Energiespeicher-Konferenz setzt auf smartes Systemdesign und Multi-Technologie

energynet.de ist Medienpartner der Energy Storage Europe 2015 Konferenzmesse Energy Storage – International Conference and Exhibition for the Storage of Renewable Energies, Foto: Peggy Stein, Messe Düsseldorf, Energy Storage 2014 Die Zukunft der Energiespeicher liegt in einem Multi-Technologieansatz, der die Stärken unterschiedlicher Speichertypen in gemischten Systemen kombiniert. Dagegen ist die aktuelle Energiespeicher-Debatte zu stark auf die Vor- und Nachteile einzelner Speichertechnologien ausgerichtet. Diese These steht im Mittelpunkt der Keynote von Leclanché-CEO Anil Stivastava auf der Konferenz Energy Storage Europe, die vom 9.-11. März in Düsseldorf stattfindet. Bis zum 31. Januar sind für die größte Speicherkonferenz noch Tickets zum vergünstigten Early-Bird-Tarif verfügbar. Für jede Anwendung den passenden Energiespeicher „Unterschiedliche Speicheranwendungen benötigen oft unterschiedliche Fähigkeiten. Einige Anwendungen brauchen eine hohe und schnell verfügbare Leistung. In anderen Fällen sind günstige Speicher mit einer hohen Kapazität gefragt. Oft wird eine Fähigkeit nahtlos im Anschluss an die andere benötigt“, so Anil Srivastava. weiterlesen ›

Solarthermie-Markt: Rettung durch mehr Transparenz?

Der einfachste Preisrechner für Solarstrom

Foto: Austria Solar/ESTIF “5 essentielle Dinge, die den Solarthermiedurchbruch verhindern”, hat Cornelia Daniel-Gruber im Ecoquent-Positions Blog identifiziert. Diese lassen sich vielleicht auf eine Forderung herunterbrechen: “Mehr Transparenz”! Und da schließe ich mich Cornelia voll und ganz an: Ohne mehr Transparenz in der Solarwärme werden wir es nicht schaffen. Der Umkehrschluss gilt dagegen leider nicht – mehr Transparenz führt nicht notwendigerweise auch tatsächlich zum Erfolg! Dazu braucht es sicherlich noch einige andere Veränderungen. Transparenz für das gesamte Heizungssystem Ich will das Thema noch etwas weiter ziehen: Transparenz braucht es nicht nur in der Solarwärme, sondern der gesamten Heizungsbranche. Denn der Endkunde entscheidet sich immer für ein System, das aus verschiedenen Komponenten besteht. Und da will er wissen, was am Ende eigentlich bei rum kommt – wie viel (konventionelle) Energie er verbrauchen wird, wie hoch die Anschaffungskosten sind, wie es mit den erwarteten Betriebskosten aussieht. Beim Auto schauen wir ja auch nicht nur auf eine Komponente, z.B. den Motor, sondern wollen den Normverbrauch bzw. die typischen CO2-Emissionen für das Gesamtfahrzeug wissen. Auch bei anderen Systemen interessiert weniger eine Einzelleistung, als das Gesamtsystem. Zum Beispiel beim Computerkauf. Die Leistungsdaten des Hauptprozessors sind sicherlich wichtig (Taktrate, Zahl der Kerne usw.) aber daneben spielt auch die Größe und Schnelligkeit des RAM-Speichers eine Rolle, ob eine Festplatte oder eine SSD verbaut wurde usw. Am Ende steht ein Gesamtcomputer, der “für Büroarbeiten” geeignet ist oder “als Spielerechner” oder “für Multimediaarbeiten”. So ist es auch mit Heizungssystemen. Sie sollen einen jeweils bestimmten Zweck erfüllen und darüber sollte es dann eine Gesamtaussage geben. weiterlesen ›

Die 10 Finalisten für den 2. Energieeffizienz-Preis mit Blick auf Sicht der Kunden

Perpetuum – Energieeffizienz-Preis 2015 Noch vier Wochen, dann trifft sich die deutsche Energieeffizienz-Branche zur Jahresauftaktkonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) in Berlin. Hauptthema am 24.02. wird die Sicht der Kunden sein, wie werden effiziente Innovationen für Kunden interessant? Mit  welchen  Motiven  entscheidet  sich  der  Kunde letztendlich für  oder  gegen eine Energieeffizienzlösung? Die DENEFF-Jahresauftaktkonferenz mit Preisverleihung findet am 24. Februar 2015 unter dem Motto: „Ich sehe was, das Du nicht siehst! Customer Insights als Schlüssel für Energieeffizienzinvestitionen“ im Umweltforum Auferstehungskirche, Pufendorfstr. 11 in Berlin statt. Die über 250 Konferenzteilnehmer aus Energieeffizienzbranche, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft erwartet neben einem Grußwort von Cem Özdemir (Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen) Fachvorträge von Experten aus Verbraucherforschung und Marketing. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist noch bis zum 10.02.2014 möglich unter www.deneff.org/jak2015. weiterlesen ›

Serie Smart Country: Profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Viel ist zu lesen über “Smart Homes” und die Stadt von morgen – doch die Energiewende findet auf dem Land statt: Dort steht der Großteil der Erneuerbare-Energien-Anlagen, dort müssen die Verteilnetze “intelligent” werden.

Im Rahmen der Initiative “Smart Country” des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.hat eine Expertengruppe untersucht, wie die intelligente Energiezukunft auf dem Land aussieht, was ihre Schlüsselfaktoren sind und wo es schon gute Ansätze gibt. Die Ergebnisse stellen wir in dieser Serie vor.

Die Autoren des Berichts sind: Jan Schoenmakers (EWE), Dr. Christian Chudoba(Lumenaza), Torsten Cymanek (Entemo), Andreas Kühl (energynet).

Eine profitable Abnehmerstruktur für Anlagen und Netze

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Strom ist zum emotionalen Produkt geworden. Zwar kommt er unwahrnehmbar aus der Steckdose, doch beschäftigen Herkunft, der Preis und die Versorgungssicherheit immer stärker die Gemüter – bei den Verbrauchern wie in der Presse.

Hier liegt für Kommunen eine große Chance: Ist vor Ort bereits ein guter Mix an Erzeugungsanlagen vorhanden, kann die Gemeinde auch in den Vertrieb der lokalen Energie einsteigen, in dem sie ein eigenes Stromprodukt anbietet. Dies kann durch den Aufbau eigener Kompetenz geschehen oder unter der Zuhilfenahme eines Dienstleisters – so oder so bleibt ein höherer Anteil der Wertschöpfung in der Kommune, als wenn der Strom lediglich gegen Vergütung eingespeist oder an der Börse vermarktet wird. weiterlesen ›

Energieeffizienz – auf die Größe kommt es an

Energieeffizienz in Unternehmen

Die Bedeutung der Energieeffizienz steigt mit der Unternehmensgröße. Lediglich für Kleinstunternehmen sind andere Aspekte wichtiger. Grafik: EEP, Uni Stuttgart

Nach den aktuellen Berichten in den Medien über Energieeffizienz in der deutschen Industrie scheint es sehr gut auszusehen mit dem Interesse an Energieeffizienz im Unternehmen. Immer mehr Unternehmen entdecken dieses Gebiet und wollen ihre Produkt und Betriebsgebäude effizienter machen.

Aber wie auch in anderen Diskussionen der Energiewende, darf die Industrie nicht komplett über einen Kamm geschert werden. Es gibt eben große Unterschiede in der Betrachtung von Energiekosten und dem Thema Energieeffizienz. Diese Unterschiede sind natürlich abhängig von der Branche, aber auch von der Größe des Unternehmens.

Dies hat sich wieder deutlich gezeigt in der Auswertung des dritten Energieeffizienz-Index des EEP der Universität Stuttgart. Sie zeigte deutlich, dass die Bedeutung der Energieeffizienz mit der Größe des Unternehmens ansteigt. weiterlesen ›

DUH fordert Ja des Bundesrats zur steuerlichen Abschreibung der Gebäudesanierung

Haus

Saniertes Einfamilienhaus, Foto: pixabay/ sanremo-domains

Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) ist die steuerliche Abschreibung der energetischen Gebäudesanierung wieder in den Fokus gerückt. Sie gilt als erste Wahl, um die schwache Sanierungsquote im Gebäudebestand nach oben zu bringen und die Wärmewende in Schwung zu bringen.

Damit sollen künftig Hausbesitzer die Kosten für Wärmedämmung, neue Fenster oder für eine neue Heizung von der Steuer absetzen können.

Steuerliche Abschreibung scheiterte schon einmal an Zustimmung des Bundesrats

Doch da erinnern wir uns vielleicht, die steuerliche Förderung wurde schon einmal diskutiert und scheiterte an dem Streit zwischen Bundesrat und Bundestag über die Finanzierung dieser Fördermaßnahme.

Jetzt wird ein neuer Anlauf genommen und morgen wird der Umweltausschuss im Bundesrat darüber diskutieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert den Bundesrat zur Zustimmung auf und und appelliert an die Bundesregierung, auch die übrigen angekündigten Sofortmaßnahmen zum Schutz des Klimas zügig auf den Weg zu bringen. weiterlesen ›