarbe von 4000 K

    1. Mit Leuchtstoffröhren habe ich mich noch nicht befasst, wäre aber auch wichtig im nächsten Schritt. Ich wollte die Informationen so einfach wie möglich halten und die Farbwiedergabe wird noch recht selten angegeben in den Produktdaten.

  2. Ja ich bin ja auch regelrecht begeistert von LEDs, aber die Hauptproblematik für mich persönlich liegt auch in der Lichtfarbe.
    Wir haben neulich bei uns im Wohnzimmer eine neue, große Deckenlampe aufgehangen. Wir haben drei Glühbirnen kaufen müssen um die richtige Farbe zu erhalten. Dieses weiße Licht ist einfach zu ungemütlich. Gut, dass ich jetzt aber weiß worauf ich achten muss.
    (Die zuerst gekauften LED-Lampen hängen jetzt im Flur, da stört das nicht so.)

    1. Ok, die Farbwiedergabe habe ich selbst wohl unterschätzt, denn ich habe sie bisher nicht wirklich beachtet. Ich wollte den Beitrag so einfach wie möglich halten, denn für die meisten Menschen ist der Leuchtenkauf deutlich komplizierter geworden. Daher habe ich versucht mich auf die wichtigsten Punkte zu beschränken.

      Wenn es darum geht, ein gemütliches Licht zu haben, spielt da nicht die Farbtemperatur eine größere Rolle als die Farbwiedergabe? Die Temperatur bestimmt doch letztlich die Lichtfarbe.

      1. Das wichtigste ist für mich die Farbtemperatur.
        Da habe ich das selbe Problem wie Stephan, bei den Replacements ist warmweiß leider nicht warmweiß. Da braucht es ein paar Versuche bis man eine für sich schöne Lichtfarbe gefunden hat.
        Mittlerweile wird die Farbtemperatur in Kelvin auf der Verpackung angegeben. Das erleichtert die Sache schon mal ein wenig.
        Die Farbwiedergabe wird halt da interessant wo man Farben möglichst echt sehen möchte.
        Das war bei Glühbirnen und Halogenbirnen nicht das Problem (i.d.R. Ra > 90 )
        Aber eine ungünstige LED wegen mir in warmweiß mit einem Ra von 80 kann in der Küche schon mal dazu führen, dass das frische Steak auf der Anrichte schon nicht mehr so appetitlich aussieht.

  3. Sehr interessanter Artikel und alles gut beschrieben. Vor allem die Lichtfarbe ist etwas, was mich bei den LEDs stört. Egal wie viel oder wenig Kelvin, am Ende ist das Licht doch immer sehr blaustichig… Hier wird das auch nochmal schön erklärt: http://www.led.de/blog/was-ist-beim-kauf-von-led-s-zu-beachten. Wobei ich finde, dass bei einer Investition von fast 10 Euro pro Glühbirnen, das Licht auch nach vielen Monaten nicht verblassen sollte…