Endspurt bei Deutschlands höchstdotiertem Klimaschutz-Preis für Schulen

Photovoltaikversicherung

Bis zum 26. Februar 2012 können sich Schulen noch für den von BP initiierten bundesweiten Wettbewerb “Klima & Co” bewerben. Zum dritten Mal hat BP im August 2011 Schüler in ganz Deutschland dazu aufgerufen, Ideen zum Energiesparen zu entwickeln.

Mehr als 80 Schulen haben ihre Teilnahme bereits angekündigt. Die Schulen mit den besten Konzepten erhalten Preisgelder von insgesamt 200.000 Euro, mit denen sie ihre Ideen umsetzen können. Damit ist “Klima & Co” der höchstdotierte Klimaschutz-Preis für Schulen in Deutschland.

Aufgabe ist es, mit einem virtuellen Budget von 50.000 Euro ein Konzept zu entwickeln, das den CO2-Ausstoß an der eigenen Schule nachhaltig senkt. Der Kreativität der Schüler sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Erstmalig können die Schüler ihren Hausmeister als “Klimameister” nominieren. Der Zusatzpreis ist mit 1.000 Euro dotiert.

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Was macht den Strompreis wirklich teurer?

Von der Politik, bzw. von der Bundesregierung wird ja behauptet, dass die Erneuerbaren Energien den Strompreis schuld seien an dem Anstieg der Strompreise. Das Thema Strompreis und was ihn wirklich teurer macht hatte ich schon einige Male erwähnt und gezeigt, dass Solar- und Windstrom die Preise an der Strombörse senken. Und auch einige andere Blogs und Magazine hatten sich schon mit dem Strompreis befasst. Die richtig große Reichweite haben wir aber nicht.

Da ist es erfreulich, wenn sich ein bekanntes TV-Magazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit dem Thema befasst und die gestiegenen Kosten beim Namen nennt und wer von der Energiepolitik der Bundesregierung profitiert. Denn immer mehr große Energieverbraucher aus der Industrie können sich über Entlastungen bei der Stromrechnung freuen – subventioniert durch die kleinen, meist privaten Stromverbraucher. Diese Politik vermittelt bewusst ein falsches Bild von der Energiewende, um die Erneuerbaren Energien klein halten zu können.

Den Beitrag von der ARD-Sendung “Monitor” vom 02.02.2012 kann man leider nicht einbinden, daher nur ein Link.

via Singold-Bote bei Google+ und @Rcomerudi

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dena sucht Vorreiter für Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe

Gruenspar.de

Bis zum 4. Mai 2012 können sich Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe um den internationalen dena Energy Efficiency Award 2012 bewerben. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen vorbildliche Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchgeführt haben. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis vergibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz in Kooperation mit den Premium-Partnern DZ BANK AG, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Siemens AG aus. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler.

Auch ich würde gerne mehr über Energieeffizienz in Unternehmen schreiben. Wer Interesse hat und von seinen Effizienz-Maßnahmen berichten möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Der Wettbewerb ist international ausgeschrieben und für Unternehmen jeder Größe und Branche offen - gerade auch für kleine und mittlere Betriebe. Die Projekte zur Energieeffizienzsteigerung müssen bereits erfolgreich umgesetzt sein. Die Bewertung und Auszeichnung der eingereichten Projekte erfolgt durch eine Experten-Jury mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Der erste Preis des dena Energy Efficiency Award 2012 ist mit 15.000 Euro, der Zweite mit 10.000 Euro und der Dritte mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des dena-Energieeffizienzkongresses im September 2012.

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Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz für die Energiewende nutzen

Deutsche Umwelthilfe fordert in KWKG-Novelle klare Anreize für “virtuelle Kraftwerke” auf Basis kleiner, stromgeführter Blockheizkraftwerke -Tausende über eine Leittechnik vernetzte Mini-Kraftwerke können ohne langwierige Genehmigungsverfahren und aufwändigen Leitungsbau errichtet werden – Beitrag zum Ausgleich des Rückgangs konventioneller Kraftwerksleistung in Süddeutschland

Die derzeit vorbereitete Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) eröffnet neue Möglichkeiten, die Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerksparks voranzubringen. Gut regelbare Kraftwerke, die besonders schnell auf eine schwankende Nachfrage und volatile Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenenergie reagieren können, werden im Rahmen der Energiewende dringend benötigt. Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hingewiesen und die Regierungskoalition aufgefordert, die Chance zu nutzen und im anstehenden Gesetzgebungsverfahren entsprechende Korrekturen vorzunehmen.

Konkret fordert die DUH, das Gesetz so auszugestalten, dass die Markteinführung kleiner, gasbetriebener Blockheizkraftwerke (BHKW), die zusammen ein “virtuelles Großkraftwerk” bilden, im KWKG effektiv gefördert wird. Die einzelnen BHKW-Einheiten versorgen dabei auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Gebäude mit Wärme und das lokale Stromnetz mit elektrischer Energie.

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Wasserbehandlung – energiesparend, klein und effizient

Es gibt viele interessante Neugründungen im Bereich grüner Technologien. Die internationale Konferenz für Smart Green BusinessEcosummit 2012, vom 22. – 23. März 2012 in Berlin, prämiert mit dem Ecosummit Award die besten intelligenten grünen Unternehmen in Europa. Die Veranstaltung lockt 400 Topmanager von Investoren, Startups, Konzernen und Energieversorgern in die Hauptstadt.

In einer losen Serie stelle ich die nominierten Unternehmen und ihre Technologien vor. Im fünften Teil geht es wieder um ein Technologie-Unternehmen. Dieses Unternehmen, das seit 1999 existiert und im vergangenen Jahr die ersten Produkte verkauft hat, kümmert sich um das Thema Wasser.

Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Problem, das insbesondere in Afrika immer wichtiger wird. Denn dort gibt es leider viele Regionen ohne sauberes Trinkwasser, was zu Krankheiten oder auch Todesfällen, infolge Wassermangel oder mangelnde Hygiene, führen kann (Quelle: Geospot)

Das Unternehmen TMW Technologies aus Frankreich bietet ein einfaches und kleines System an zur Wasseraufbereitung von industriellen Abwässern und zur Entsalzung von Meerwasser. Im Markt zur Aufbereitung von industriellem Abwasser mit kleinen Kapazitäten ist TNW Technologies alleiniger Anbieter und auch bei der Entsalzung hat dieses Unternehmen durch die geringe Größe der Anlage Wettbewerbsvorteile. Zudem ist das System einfach aufgebaut, korrosionsbeständig durch den Einsatz von Kunststoff und benötigt verhältnismäßig wenig Strom.

Der modulare Aufbau, die geringe Größe und der geringe Stromverbrauch der Systeme zur Entsalzung von Meerwasser oder Aufbereitung von industriellem Abwasser sind die großen Wettbewerbsvorteile des französischen Unternehmens.

Teil 1: Spanisches Unternehmen macht gebäudeintegrierte Photovoltaik attraktiver.

Teil 2: Mit Umweltinformationen Punkte sammeln

Teil 3: Einfache CO2-Neutralisierung des täglichen Konsums

Teil 4: Auf der Suche nach neuen Mobilitätskonzepten

Alle Artikel der Serie über die nominierten Unternehmen zum Ecosummit Award 2012.

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Marktprämie führt nur zu Mitnahmeeffekten und bleibt sonst ohne Wirkung

Solar Decathlon 2007

Foto-Lizenz: Jeff, Kubina, Bestimmte Rechte vorbehalten

Vor dem Hintergrund der Kostendebatte um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird immer deutlicher, wie die Politik Mehrkosten ganz gezielt herbeigeführt hat, nur um dann die Konsequenzen der eigenen verfehlten Politik den Erneuerbaren Energien und insbesondere der Solarenergie zur Last zu legen. Ganz bewusst hat man dafür gesorgt, dass die EEG-Umlage auf weniger Schultern verteilt wird, um auf die gestiegenen Kosten verweisen zu können. Dies ist ein durchschaubares Manöver, um die Akzeptanz für die Energiewende in der Bevölkerung zu untergraben und den Stromkonzernen neue Einnahmen zu verschaffen.

Dass dieses Vorgehen Methode hat, zeigt sich aber auch an der sogenannten Marktprämie, mit der vorgeblich sowohl die Marktintegration der Erneuerbaren Energien wie auch die lastgerechte Einspeisung der Erneuerbaren Energien gefördert werden soll.

Dabei ist seit Jahren bekannt, dass die Implementierung eines solchen Mechanismus ausschließlich zu hohen Mitnahmeeffekten in dreistelliger Millionenhöhe ohne vorzeigbaren Nutzen führt. Jeden Tag entstehen nun durch die Marktprämie Mehrkosten von 1-2 Millionen Euro, voraussichtlich über 500 Millionen Euro allein in diesem Jahr.

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Es hat sich einiges verändert

Wer schon länger die Beiträge in diesem Blog liest, der merkt, dass sich etwas verändert hat in den letzten Wochen. Neben der hohen Anzahl der Beiträge, hat sich auch der Anteil der selbst verfassten Beiträge deutlich verändert – hoffentlich auch verbunden mit entsprechender Qualität. Dies soll weiter so bleiben, vielleicht sogar ausgebaut werden.

Leser, die wissen wollen, welche neuen und interessanten Artikel es bei energynet.de gibt, können jetzt auch einen Newsletter abonnieren. Sie sind damit nicht mehr nur auf RSS-Feeds oder Social-Media angewiesen, was sie vielleicht nicht haben wollen. Dieser Newsletter erscheint alle 14 Tage donnerstags. Er enthält die Top-Meldungen von energynet.de der letzten 14 Tage mit den meisten Lesern und den meisten Kommentaren, aber auch alle weiteren Beiträge. Darüber hinaus wage ich auch einen Blick über den Tellerrand und zeige auf, was andere Blogs und Online-Medien zum Thema Energie schreiben und diskutieren. Morgen, am 02.02.2012, erscheint die zweite Ausgabe des Newsletters.

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Aufklärung zum Kauf von energiesparenden Leuchtmitteln

Ampoules, Copyright © Xavier Bonnafous, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ampoules.jpgWer sich alte Glühbirnen andrehen lässt, zahlt langfristig drauf. Bei einer 60 Watt-Glühlampe werden bei 1.000 Brennstunden im Jahr fast 15 Euro für Strom fällig. Eine Energiesparlampe verbraucht zwei Drittel weniger und rechnet sich schon nach einem Jahr. LED-Lampen benötigen sogar nur ein Sechstel. Daher sollten Verbraucher nicht auf vermeintliche Schnäppchen setzen, die wegen des schrittweisen Glühlampenverbots immer häufiger auftauchen. Selbst geschenkt sind Glühlampen noch zu teuer.

Tipps für die Auswahl und den Kauf stromsparender Alternativen gibt der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb “Energiesparcup”. Verbraucher werden zudem über die häufigsten Mythen und Vorurteile aufgeklärt. “Dass Energiesparlampen nur kaltes, ungemütliches Licht verbreiten, stimmt beispielsweise nicht mehr. Bei Farbe, Form und Fassung ist die Auswahl inzwischen ähnlich groß wie bei Glühbirnen”, sagt Claudia Julius, Projektleiterin des Energiesparcups. “Und auch das Angebot an geeigneten LED-Lampen nimmt stetig zu.”

Teilnehmer des Wettbewerbs können LED-Lampen gewinnen, um die sparsamste Art des Beleuchtens auszuprobieren. Alle deutschen Haushalte können kostenlos beim Energiesparcup mitmachen. An der bis Ende April laufenden Europameisterschaft der Energiesparer beteiligen sich elf europäische Länder und Regionen.

Tipps zum Umstieg auf sparsame Lampen

Worauf Verbraucher bei Auswahl, Kauf und Nutzung von Sparlampen achten sollten, beschreibt ein Themenspezial auf der Wettbewerbsseite www.energiesparcup.de. Die fünf besten Tipps im Überblick:

1. Lumen statt Watt kaufen
Damit es richtig hell wird, müssen es nicht mehr 100 Watt sein. Bei Energiesparlampen und LED-Lampen ist eine andere Angabe entscheidend: der Lichtstrom in Lumen (lm). 40 Watt entsprechen etwa 400 Lumen, 75 Watt 900 Lumen und 100 Watt 1.400 Lumen.

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Neue Förderprogramme für energetische Stadtsanierung und energieeffiziente Quartiersversorgung

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die KfW setzen mit dem neuen KfW-Förderprogramm “Energetische Stadtsanierung – Energieeffiziente Quartiersversorgung” weiter Impulse für mehr Energieeffizienz im kommunalen Bereich. Ab 1. Februar 2012 werden Investitionen in die quartiersbezogene Wärmeversorgung sowie in die energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer: “Mit dem neuen KfW-Förderprogramm “Energetische Stadtsanierung” stellen wir den Sanierungsprozess auf eine viel breitere städtebauliche Basis: vom Einzelgebäude zum Quartier. Denn neben der energetischen Gebäudesanierung sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in unseren rund 12.000 Kommunen dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Ziele, die sich die Bundesregierung mit dem Energiekonzept gesteckt hat.”

Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: “Um die Ziele des Klimaschutzes und der Energiewende zu erreichen, sind umfangreiche Verbesserungen der kommunalen Energieeffizienz durch Ansätze erforderlich, die die Stadtquartiere als Ganzes im Auge haben. Dabei kommt dem Ausbau von Wärmenetzen und der Errichtung von effizienten KWK-Anlagen als energiesparende, umweltschonende und dezentrale Energiesysteme eine wesentliche Bedeutung zu.”

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Solarstrom hat entlastende Preiseffekte

Es gibt immer weniger  Argumente für die Kritik am teuren Solarstrom, der angeblich die Preise für Strom erhöht.

Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse um bis zu zehn Prozent, zur Mittagszeit sogar um bis zu 40 Prozent. Das belegt eine Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergiesysteme (IZES gGmbH), Saarbrücken, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erstellt worden ist. Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen Euro – was einer Preisminderung von vier bis sechs Euro pro Megawattstunde entspricht. „Es wird viel über die Kosten des Solarstroms geredet“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die IZES-Studie zeigt, dass Solarstrom bereits heute auch entlastende Preiseffekte hat.“

Grund für den Preissenkungs-Effekt: Solarstrom wird zu Spitzen-Nachfragezeiten erzeugt – tagsüber, wenn Strom an der Börse am teuersten ist. Die IZES-Studie belegt, dass mit dem wachsenden Zubau an Solarstrom die Preise für sogenannten Peak-Strom (Peak = Spitze) in den Jahren 2007 bis 2011 kontinuierlich gesunken sind. Peak-Strom wird im Spothandel an der EPEX-Börse gehandelt, in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der Spothandel setzt den Preis für den gesamten Stromhandel in Deutschland, also auch für den Terminmarkt und OTC („Over the counter“)-Geschäfte.

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