Wie Energiegenossenschaften die Energieeffizienz entdecken und erschließen können

Beleuchtung bietet großes Potential zur Energieeinsparung Ein Erfolgsmodell der dezentralen und von Bürgern finanzierten Energiewende waren lange Zeit die Energiegenossenschaften. Diese finanzieren den Bau von Wind- und Solarparks vor Ort und binden damit die Bürger neben der Finanzierung auch in die Planung mit ein. Durch die aktuelle Politik und Verschlechterung der Investitionsbedingungen wird heute immer weniger in den Ausbau erneuerbarer Energien durch die Energiegenossenschaften investiert. Fast jede dritte Energiegenossenschaft wird in diesem Jahr keine Investitionen vornehmen, so eine Meldung aus dem  Sommer 2014. Den Energiegenossenschaften gehen die Projekte aus, hatte der Sonnenflüsterer Erhard Renz Anfang Oktober geschrieben. Sie brauchen aber weitere Projekte, um ein wirtschaftliches Überleben für die nächsten Jahre zu sichern. Er hat die Zukunft von Energiegenossenschaften in der Energieeffizienz von Gebäuden gesehen. Das könnte ein Weg sein, denn schließlich soll ganz allgemein das Thema Energieeffizienz die zweite Säule der Energiewende sein. weiterlesen ›

So war der 2. Open Table zur Kommunikation von energetischer Gebäudesanierung

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Großes Interesse am 2. Open Table zur Kommunikation der energetischen Gebäudesanierung, Foto: Andreas Kühl Es ist ja schon einige Wochen her, aber durch andere Themen und einen Urlaub komme ich erst jetzt dazu von der Diskussionsrunde über die Kommunikation der energetischen Gebäudesanierung im Rahmen der Aktionswoche “Berlin spart Energie” zu berichten. Am 08. Oktober trafen sich rund 30 Interessierte mit unterschiedlichem Hintergrund zu einem 2. Open Table – Kommunikation energetische Gebäudesanierung” in den Räumen der Renewables Academy RENAC. Mir ist es auch schwerer gefallen ein Fazit zu ziehen als nach dem ersten Open Table, das im Rahmen der Berliner Energietage 2014 stattfand. Die Diskussion war nicht so zielorientiert, wesentlich offener, aber auch kritischer im Umgang mit der gesamten energetischen Gebäudesanierung. Schließlich ist nicht alles positiv in der Gebäudesanierung, aber auch nicht so negativ wie es in manchen Medien dargestellt wird. Wie erreicht man die Entscheidungsträger mit der Botschaft der Vorteile von einer energetischen Gebäudesanierung und wie nimmt man die betroffenen Mieter mit, ohne sie zu überfordern? Es sind so viele Interessengruppen beteiligt, zahlreiche Unternehmen wollen ihre Produkte verkaufen, aber wird die Entscheidung auch mal vom Eigentümer und den jeweiligen Investitions-Möglichkeiten aus betrachtet? Nur wenn die Kommunikation die Entscheider anspricht, direkt abholt und die allgemeine Stimmung passt, dann wird die energetische Gebäudesanierung zu einem wichtigeren Thema werden. So würde ich ganz subjektiv die Diskussion zusammen fassen. weiterlesen ›

Energie-Wendezeit

Quantensprung in der energetischen Sanierung im Gebäude-Bestand Heizen zum direkten Sonnen-Nulltarif konnten bisher nur Betreiber von Wärmepumpen oder einer Photovoltaik/Solarthermie-Hybridanlage. Doch diese Anlagen führten vor der Energiewende beim ökologischen Heizen wegen technischen Kinderkrankheiten, hohen Investitionskosten, einer meist auf unausgereifter Technik und teurem Strom basierenden Winter-Zusatzheizung und unwirtschaftlichen Energieeinsparquoten ein Schattenleben. Manche Wärmepumpen verbrauchten mehr elektrische Energie, als Wärmeenergie einzusparen. Durch die finanziell hoch attraktive Einspeisung von Ökostrom in das öffentliche Stromnetz nutzte ein Hausbesitzer den Ökostrom vom Dach selten. Stromspeicher kamen erst vor wenigen Jahren zu astronomischen Preisen in den Handel und Elektroheizungen, beispielsweise Nachtspeicheröfen, arbeiten mit extrem hohem Stromverbrauch, teilweise über 3 kW pro Gerät. Mieter waren komplett von Ökostromnutzung ausgeschlossen. Auf Basis von thermodynamischen Wärmegesetzen basierende Elektroheizungen arbeiten immer noch ineffektiv und verursachen ökologische Schäden. Zudem sind diese unwirtschaftlich und im Betrieb die teuerste Methode, um Heizungswärme zu erzeugen. weiterlesen ›

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Sonne macht gute Energie und gute Laune! Deshalb fordert das Team der SolarWorld AG jetzt alle Sonnen- und Solarliebhaber zur großen #Sunfie-Aktion auf: „Warum begeistert ihr euch für Solarstrom und Sonne? Nehmt euer kreatives Statement dazu als Selfie-Video mit dem Handy auf und schickt uns eure #Sunfies!“

Einfach das Selfie-Video auf www.sunfie.de hochladen und mit etwas Glück gewinnt ihr sonnige Preise. Zum Beispiel eine komplette Solarstromanlage, eine USA-Reise für 2 oder das neue iPhone 6. Die besten, originellsten, verrücktesten #Sunfies kommen auf YouTube, die allerbesten sogar in einen Fernseh-Werbespot! weiterlesen ›

Podcast 42 mit Craig Morris über die EEG-Umlage 2015

Podcast energynet.deSeit einigen Jahren wird Mitte Oktober immer der Blick auf die scheinbaren Kosten der Energiewende gerichtet – von der Bundesnetzagentur wird die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr festgelegt. Bislang war diese Verkündung mit viel Mediengetöse über die steigenden Kosten der Energiewende verbunden. Dass aber die Höhe der Umlage nichts über die Kosten der Energiewende aussagt, ist hingegen noch nicht überall bekannt.

In diesem Jahr war es medial ruhiger, denn erstmals wurde eine geringere EEG-Umlage verkündet als im Vorjahr. Sie sinkt im kommenden Jahr um 0,07 Cent auf 6,17 ct/kWh. Der Hintergrund ist das hohe Guthaben auf dem Konto der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), bisher war dieses Konto deutlich im Minus. Trotz dieses großen Unterschiedes zum Vorjahr wird die EEG-Umlage nur leicht gekürzt.

Werden die Strompreise wieder sinken oder steigen sie trotz gesunkener Umlage weiter an?

Ob es zu niedrigeren Strompreisen kommen wird, ist bei der nur geringen Kürzung fraglich. Wie entwickeln sich Netzentgelte und andere Kosten? Die Beschaffungskosten für die Stromversorger sind jedenfalls deutlich weiter auf dem Weg nach unten. weiterlesen ›

Schwere Auswahl für Einfamilienhaus-Bauherren am Beispiel des Bio-Solar-Haus

Beispiel für ein Bio-Solar-Haus

Foto eines Bio-Solar-Hauses im Sonnenpark St. Alban, Foto: Bio-Solar-Haus GmbH

Wer heute ein Haus bauen möchte, steht vor unzähligen Möglichkeiten und der Qual der Wahl. Es geht längst nicht mehr nur um Massiv- oder Fertighaus. Bei einem zukunftsfähigen Haus zählen Energiesparendes Bauen (Werbe-Link), sparsame Technik und gesunde Baumaterialien.  Wie soll aber ein Laie sich in dieser komplizierten Welt zurecht finden und alle diese Erklärungen der Bauträger, Planer und Baufirmen verstehen?

Schon für Fachleute ist es oft nicht gerade einfach Angebote und Webseiten von Baufirmen, Bauträgern oder Fertighäusern zu beurteilen. Oft fehlt es an Transparenz und ausführlichen Darstellungen des Angebots. Bunte Werbebilder und schöne PR-Texte mögen vielleicht hilfreich sein um unbedarfte Bauherren anzulocken, wer es aber genauer wissen möchte, der braucht detaillierte Informationen zum angebotenen Energiebedarf, zu den üblichen Wand- und Dachaufbauten, sowie zur verwendeten oder empfohlenen Technologie. Besonders dann, wenn man sich deutlich abheben möchte von der Masse durch bessere oder ganz andere Bauweisen, suche ich nach genaueren Informationen und finde diese dann oft nicht.

So geht es mir, als studierter Bauphysiker, häufig, wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, ob dieses und jenes Angebot taugt. Ich vermisse häufig Angaben nach dem energetischen Baustandard oder nach üblichen Wand- und Dachaufbauten. weiterlesen ›