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2 Kommentare

  1. Wer sich mal den Verlauf der Energieerzeugung ansieht (http://www.transparency.eex.com/de/) stellt fest, dass die EE schon jetzt genau dann eingespeist werden, wenn sehr viel Energie benötigt wird. Vor allem am Wochenende ist sehr schön zu sehen, dass die fossilen Kraftwerke mit konstanter Last laufen und tagsüber, wenn die Nachfrage steigt, der Mehrbedarf vollständig durch EEs gedeckt wird.

    Wochentags klappt das aufgrund der hohen Nachfrage noch nicht, da müssen die fossilen Kraftwerke tagsüber mehr Leistung liefern. Es kommt jedoch nie vor, dass die EEs 100% des Bedarfes decken und sogar noch Überschüsse vorhanden sind, die gespeichert werden könnten und sollten.

    Der ganze Quatsch kann sich also nur auf den einen Tag in 5 Jahren beziehen, in denen 1500kwh Sonne auf Deutschland treffen und gleichzeitig Sturmwarnungen ausgegeben werden. Dann, und nur dann, gibt es vielleicht Überschussenergie, die gespeichert werden könnte.

    Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man den Nachtstrom speichern soll, um ihn tagsüber einzuspeisen. Vorteil wäre, dass die fossilen Kraftwerke 24h am Tag mit konstanter Last gefahren werden können. Nachteil wäre, dass Spitzenlaststrom dann genauso teuer wäre wie Grundlaststrom (da steigendes Angebot zu Spitzenlast). Da die EEG-Umlage auf den Differenzkosten zwischen gesetzlicher Vergütung und Börsenstrompreis (der dann sinkt) basiert, gäbe es eine Umschichtung zwischen Börsenstrompreis und EEG-Umlage, die steigen und damit negative psychologische Wirkungen haben wird. Gesehen wird nur die steigende EEG-Umlage und nicht die sinkenden Börsenstrompreise.