Neue Skala und elektronische Datenbank für EU-Energielabel

Energielabel
Symbol eines Energielabels, künftig wieder nur von A bis G

Vor zwei Tagen hatte ich es schon mit einem ausführlichen Gastbeitrag angekündigt, das Energielabel zur Kennzeichnung der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten wird künftig ohne verwirrende Pluszeichen auskommen. Heute hat nun die EU-Kommission im Rahmen des sogenannten „summer package“ ihren Vorschlag für die Überarbeitung der Kennzeichnung von Energieeffizienz vorgelegt. Heute hat die Komission ihren Vorschlag nun offiziell vorgelegt.

Warum wir die Änderungen brauchen, zeigt dieser Tweet ganz deutlich:

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Startups: 3 innovative Geschäftsideen zum Thema Energieeffizienz

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Green-Garage Berlin - die Heimat vieler Startups, Foto: Climate-KIC Germany
Green-Garage Berlin – die Heimat vieler Startups, Foto: Climate-KIC Germany

Gastbeitrag von Kathrin Hoffmann, Climate-KIC Deutschland

Startups gibt es en Masse in den Bereichen erneuerbare Energien und Elektromobilität. Doch wie sieht es eigentlich im Bereich Energieeffizienz aus? Im Climate-KIC Accelerator, dem europäischen Startup-Förderprogramm für klima-innovative Geschäftsideen, findet man gleich 3 Startups, bei denen Energieeffizienz groß geschrieben wird. weiterlesen

Nie wieder Plus? – Was die Zukunft des Energielabels bringt

Gastbeitrag von Johanna Kardel, Energiereferentin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)

Energielabel wird überarbeitet
Energielabel künftig nur noch von A bis G, Foto: MPanchenko/ shutterstock.com

Die EU-Kommission wird am 15. Juli mit dem sogenannten „summer package“ neben Plänen zu Strommarkt, Emissionshandel, Erneuerbaren Energien und Endverbrauchermärkten auch ein Konzept zur Reform des Energielabels vorstellen. Erste Entwürfe sind bereits an die Öffentlichkeit gelangt und machen Hoffnung für Verbraucher (Quelle: @stollmeyereu).

Energielabel ist heute keine gute Verbraucherinformation

Als das Energielabel im Jahr 1992 eingeführt wurde, war nicht absehbar, dass es mehr als 20 Jahre später ein Instrument für mehr als 12 Produktbereiche stellen würde. Die Kennzeichnung wirkte und wurde von ihrem eigenen Erfolg überholt. Die Produkte wurden immer effizienter, die Kennzeichnung aber nicht umfassend reformiert.

12 Prozent der Verbraucher verstehen das Energielabel falsch

Bei einer Umfrage im Februar 2015 wussten nur 12 Prozent der befragten Verbraucher, dass es sich bei einer A+ Waschmaschine um die schlechteste Geräteklasse handelt. 77 Prozent dachten, sie hätten ein sehr effizientes Produkt vor sich. Kein Wunder – zeigt doch das Label immer sieben Klassen, obwohl die unteren bei den meisten Produkten nicht mehr besetzt sind. weiterlesen

Auszeichnung der besten Energie-Scouts für erfolgreiche Energieeffizienz im Ausbildungsbetrieb

Energie-Scouts bei der Auszeichnung im BMUB
Gruppenfoto Energie-Scouts 2015 im BMUB, Foto: DIHK/ Schicke

Zur Aufdeckung von Potentialen zur Energieeinsparung in Unternehmen werden immer häufiger Auszubildende als Energie-Scouts eingesetzt. Aus über 300 Betrieben haben sich seit Anfang 2014 deutschlandweit mehr als 1.000 Auszubildende durch die Industrie- und Handelskammern zu Energie-Scouts qualifiziert. Mit dem erlernten Know-How zum Thema Energieeffizienz konnten  sie bereits viele Energieeffizienzprojekte in den Ausbildungsbetrieben umsetzen. Gestern wurden in Berlin 14 Auszubildende geehrt für ihre Arbeit als Energie-Scouts und herausragende Energiesparprojekte.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Jury aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Bundeswirtschaftsministeriums, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen hat das Konzept der Energie-Scouts bereits 2010 entwickelt und seitdem mit der Hilfe der Auszubildenden Energiekosten in Höhe von 1 Million Euro eingespart. weiterlesen

Crowdfunding einer Passivhaus-Sanierung in Griechenland

Wieder mal Geld für Griechenland, Foto: pixabay/ bitlake
Wieder mal Geld für Griechenland, Foto: pixabay/ bitlake

Zur Zeit reden und schreiben alle über Griechenland. Werden sie den Euro verlassen oder brauchen die Griechen ein weiteres Hilfspaket? Darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen und auch nicht die dortige Energiepolitik kommentieren. Was ich im folgenden Text vorstellen möchte, ist ein Crowdfunding zur Finanzierung einer Sanierung eines Wohnhauses in Athen auf das energetische Niveau eines Passivhauses.

Ein Schritt um langfristig die Ausgaben zu senken und das Geld im Land zu halten, ist es die Energiekosten zu reduzieren. Denn für den Import von Gas und Öl müssen wieder viel Geld aufgewendet werden, Geld das an anderen Stellen fehlt. Die Einsparung von Energie reduziert Abhängigkeiten, die für Griechenland sicher schon groß genug sind.

Griechenland sucht Lösungen für das Fast-Nullenergiehaus

Auch im Gebäudebereich gibt es in Griechenland noch ein großes Potential zur Energieeinsparung. Durch die klimatischen Bedingungen wird auch im Sommer viel Energie benötigt, die Gebäudeklimatisierung spielt dort eine wichtige Rolle. Griechenland muss genauso wie die anderen europäischen Länder einen Weg zum Fast-Nullenergiehaus (Nearly Zero Energy Building) finden, das in der EU ab 2020 zum Standard werden soll für Neubauten. weiterlesen

Energieblogger suchen Deine Geschichte zur Energiewende

Storytelling zur Energiewende
Energieblogger suchen Deine Geschichte zur Energiewende!

Über die Energiewende wird mit viel Leidenschaft diskutiert und es steckt in zahlreichen Projekten vor Ort ein großes Engagement einzelner Menschen in der Energiewende. Das hört sich an, als sei die Energiewende ein höchst emotionales Projekt. Doch meistens wirkt die Energiewende eher als ein langweiliges Thema bei dem es nur um Fakten und Zahlen geht. Damit das nicht so bleibt, suchen die Energieblogger in einem Wettbewerb Geschichten hinter, über, oder zur Energiewende.

Noch bis Ende August können Geschichten zur Energiewende eingereicht werden. Das kann ein sehr persönlicher Text sein, ein Film, ein Gedicht, ein Comic, ein Drehbuch, ein Spiel oder in einer anderen Form. Es kann eine fiktive Geschichte mit einem Superhelden sein, vielleicht auch mit einem Superhelden oder eine wahre Geschichte. Wichtig ist dabei emotional zu werden und die Menschen zu berühren mit dem Inhalt – was in der Diskussion um die Energiewende viel zu selten vorkommt.

Energieblogger wollen Menschen der Energiewende erreichen

Das Projekt „Deine Geschichte zur Energiewende“ wurde initiiert in der Gruppe der Energieblogger. Wir wollen mal nicht die Politik oder Verbände ansprechen, sondern kreative Leserinnen und Leser, Aktivisten oder andere Blogger. Um Euch mehr von diesem Projekt erzählen zu können, habe ich Leonie Blume vom SMA Social-Media Team und Kilian Rüfer vom Blog sustainment.de einige Fragen zu diesem Wettbewerb gestellt: weiterlesen