Energieblogger zur Bundestagswahl

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 Kommentare

  1. Du hast völlig recht: Eigentlich gehören alle Ideen auf den Tisch. Dann kann offen diskutiert werden und der Wähler könnte seine Entscheidung bewusst treffen. Noch muss die Katze im Sack gewählt werden. Altmaiers Ideen im „Verfahrensvorschlag“ kommen mir auch nicht vor wie der Konsens der CDU. Raab hat recht, dass sich Meinung lohnen muss.

    1. Ich würde mir wünschen, dass auch die Befürworter der Energiewende mehr konstruktiv werden in der Diskussion. Wir müssen wieder zeigen wo es hingehen soll und wie wir das Ziel der 100% erneuerbaren Energien praktisch umsetzen wollen. Das Problem ist, dass hierüber wohl keine Einigkeit herscht, die einen wollen so weitermachen wie bisher und die anderen wollen das System der Förderung optimieren. Dann der Strommarkt der Zukunft, das ist noch eine große Unbekannte, wie kann eine sichere Stromversorgung aussehen? Brauchen wir einen Kapazitätsmarkt oder Ansätze davon?

  2. Enttäuschend ist auch die fehlende Unterstützung der EU. Deutschland fehlt zwar die Kontrolle und Struktur aber es wird doch was getan.
    „Während in Deutschland bis 2022 alle Atomkraftwerke den Betrieb einstellen sollen, will die Europäische Union den Bau neuer Atomkraftwerke sogar durch staatliche Finanzhilfen forcieren.“ (Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/energiewende-deutschland-auf-isolationskurs/ )
    Das ist echt schade. Dabei ist Atomkraft viel teurer als erneuerbare Energie. Die sollten das alle noch mal durchrechen und wirklich alles berücksichtigen.
    Gruß,
    W.

  3. Ich sehe dies ähnlich. Der Sprachgebrauch der Parteien im Wahlkampf wird bei der Energiewende von gegenseitigen Versäumissen und ideologischen Grabenkämpfen der Vergangenheit geprägt. Ich muss sagen, dass ich dies bereits im Juli 2012 geahnt hatte als ich die Frage diskutiere was die Grünen wohl tun werden um die Energiewende weiterhin als ihre Kernkompetenz und Unterscheidungsmerkmal zu erhalten. (http://www.fehrdeal.com/2012/07/02/die-gr%C3%BCnen-und-die-energiewende/).

    Wir müssen nach der Wahl aber aufhören idelogische Gräben zu weiten und uns einfach mal die Erfolge der letzen Jahre vor Augen führen. Wir haben viel erreicht. 25% des Strom kommt aus Erneuerbaren. 12% der Wärme ebenfalls. Bei Mobilität siehts da eher schlecht aus, auch wenn der Aktienkurs von Tesla hier auch Besserung für die Zukunft in Aussicht stellen mag. Das Potenzial für weitere Fortschritte ich lange nicht erschöpft. Es gibt einen Wählerwillen über Parteigrenzen hinweg und dies ist die Umsetzung der Energiewende. Damit müssen sich die Parteien arrangieren.