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Sie frieren viel? Dann sanieren Sie! Sie haben schon saniert? Dann tun Sie endlich was gegen das Frieren!

2. Teil des Gastbeitrags von Karin Hertzer, www.warmup-cooldown.de, Teil 1 erschien gestern Das Sanieren der Gebäude und Heizungsanlagen ist sinnvoll, um den Energieverbrauch für die Raumwärme zu senken. Darüber hinaus könnten wir ganz persönlich aber noch wesentlich mehr zum Erfolg der Energiewende beitragen. Um in der kalten Jahreszeit nicht mehr zu frieren, müssten wir nur etwas umdenken und uns anders verhalten – in Japan gibt sogar das Umweltministerium einfache Tipps zum Nie-wieder-Frieren. Mein Vorschlag als Gesundheitsjournalistin: Wie wäre es, zusammen mit Energieberatern eine umfassende Schulung der Mieter und Eigentümer auszuarbeiten? Warm-Biz-Kampagne regt zum Nachdenken an Eigentlich wäre alles ganz einfach: Im Winter kleiden und ernähren wir uns anders als im Sommer, um nicht frieren zu müssen. Sprich: Wir laufen in der kalten Jahreszeit zu Hause nicht mehr nur im Baumwoll-T-Shirt herum, sondern hüllen uns in Wolle oder moderne High-Techmaterialien, die durch ihren Flausch die Körperwärme nicht verpuffen lassen. Wir stellen auch unsere Ernährung um und bevorzugen wärmende Lebensmittel und meiden kühlende Lebensmittel. weiterlesen ›

Vor und nach der Sanierung lohnt es sich, selbst etwas gegen das Frieren zu tun

Gruenspar.de

Gastbeitrag von Karin Hertzer, www.warmup-cooldown.de, Teil 2 ihres Beitrags erscheint morgen Die Bundesregierung hat sich mit der Energiewende große Ziele gesetzt. Besser isolieren, mehr dämmen und effektiver heizen: Solche Maßnahmen kurbeln die Wirtschaft an, sie schaffen Arbeitsplätze und tragen auf lange Sicht zum Energiesparen bei. Ganz gleich, ob Sie Ihr Haus schon saniert haben oder nicht: Als Gesundheitsjournalistin plädiere ich dafür, auch die ganz einfachen Maßnahmen gegen das Frieren in den Alltag einzubauen. Sie verursachen nur geringe Kosten und sind sehr effektiv. Jeder ist für seine eigene Wohlfühlbilanz verantwortlich Hand aufs Herz: Wollen wir wirklich die Natur und die Umwelt für all die kommenden Generationen retten? Nehmen wir tatsächlich jeden Tag unseren inneren Schweinehund an die kurze Leine und drehen die Heizung um ein paar Grad herunter, um unseren Kindern und Kindeskindern ein gutes ökologisches Vorbild zu sein? Oder schieben wir die Verantwortung für unseren Planeten nicht doch lieber auf die Politiker, die Natur- und Umweltschützer und die Energieberater – auf die anderen also, die es schon richten werden, weil wir es schlichtweg zu anstrengend finden, uns selbst zu ändern? Als Gesundheitsjournalistin setze ich mich dafür ein, dass jeder bei sich selbst anfangen sollte, im eigenen Alltag, bei der eigenen Wohlfühlbilanz. weiterlesen ›

Vorbild sein und grün heizen mit Ökogas aus Reststoffen

Die Heizsaison hat begonnen. Der private Verbrauch von fossilen Rohstoffen wie Erdgas und Erdöl läuft bald wieder auf Hochtouren. Mehr als 75 Prozent aller Heizungen basieren nach offiziellen Erhebungen* auf einer dieser beiden Ressourcen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch liegt nur bei 9,5 Prozent.** Dabei ist ihr Ausbau für jeden dritten Deutschen eines der drei Topthemen unserer Zeit, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage*** des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK.

Die Energiewende wird sogar als wichtiger eingestuft als Frieden, Bildung oder die demografische Entwicklung. Dass trotzdem nur wenige Deutsche „grün“ heizen, beruht auch auf einem Irrglauben. „Um ökologisch nachhaltig heizen zu können, befürchten viele Verbraucher, in ein neues Heizsystem investieren zu müssen“, weiß Birgit Holfert von der Verbraucherzentrale Energieberatung. Dabei können sie mit einem bewussten Heizverhalten und dem Bezug von 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen, den Umwelt- und Klimaschutz genauso stark oder sogar stärker unterstützen wie mit alternativen Heiztechniken. Der Wechsel zu Ökogas ist einfach und die Kosten sind überschaubar. Im Vergleich zum örtlichen Grundversorgertarif ist beispielsweise das 100 Prozent Ökogasprodukt von Polarstern durchschnittlich fünf bis zehn Prozent teurer. Das ist bei einem Dreipersonenhaushalt im Schnitt pro Jahr so viel wie einmal tanken.

Unsere Zukunft wird verheizt
Wenn die Tage kürzer und kälter werden, haben es die Deutschen gerne wohlig warm. „Die Empfehlung von 20 Grad für Wohn- und Kinderzimmer wird oft überschritten“, sagt Birgit Holfert. Auch die Heizkörper sind oft durch Vorhänge verdeckt oder mit Möbeln zugestellt. „Das kostet jeden Tag richtig viel Energie.” Dabei ist das Umweltinteresse der Deutschen hoch. 70 Prozent sagen, dass der Beitrag jedes Einzelnen zur Energiewende wichtig ist.**

Zurückhaltend sind die Deutschen auch bei der Umstellung auf alternative Heizsysteme. Sie scheuen eine aufwändige und teure Installation. Wer nicht komplett saniert oder neu baut, der kann in jedem Fall auf Ökogas umzustellen und energiesparend heizen, um nachhaltiger zu leben. Mit dem Bezug von Ökogas kann auch nachhaltig leben, wer nicht komplett saniert oder neu baut. der kann auf Ökogas umzustellen und energiesparend heizen, um nachhaltiger zu leben. „Wer hingegen weiter fossile Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas bezieht, der verheizt im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zukunft und vor allem die unserer Enkel und Urenkel“, sagt Florian Henle, Mitgründer der Polarstern GmbH.

Kuschelig in den Winter mit Ökogas aus Reststoffen
Um grün zu heizen, muss man nicht immer gleich die ganze Heizung zu wechseln. Es gibt bei einigen Anbietern so genannte Öko- oder Biogastarife, die effektiv zur Energiewende beitragen. Zu empfehlen sind laut Umweltschutzexperten Angebote mit 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. „Aus Sicht des Klima- und Umweltschutzes unterstützen wir die Biogasproduktion aus 100 Prozent Reststoffen”, sagt Florian Schöne von der NABU Bundesgeschäftsstelle. Die Polarstern GmbH bietet zum Beispiel ein solches 100 Prozent Ökogasprodukt. Geprüft ist es von TÜV Nord.

Auch Martin Hofstetter von Greenpeace e.V. befürwortet ausdrücklich das von Polarstern genutzte nachhaltige Ökogas: „Biogasanlagen, in denen wie in diesem Fall Reststoffe effizient verwendet werden, sind unserer Ansicht nach ideal. Sie reduzieren die Klimagase und erzeugen gleichzeitig erneuerbare Energien. Im Gegensatz dazu ruinieren viele herkömmliche Biogaserzeuger die Umwelt durch Maismonokulturen.”

* AG Energiebilanzen e.V., Energieverbrauch in Deutschland, Daten für das 1. Halbjahr 2011, 1.10 Beheizungsstruktur des Wohnungsbestandes
** BMU, August 2011
*** Repräsentative GfK-Umfrage unter der deutschen Wohnbevölkerung in Privathaushalten ab 14 Jahre, Quotenstichprobe, August 2011

Fachmesse Interpellets 2011 informiert rund um Heizen mit Holz und Pellets

Wer möchte das nicht: Heizkosten sparen und gleichzeitig energiebewusst handeln. Dass dies möglich ist, zeigt die Fachmesse Interpellets 2011 vom 5. bis 7. Oktober auf der Messe Stuttgart. Über 100 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren dort ihre Produkte rund um die Pellets- und Holzfeuerung.

“Die Interpellets 2011 informiert über ein Thema, das derzeit aktueller denn je ist: Energiebewusstes Verhalten und der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen”, so Martin Pfränger, Projektleiter des Veranstalters Solar Promotion GmbH aus Pforzheim. “Bei stetig steigenden Öl- und Gaspreisen sind Holzpellets nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch preislich eine echte Alternative.”

Auf 7.000 Quadratmetern präsentieren Hersteller, Zulieferer, Großhändler und Dienstleister in Stuttgart ihre Produkte. Angesprochen sind dabei sowohl Fachleute als auch der Endverbraucher. Im Vorfeld der Messe treffen sich am 4. und 5. Oktober rund 550 Experten auf einem der größten Kongresse der Branche, dem 11. Industrieforum Pellets. weiterlesen ›

5 Tipps für mehr Erfolg gegen Schimmel in Mietwohnungen

Nicht nur wir MenscheQuelle: obs/co2online gGmbHn freuen uns über Spätsommerwetter – auch der Wohnungsschimmel fühlt sich momentan wohl. “Im Spätsommer und Frühherbst wird seltener gelüftet als im Hochsommer – und die Heizung läuft noch nicht. So setzt sich feuchte Luft leichter in der Wohnung fest und Schimmel entsteht”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH.

Richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen in den Wintermonaten reichen häufig aus, um Schimmelbefall vorzubeugen. Ausgenommen sind Wände, die durch Bauschäden wie kaputte Rohre, undichte Dächer oder schlecht gedämmte Bauteile feucht werden. Am einfachsten kontrolliert man Luftfeuchtigkeit und Temperatur mit einem Thermo-Hygrometer oder einem “Klimagriff”, der am Fenster anzeigt, wann gelüftet werden muss. weiterlesen ›

Wie Sie mit richtigem Heizen und Lüften Energie sparen

Bereits durch kleine Verhaltensänderungen können Eigenheimbesitzer und Mieter zu Hause mehr als 15 Prozent Heizenergie einsparen. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie durch richtiges Heizen und Lüften viel Energie eingespart werden kann:

Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Jedes Grad darüber erhöht die Heizkosten um rund sechs Prozent – Geld, das sich problemlos sparen lässt. Zudem sollten zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer die Türen geschlossen werden, sonst kann sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.

Kein Dauerlüften: Durch Stoßlüften bei abgedrehter Heizung geht weniger Wärme verloren und ein vollständiger Luftaustausch ist garantiert. Dreiminütiges Stoßlüften reicht pro Stunde aus. Dauerhaftes Kipplüften bedeutet einen enormen Wärmeverlust und einen langsamen und schlechten Luftaustausch. Die Heizkörperventile sollten beim Lüften geschlossen werden, da sich sonst das Thermostat automatisch öffnet und so zum Fenster hinaus geheizt wird.

Thermostatventil richtig einstellen: Die Stufe 3 entspricht in der Regel einer angenehmen Temperatur von knapp 20 Grad. Höhere Stufen sind in der Regel nicht notwendig. Die Einstellung auf das Sternchen bedeutet, dass das Ventil geschlossen ist und nur bei Einfriergefahr öffnet.

Nachts Rollläden oder Gardinen schließen: Nachts sollten in allen Räumen Rollläden, Fensterläden und Gardinen geschlossen werden. Bei tiefen Außentemperaturen treten die höchsten Wärmeverluste über Glas und Rahmen auf. Allein Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20 Prozent verringern. Vorhänge um weitere 10 Prozent.

Der neue Ratgeber “Gesund wohnen – gut gelüftet, schlau geheizt” der dena liefert weitere Hinweise, wie mit wenig Aufwand Energie im Haus eingespart werden kann. Der Ratgeber kann unter www.zukunft-haus.info/publikationen bestellt werden.