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Schlagwort: dezentral

Energiewende dezentral mit der sonnenCommunity als 1. dezentraler Energiegemeinschaft

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Die Energiezukunft in der sonnenCommunity, Foto: Andreas Kühl
Die Energiezukunft in der sonnenCommunity, Foto: Andreas Kühl

Viele Gelegenheiten zu feiern hatten deutsche Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in letzter Zeit nicht. Es waren vielmehr meist schlechte Nachrichten, die vermeldet wurden. Es gibt wohl zur Zeit nur ein Unternehmen, das auf Wachstumskurs ausgerichtet und gut ausgestattet ist mit Risikokapital – die Sonnenbatterie GmbH aus dem bayerischen Wildpoldsried. Nun startete der innovative Hersteller von Batteriespeichern den nächsten Schritt auf dem Markt – ihre Kunden sollen sich in einer sonnenCommunity gegenseitig mit Strom versorgen und damit noch unabhängiger vom Energieversorger werden. … den ganzen Artikel lesen »

Mieterstrom bringt Vorteile für Mieter, Eigentümer und Energieversorger

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Dieser Artikel ist Teil 6 von 20 über Mieterstrom
Mieterstrom im Luitpoldblock
Mieterstrom-Projekt von Polarstern im Luitpoldblock München, Foto: Polarstern-Energie

Mir fällt kaum ein besseres Modell ein, um viele Menschen an der Energiewende teilhaben zu lassen und die dezentrale Energiewende für jeden attraktiv zu machen. Lokal erzeugter Strom, der direkt an Mieter vermarktet wird, ergänzt durch Ökostrom aus dem Netz – bekannt als Mieterstrom. Damit profitieren Mieter durch günstigeren und lokal erzeugten Ökostrom von der Energiewende und Eigentümer werten ihre Immobilie mit einem attraktiven Stromangebot auf.

Trotz erschwerter politischer Rahmenbedingungen steigt die Anzahl der Angebote von Mieterstrom deutlich an. Für den lokal erzeugten Strom bieten sich Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke (BHKW) besonders an. Da der Strom, der vor Ort erzeugt wird, das öffentliche Netz nicht nutzt, fallen keine oder nur geringe Abgaben an. Die Kosten für Strom können auf diesem Weg um 10 bis 20 Prozent reduziert werden und Mieter können sich relativ einfach an der Energiewende beteiligen.  … den ganzen Artikel lesen »

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand

Effektiv Strom und Wärme sparenHeizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen.

Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen.

Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. … den ganzen Artikel lesen »

Verbände-Initiative für dezentrale Stromerzeugung in Mietwohnungen

PV-Anlage auf einer Kaserne in Doberlug-Kirchhain in Brandenburg, Foto: Milk the Sun
PV-Anlage auf einer Kaserne in Doberlug-Kirchhain in Brandenburg, Foto: Milk the Sun

Im Rahmen der Energieblogger-Aktion zum Aktionstag für die dezentrale Energiewende gestern hatte ich über die Energiewende für Mieter geschrieben. Mehr Menschen sollten von der Energiewende profitieren anstatt nur dafür zu bezahlen. Das Beispiel in Berlin-Hellersdorf von Lichtblick und dem Wohnungsunternehmen Stadt und Land sollte Schule machen.

Kurze Zeit nach der Veröffentlichung des Beitrags habe ich genau diese Forderung entdeckt in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und vom Deutschen Mieterbund (DMB). Sie fordern, dass auch nach der aktuell anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) Projekte möglich sind, bei denen Strom dezentral erzeugt und von den Mietern direkt verbraucht werden kann. … den ganzen Artikel lesen »

Intelligente Vermarktung von Strom aus dezentralen Energiequellen

Massig StrukturbildDie dezentrale Stromgewinnung aus regenerativen und umweltfreundlichen Energiequellen wird in Europa eine wichtige Rolle bei der zukünftigen Stromversorgung spielen. In Deutschland werden zunehmend erneuerbare Energieträger und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die Netze mit Strom versorgen. Noch hängt deren Erfolg stark von Subventionen und Einspeisevergütungen ab. Aber schon heute gibt es technische und wirtschaftliche Konzepte, die darstellen wie ein intelligenter Energiemix auf Basis solcher Erzeuger unter den gegebenen Rahmenbedingungen am Markt erfolgreich sein kann. Ein europäisches Team aus Forschern, Energieerzeugern und Dienstleistern hat diese unter dem Titel »Market Access for Smaller Size Intelligent Electricity Generation (MASSIG)« erarbeitet.

Kleine Stromerzeuger in großen Märkten
Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts »MASSIG« untersuchten Wissenschaftler des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Projektpartnern wie Strom aus dezentralen und umweltfreundlichen Erzeugern bedarfsgerecht und kostendeckend am liberalisierten Strommarkt bereitgestellt und vermarktet werden kann. Die zentrale Frage hierbei war: Wie können kleine und mittlere Stromerzeuger (bis einige MW) in große Märkte eintreten? Das Projektteam wählte exemplarisch die Zielländer Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Polen aus. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen, regulatorischen und technischen Rahmenbedingungen und Anforderungen wurden die länderspezifischen Marktchancen – mittels Gewinn- und Verlustberechnungen – analysiert und aus den Ergebnissen Maßnahmen für einen erfolgreichen Markteintritt abgeleitet. »Insbesondere wenn sich mehrere regional verteilte Stromerzeuger zusammenschließen und intelligente Stromprodukte am Markt anbieten, können sie gegenüber großen konventionellen Anbietern durchaus konkurrenzfähig sein«, erläutert Dr. Thomas Erge, Projektleiter am Fraunhofer ISE. Ein Schlüssel hierfür ist neben der reinen Stromlieferung auch das Anbieten zusätzlicher Dienstleistungen, die beispielsweise zur Beseitigung kurzfristiger Ungleichgewichte im Stromnetz beitragen, wie die Lieferung sogenannter Regelenergie. Auch alternative Stromversorger können bei intelligenter Betriebsführung zu solchen Dienstleistungen beitragen und hiervon profitieren.

Das Fallbeispiel badenova WÄRMEPLUS
Zu den sieben europäischen Projektpartnern zählte auch badenova WÄRMEPLUS. Die Tochterfirma des regionalen Energieversorgers badenova betreibt Blockheizkraftwerke (BHKW) und beliefert Zehntausende von Kunden in Südwestdeutschland mit Wärme und Kälte. Gemeinsam mit diesem Industriepartner wurde ein Konzept erarbeitet, das auch nach Auslaufen der Förderung gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) einen rentablen Betrieb der bestehenden BHKW ermöglicht. In der konkreten Umsetzung bedeutet dies, dass badenova WÄRMEPLUS zukünftig einerseits Strom am Markt vertreiben wird, gleichzeitig Regelenergieprodukte für den Abruf durch die Übertragungsnetzbetreiber anbietet und somit hilft, die Stromnetze stabil zu halten. »Die Projektarbeit hat uns vielversprechende Lösungsansätze für unser Unternehmen aufgezeigt. Deutlich wurde, dass sich die Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung auch unter den aktuell schwieriger gewordenen Bedingungen weiterhin auszahlen kann – wenn, wie hier gezeigt, intelligente Vermarktungsstrategien umgesetzt werden«, so Klaus Preiser, Geschäftsführer badenova WÄRMEPLUS.

Weitere Fallbeispiele sowie der Abschlussbericht stehen auf der Projektwebseite http://www.iee-massig.eu zum Download zur Verfügung.