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Energie-Wendezeit

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Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. … den ganzen Artikel lesen »

Regenerative Energien als politische Waffe einsetzen?

Für die Ukraine ist es eine einmalige Chance. Die Rahmenbedingungen ermöglichen es der Ukraine auf die russischen Erpressungen durch die Wirtschaftswaffe Gas mit einem radikalen energiepolitischen Paradigmenwechsel wirkungsvoll zu reagieren. Der rettende Strohhalm heißt: Regenerative Energien.

Für die Energieversorgung reduzieren hoch effektive Strohalme wie vertikale Kleinwindanlagen / Photovoltaik mit Stromspeicher und Solarthermie/Wärmepumpen/BHKW/Pelletheizungen mit Wärmepufferspeicher die Gas-und Stromabhängigkeit um mindestens 50% – pro Haushalt. Auch Mietwohnungen profitieren von dieser neuen Stufe in der Energiewende.

Wenn dann noch technisch ausgereifte und auch für Ukrainer wirtschaftlich sinnvolle Wärmewellenheizungen eingesetzt werden, entlasten die Gegenmaßnahmen das Strom- und Gasnetz erheblich. Dazu kommen noch Hybridsysteme, Energiesparfarben für Innen- und Außenbereiche, programmierbare Thermostate, notwendige Teildämmungen, hydraulischer Abgleich und andere sinnvolle, aber nicht teure Einsparmaßnahmen.
Wirtschaftlichkeit bedeutet in diesem Sonderfall: sehr hohe Einsparquoten von Strom und Heizungswärme bei möglichst niedrigen Investitionskosten und schneller Inbetriebnahme. Die technische Alternativen sind längst im europäischen Markt etabliert.

Die Bürger in der Ukraine kaufen aktuell energetisch gesehen unverantwortliche Elektroheizungen mit extrem hohen Kilowatt-Nennleistungen. Das Stromnetz wird dadurch besonders in kalten Tagen stark belastet und könnte wie im Jahrtausendsommer 2003 in halb Europa durch Überbelastung teilweise zusammenbrechen.

Wie bei uns schon länger bekannt, reduzieren technisch geeignete, energetisch anspruchslose, und damit wirtschaftlich vertretbare Wärmewellenheizungen den Stromverbrauch gegenüber stromfressenden Elektroheizungen weit über der 60% – Marke.

Mit Kleinwindkraft/Photovoltaikeinsatz inklusiver Stromspeicher erhöht sich dieser Wert erneut, so dass im Ökostrombetrieb praktisch zum Nulltarif geheizt wird. Auf jeden Fall ohne Gas und die Gefahr, dass das Stromnetz mit alten Elektroheizungen zusammenbricht.

Für Klitschko bietet sich folgender Ausweg:

1)  er bittet die EU um Kredithilfen für Kauf und Installation von den wirtschaftlichsten Einsparmaßnahmen – mit den Schwerpunkten erneuerbaren Energien.
2) Die Heizungsbetreiber erhalten pro Haushalt für die individuellen Einsparmaßnahmen Auszahlungen aus dem Kredittopf. Die Energienutzer zahlen dem Staat Ukraine diese Förderungssummen aus den Einsparungen in Raten locker zurück, was zudem die Kaufkraft erhöht.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die zukünftig ausgegebenen Gelder für Öl, Kohle oder Flüssiggas für immer ausgegeben und nicht gegenfinanziert sind, keine wirtschaftlichen Impulse auslösen und anders als mit dem Fördersummenmodell perspektivlos weiter die Umwelt verschmutzen.

Regenerativen Energien liefern ein dreifaches Einsparpotential an fossilen Brennstoffen, Heizungs- und Stromkosten sowie Schadstoffen. Nach dem energetischen Umstieg stehen

auf der Verliererliste:

1. russische Gaskonzerne
2. Putin
3. Kohle- und Flüssiggasexporteure

auf der Gewinnerliste:

1. die Energieversorgung der Bürger wird gesichert. Niemand muss unnötigerweise frieren
2. politische Stabilität vom Staat Ukraine
3. die Entspannung der Weltlage, da das Druckmittel russisches Importgas kleiner wird
4. Mieter und Heizungsbetreiber, durch erheblich kleinere Heizungs- und Stromkosten
5. regionale Handwerker und Installationsbetriebe vor Ort, welche die Maßnahmen umsetzen
6. internationale Hersteller und Lieferanten der technischen Komponenten, auch deutsche Unternehmen
7. die Strom- und Gasnetze in der Ukraine, aber auch im Transitverkehr
8. die Umwelt durch erhebliche Schadstoffreduzierung wegen wegfallender Kohle- und Gasverschwendung in den Haushalten und Kraftwerken
9. alle erneuerbare Energien, welche die wirtschaftliche und politische Kraft demonstrieren.

Die Höhe einer finanziellen EU-Beihilfesumme liegt pikanterweise weit unter den fortlaufenden Milliarden Euro für weitere Zwangsimporte für Kohle, Öl und Flüssiggas. Mit einem Schlag lösen sich gleich mehrere Probleme. Jahrzehntelange Abhängigkeiten werden gemildert oder komplett beendet. Volkswirtschaftlich gesehen ist dieses Konjunkturförderkonzept ein Traum für jeden Demokraten.

Somit bietet sich ein Ausweg für die bedrohliche politische Lage an. Die Welt, und vor allen Europa, sollten sich intensiv um eine politische und energetische Stabilität in der Ukraine bemühen.
Zumindest in der Ukraine besteht erstmals die Chance, dass regenerative Energien zur Lösung eines politischen Konflikts eingesetzt werden.

Bezug: Artikel im Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/wirtschaft-handel-und-finanzen-ukraine-neue-runde-im-gasstreit-klitschko-warnt-vor-kalten-wohnungen/10754560.html

Wie Thermografie zu mehr als Energieberatung genutzt werden kann

Mit Hilfe einer Thermografie-Aufnahme können Energieberater Schwachstellen in der thermischen Gebäudehülle aufdecken und zeigen wo die Energieverluste am größten sind. Dies kann die Grundlage einer Energieberatung sein, oder zumindest dazu beitragen.

Laut Wikipedia wandelt eine Wärmebildkamera die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung eines Objektes oder Körpers auch aus größerer Entfernung mit Hilfe von Spezialsensoren in elektrische Signale um, die durch Computer leicht verarbeitet werden können. Dadurch ist der Temperaturmessbereich deutlich ausgeweitet worden, es lassen sich aber auch winzige Temperaturunterschiede benachbarter Punkte feststellen.

Soweit die übliche Nutzung, aber es gibt auch ganz andere, eher ungewöhnliche, Nutzung von Thermografie-Kameras. Man kann sie auch für Kunst nutzen, sogenannte Thermal Art. Auf invisible-paintings.com ist alles zusammengefasst, was bisher mit Thermal Art entstanden ist. Mit Wasser zu Malen ist noch relativ dankbar, da man hier ein paar Minuten Zeit hat bevor nichts mehr zu sehen ist. Eisspray verflüchtigt sich dagegen sehr schnell und man hat nur wenige Sekunden. Der Erfolg, ein Bild in der Kamera zu sehen, hängt stark vom Wetter und der Temperatur der Oberflächen ab. Hat man den Dreh mal raus und ein bisschen Übung, dann stehen einem ungeahnte Möglichkeiten offen, denn man kann malen und zeichnen wo man will und was man will. Verwirrte Passanten sind zusätzlich garantiert.