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KfW-Förderbedingungen an EnEV 2007 angepasst

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Ein Beitrag von Frau Bettina Gehbauer-Schumacher, PR-Beraterin (DPRG), Dipl.-Ing. Architektur (TU), Freie Journalistin als erster Artikel einer Serie zur Energieeinsparverordnung

Die am 1. Oktober 2007 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) führte bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dazu, einzelne Förderbedingungen ihrer wohnwirtschaftlichen Programme entsprechend anzupassen:

  • Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm und im Programm Ökologisch Bauen gilt dies für die Qualifikationsvoraussetzungen für Sachverständige. Außerdem ist in den „Technischen Mindestanforderungen für Maßnahmen zur energetischen Sanierung auf Neubau-Niveau nach EnEV und Maßnahmenpakete“ zukünftig ein Bedarfsausweis zu erstellen. Darüber hinaus wurden die Angaben zu beispielhaften Kombinationen des Bemessungswertes der Wärmeleitfähigkeit und der Dämmstoffdicke in den technischen Mindestanforderungen in einzelnen Werten angepasst.
  • Im Programm Wohnraum Modernisieren wurden Anpassungen bei der Heizungstechnik sowie den Dämmstoffdicken vorgenommen.
  • Im Programm Ökologisch Bauen wurden ebenfalls Anpassungen im Bereich der Heizungstechnik vorgenommen.

Die neuen Regelungen gelten für alle Anträge, die ab dem 1. Oktober 2007 bei der KfW eingehen. Zudem will die KfW ein Qualitätssicherungskonzept für die Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren einführen. Im ersten Schritt sollen Vor-Ort-Überprüfungen der geförderten Maßnahmen durch einen unabhängigen externen Sachverständigen durchgeführt werden können.

Die Merkblätter der KfW finden Sie unter: www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Service/KfW-Formul26/Merkbltter.jsp.

Fördergelder für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Eine komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage der Informationsbroschüre über Förderprogramme für Energieeffizienz und erneuerbare Energien hat das Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem BINE Informationsdienst herausgegeben. Darin werden rund 900 Förderprogramme der EU, von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern vorgestellt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern einen praxisnahen und nutzerorientierten Überblick bieten, welche Fördermittel es gibt und wo diese beantragt werden können. Wer Energie spart, schont nicht nur die endlichen Ressourcen, sondern auch den eigenen Geldbeutel.“

Die Bundesregierung stellt 1,4 Milliarden Euro für die energetische Gebäudesanierung und 213 Millionen Euro für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien bereit. Die Fördermittel sind in den letzten Jahren in beiden Bereichen deutlich erhöht worden.

Klimaschutz ist nicht allein Sache des Staates. Auch Wirtschaft, Verkehr und private Haushalte müssen ihren Beitrag leisten. Dies wird auch belohnt: Durch verbesserte Wärmedämmung, energieeffiziente Heizungsanlagen und die Nutzung von erneuerbaren Energien lassen sich erheblich Ressourcen sparen. Auch mit Blick auf die hohen Energiepreise lohnen sich solche Maßnahmen. Klimaschutz ist auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft. Zum einen werden zukünftige Folgeschäden des Klimawandels verringert; zum anderen sichert der Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland mittlerweile über 1,5 Millionen Arbeitsplätze.

Die Broschüre „Fördergeld für Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ (ehemals „Geld vom Staat“) ist kostenlos erhältlich beim Bundesumweltministerium, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, Fax: 0228/99 305-3356, E-Mail: (Bestellnummer 2108). Die Broschüre kann auch als PDF-Datei (1046 kB) abgerufen werden. Der BINE Informationsdienst informiert Privatpersonen unter einer Förder-Hotline, Telefon 0228/92379-14 sowie im Internet unter www.energiefoerderung.info. Hier werden auch aktuelle Änderungen angezeigt.