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Schlagwort: messe

Industrie setzt auf Energieeffizienz und grüne Technologien

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Die morgen beginnende Industrie-Schau Hannover Messe 2012 scheint eine grüne Technologie-Messe zu werden, wenn man sich die Namen der Messebereiceh ansieht. Dort wird von z.B. „Greentelligence“ oder „Industrial GreenTec“ als Leitthema gesprochen und die Energieeffizienz wird im Forum Efficiency Arena präsentiert. Wenn ich mir die Nachrichten der Aussteller ansehe, dann werden viele interessante Technologien zur Energieeinsparung, für Smart-Grids, Stromspeicher oder Erneuerbare Energien präsentiert.

Demnach setzt die Industrie darauf, dass diese Technologien bald gefragt sein werden – die Energiewende setzt also Innovationen frei und wird zu einem Markt für die deutsche Industrie. Ob die Politik, die momentan eine Blockade der Energiewende betreibt, das auch bald so sehen wird?

Die Veranstaltung starte exakt zur richtigen Zeit, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram von Fritsch. „Nachhaltigkeitsdiskussionen und Energiewende haben die hohe Innovationsdynamik der internationalen Industrie in allen Bereichen noch einmal beschleunigt. Die Industrie ist entschlossen, diese Herausforderungen als Chance zu nutzen. Die Innovationen auf der HANNOVER MESSE werden belegen: Technisch sind Nachhaltigkeit und Energiewende zu meistern. Hinzu kommt: Die Wirtschaft hat Vertrauen gefasst in eine stabile Weltkonjunktur. Die Unternehmen lösen die Handbremse und setzen auf Wachstum.“

Eines der innovativen Beispiele, die ich morgen in Hannover sehen werde (ich werde mir die Messe erstmals selbst anschauen), ist der schwäbische Hersteller von Ventilatoren, Ziehl-Abegg:

Der Künzelsauer Ventilatorenbauer Ziehl-Abegg stellt auf der Hannover Messe (Halle 11, Stand E49/E51) eine neue Generation von Ventilatorensystemen vor, die extrem energiesparend ist. „Wir setzen mit ZAplus einen neuen Standard in Punkto Effizienz, welcher der EU-Richtlinie (ErP) fürs Energiesparen deutlich voraus ist“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl. Dadurch amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis innerhalb eines Jahres. Danach sparen beispielsweise Supermarktbetreiber oder Hotelbesitzer durch den deutlich niedrigeren Stromverbrauch jeden Tag bares Geld.

ZAplus spart im Dauerbetrieb durchschnittlich 150 Euro pro Jahr ein, so aktuelle Messwerte. Gleichzeitig ist die Neuentwicklung leiser. Die neue Entwicklung vereint eine ganze Reihe von Vorteilen und Möglichkeiten. Ziehl-Abegg weist neben der Energieeinsparung auf die bis zu 15 Prozent höhere Luftmenge hin. Da Ziehl-Abegg in der Konstruktion auf neuartige Materialien setzt, wiegt das ZAplus-System mindestens acht Kilogramm weniger als heute marktübliche Systeme. Dazu kommt die ideal abgestimmte Kombination von bionischem Ventilator, Motor und Steuerungstechnik aus einem Guss.

Das neuartige System bringt Geräteherstellern wie Kunden noch weitere Vorteile: Das ausgeklügelte System minimiert das Risikos eines thermischen Kurzschlusses, ein geschlossener Kabelkanal schützt elektrische Leitungen. Für Gerätehersteller, die Schalldämpfer oder Textilschläuche installieren, gibt es auf beiden Seiten von ZAplus genormte Anschlüsse (Eurovent-Flansch).

 

Energieeffizienz und noch viel mehr auf der Hannover Messe 2012

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Am Montag in einer Woche, den 23.04., fahre ich das erste Mal zur Hannover Messe und möchte von dort berichten über Energieeffizienz, Smart-Grid und Erneuerbare Energien. Es gibt so viele interessante Themen dort und ich weiß, dass ein  Tag viel zu wenig ist um über all die vielen interessanten Themen und Aussteller dort zu berichten. Aber ich habe auch private Verpflichtungen und ich verdiene nicht so viel mit diesem Blog, dass sich ein längerer Aufenthalt dort lohnt, und einen Sponsor habe ich auch nicht gesucht, der mich dahingehend unterstützt.

Daher werde ich versuchen mich auf das Thema Energieeffizienz zu beschränken, da dieses Thema in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich zu kurz kommt, noch großes Potential hat und viele technische Möglichkeiten hat. Wer auch auf der Hannover Messe ist und sich mit mir treffen oder mich zu seinem Stand einladen möchte, kann sich gerne melden.

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Variable Stromtarife und ihre Bedeutung für die Gebäudetechnik

Mit der Einleitung der Energiewende geht eine grundlegende Veränderung der Energieinfrastruktur einher. Bisher waren die Positionen klar verteilt: Die Kraftwerke lieferten den Strom und die Endverbraucher konsumierten. In Zukunft werden die Gebäude aber vermehrt auch zu Stromproduzenten. Dies geschieht z.B. durch Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerke. Diese zunehmende dezentrale Energieerzeugung macht allerdings die zeitliche und regionale Steuerung der Stromproduktion zu einer großen Herausforderung. Das Gebäude der Zukunft übernimmt hier eine wichtige Aufgabe innerhalb des Stromnetzes.

Welche Möglichkeiten und Chancen intelligente und vernetzte Gebäude in diesem Zusammenhang bieten, zeigt die Light+Building, die weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main. Vom 15. bis zum 20. April präsentieren mehr als 2.100 Aussteller ihre Neuheiten in den Bereichen Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen. Neben dem umfassenden Produktangebot demonstriert die Sonderschau im Außengelände „Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“ wie zukunftsweisendes Energiemanagement funktioniert.

Im Stromnetz der Zukunft mit einem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien wird eine wichtige Aufgabe darin bestehen, Spannungsspitzen oder –einbrüche zu verhindern. Eine Möglichkeit ist die Steuerung des Energieverbrauchs durch variable Stromtarife. Die Stromnachfrage muss in verbrauchsärmere Zeiten verlagert werden. Die Stromversorger in Deutschland sind seit dem 30. Dezember 2010 dazu verpflichtet, mindestens einen zeitgebundenen Tarif anzubieten. Die Endverbraucher könnten dann Stromfresser betreiben, wenn die Energie am preiswertesten ist.

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Die Rolle von Gebäude als Kraftwerk und Speicher im Smart-Grid

Schematische Smart-Grid-Darstellung
Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Gebäude verbrauchen ca. 40 Prozent der Gesamtenergiemenge. Entsprechend wichtig ist ihre Rolle bei der Energiewende. Welche Möglichkeiten und Chancen intelligente und vernetzte Gebäude bieten, das zeigt die Light+Building, weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik.

Über 2.100 Aussteller zeigen ihre Weltneuheiten für Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen. Neben dem umfassenden Produktangebot zeigt die Sonderschau „Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“, wie das vernetzte Gebäude dezentral Energie erzeugt, speichert, verteilt und nutzt. Das Besondere: Die Schau auf dem Freigelände zwischen Halle 8, 9 und 11 zeigt anhand realer Installationen im Live-Betrieb, wie zukunftsweisendes Energiemanagement funktioniert.

Treiber einer neuen Energiepolitik ist die Europäische Union (EU), die in der EBPD (European Building Performance Directive) den Nullenergie-Standard für Neubauten für 2021 vorschreibt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Wärme EEG fördert in Deutschland die dezentrale Energieerzeugung. Der Ausstieg aus der Atomkraft ist nur durch dezentrale regenerative Stromerzeugung zu kompensieren.

Diese schwankenden Erzeugungskapazitäten benötigen eine entsprechende Speicherkapazität, um eine sichere Energieversorugung zu garantieren. Bei der Speicherung können Gebäude einen erhebliche Beitrag leisten. Um diese Ziele zu erreichen, müssen Gebäude deutlich effizienter werden und einen höheren Teil ihrer Energie selbst produzieren, anstatt sie aus zentralen Großkraftwerken zu beziehen.

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LED-Straßenbeleuchtung bringt mehr Sicherheit bei zugleich weniger Stromverbrauch

Steigende Kosten für Energie und Wartung sowie verschärfte gesetzliche Vorgaben für mehr Klimaschutz, wie die Ökodesign-Richtlinie, d.h. die Richtlinie 2009/125/EG „Eco-Design Requirements for Energy-related Products“ (ErP), zwingen viele kommunale Anwender in Deutschland und Europa zum Handeln und damit zur Erneuerung ihrer oft noch aus den 1960er Jahren stammenden Beleuchtungsanlagen. Denn aufgrund der Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Lampen, Leuchten und Vorschaltgeräten in der maßgeblichen Verordnung (EG) Nr. 245/2009 werden ab 2015 die damals in der Straßenbeleuchtung üblichen ineffizienten Quecksilberdampflampen verboten.

Energieeffiziente Alternativen, die mit ihrem Design zudem noch jedes moderne Stadtbild aufwerten, stehen schon jetzt in großer Zahl zur Verfügung. Dies zeigen Hersteller aus aller Welt auf der Light+Building. Die Weltleitmesse für Architektur und Technik öffnet vom 15. bis 20. April 2012 in Frankfurt am Main als einzigartige Innovationsplattform für energieeffiziente Produkte und Systeme ihre Tore. Auf der weltgrößten Messe für Licht und intelligente Gebäudetechnik präsentieren rund 2.100 internationale Hersteller ihre Weltneuheiten zu Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen auf 240.000 Quadratmetern.

Auch wenn die LED-Technik aufgrund der sich stetig verbessernden Lichtausbeute in der Straßenbeleuchtung die Zukunft bestimmen wird, ist eine Optimierung aber derzeit nicht gleichzusetzen mit dem durchgängigen Ersatz von Lampen durch LED-Lichtquellen. Denn Entwicklungsfortschritte bei konventionellen Leuchtmitteln und Steuerungskomponenten haben zu interessanten und energieeffizienten Systemen geführt, die sich anwendungsabhängig bei der Beleuchtung von Anlieger-, Sammel- und Hauptverkehrsstraßen oder Parks oft noch als wirtschaftlicher erweisen.

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Neue Jobs durch die Energiewende finden

im Gespraech mit Top Arbeitgebern zukunftsenergien nordwest 2011 / Bildnachweis: ForWind

Für die Energiewende sind die wichtigsten Weichen gestellt und schon heute finden rund 367.000 Personen ihren Arbeitsplatz bei der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Mit erstmals mehr als 20 Prozent Anteil am Strommix entwickeln sich die erneuerbaren Energien zu einer soliden Säule der deutschen Energieversorgung. Bis 2030 beschäftigen die Erneuerbaren voraussichtlich mehr als eine halbe Million Menschen.

Dies stellt die Branche aktuell vor die Herausforderung Personal zu finden und für die größer werdenden Aufgaben zu qualifizieren. Die Messe zukunftsenergien nordwest leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem sie Unternehmen der Branche mit ihren Berufsbildern und Brancheninformationen sowie Qualifizierungsanbietern und Hochschulen eine Plattform bietet. Projektleiterin Corinna Wermke weiß konkret zu berichten, „dass rund zwei Drittel der Unternehmen, die an der Jobmesse 2011 teilgenommen haben, Personal aufgrund der geknüpften Messekontakte eingestellt haben.“

Deutschlands größte Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien lädt am 9. und 10. März 2012 in die Oldenburger EWE-Arena zum Branchentreff ein. Workshops und Fachvorträge informieren im Rahmenprogramm der zweitägigen Messe über Berufs- sowie Karrierewege. Exkursionen zu Anlagen und Firmen in der Region bieten konkrete Einblicke. Als Personalmesse präsentiert die zukunftsenergien nordwest 2012 das Potential an Arbeitergebern in den erneuerbaren Energien und die Jobs der Zukunft. Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei. … den ganzen Artikel lesen »