energynet

Energiesparendes Bauen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien

    CO2-neutrale Website
  • Kategorien


  • Archiv



energynet.de auf Facebook


Links

  Fenster
Stromvergleich
Elbatec Batterien
Stromanbieter vergleichen
Werbeartikel
Flos
Energieeffizient bauen
Handwerker-Anzeiger.de
Containerdienst Berlin
energievergleich.de
Immobilien Marburg
Italien Wetter

Unsere Online-Ratgeber
HeizCheck
Heizkosten im Neubau
PumpenCheck
Modernisieren
Förderung
BestPractice Archiv




LichtBlick


  • Aktuelle Diskussion:

    • Stefan: Im Prinzip hat der Verbraucher zwei Möglichkeiten seine Stromrechnung zu senken: stromparende Geräte und ein...
    • Matze Bio: @ Andy: Ja, dann geh da mal in einem Artikel näher drauf ein…würde mich intressieren ;)
    • dvogel: Es gab bereits viele Proteste wie “symbolische Werkschließung”, dabei haben unter anderem die 300...
    • Andy: Sorry, diese Annahme ist schon häufig widerlegt worden. Ich kann gerne mal in einem Artikel darauf näher...
    • Andy: Ein ganz schlauer, der glaubt seine Aussage nur mit seinem akademischen Artikel belegen zu müssen. Und wer von...

Top-Artikel des Tages


blogoscoop
Energieliga.de
Sonnenertrag das Sonnenportal
ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche

Solarstrombranche kämpft um Vertrauen

9th März 2010

Die deutliche Kürzung der Einspeisevergütung aus Solarstrom scheint der Tritt zu sein, den die Solarstrom-Branche gebraucht hat, um aktiver für sich zu werben. Bisher kam die Kritik von vielen Seiten, was der Bundesregierung die deutliche Kürzung erleichert hat. Kaum jemand hat die Photovoltaik-Industrie als Wirtschaftsfaktor ernst genommen.

Jetzt scheint sich etwas zu bewegen in der Branche und auch schwarz-gelbe Landespolitiker kämpfen für die Solarindustrie in ihren Ländern. Das Photovoltaik-Magazin berichtet

Thüringens CDU-Ministerpräsidentin und Sachsens FDP-Wirtschaftsminister kämpfen für die Solarindustrie in ihren Ländern. Die FDP hat außerdem entdeckt, dass man die großen Freiflächenanlagen benötigt, um die Kosten insgesamt zu senken. Auch distanzieren sich jetzt einige Verbraucherschützer von ihrem Bundesverband, der für eine radikale Kürzung eingetreten ist. Auch Verbraucher haben nicht nur Interesse an Strom, der kurzfristig sehr billig ist, sondern an einer nachhaltigen Entwicklung.

Es wird auch berichtet, dass mehr Solarunternehmen sich bemühen, über soziale Netzwerke das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Beispiele fehlen aber leider im Photovoltaik-Magazin. Schade, aber so viele Beispiele gibt es nicht. Ich habe hier schon häufiger gefordert, dass die Solar-Branche mehr tun muss, um Vertrauen zu gewinnen.

Immerhin kann ich eine kleine Twitter-Liste anlegen mit Photovoltaik-Firmen aus Deutschland:

Fehlt jemand? Einfach einen Kommentar hinterlassen, ich ergänze die List gerne weiter.

Abgelegt unter Solarenergie | Keine Kommentare »

Weitere Kürzungen bei erneuerbaren Energien?

8th März 2010

Die Bundesregierung kürzt weiter bei erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Da interessiert auch nicht, dass mit Erneuerbaren Energien die Heizkosten um 50% reduziert werden können. Diese Kürzungswelle scheint gezielt zu sein, oder wird auch in anderen Bereichen so systematisch gekürzt? Jeder in Klimaschutz investierte Euro zieht weitere Investitionen nach sich und zahlt sich langfristig aus. Stecken da andere Interessen dahinter?

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau Erneuerbarer Wärme-Technologie durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem u.a. Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Holzpellet­heizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt.

“Die Regierungsfraktionen haben mit diesen Entscheidungen alle Bekundungen der Regierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor konterkariert”, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wenn die Bundesregierung ihre Zusagen für den Klimaschutz einhalten wolle, sei eine deutliche Steigerung der Modernisierungsrate von Heizungsanlagen und mehr Erneuerbare Energie im Wärmesektor notwendig. Schütz: “Wer jetzt die Fördermittel kürzt, bremst den Umbau statt ihn zu beschleunigen.”

Der Sprecher der AG Wärme im BEE, Martin Bentele, bezeichnet die Kürzung als ein absolut falsches Signal für Verbraucher, Handwerker und Industrie. “Der Markt für Erneuerbare Wärmetechnologie ist im zweiten Halbjahr 2009 ohnehin schon stark zurückgegangen. Die jetzige Haushaltsentscheidung gefährdet die Erholung zusätzlich”, so Bentele. Wegen höherer Anfangsinvestitionen sei ein Anreiz für Erneuerbare Wärmetechnologie zwingend erforderlich.

Die wichtigste Voraussetzung für Investitionen in klimaschonende und langfristig bezahl­bare Wärmeversorgung ist nach Ansicht des BEE eine kontinuierliche und verlässliche Vergabe von Fördermitteln. “Die willkürliche Kürzung des Marktanreizprogrammes zeigt genau das Problem der bisherigen Praxis. Wir fordern deshalb ein Förderprogramm für die Erneuerbare Wärme, das unabhängig vom laufenden Bundeshaushalt funktioniert”, bekräftigt Bentele. Der BEE werde dieses Ziel in der laufenden Legislaturperiode mit Nachdruck verfolgen.

Abgelegt unter Förderung, erneuerbare energien | Keine Kommentare »

Energiesparende Green IT auf der Cebit Mangelware

7th März 2010

Mehrere Umweltverbände haben zum Ende der Computermesse „Cebit“ kritisiert, dass „Green IT“ weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verständliche Verbrauchskennzeichnung bei IT-Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne „energieeffizienz – jetzt!“ beteiligten Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das Öko-Institut und der ökologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu übergroßen 3D-Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele-Computern mit Sorge. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der „Cebit“ für sogenannte „Green-IT-Lösungen“ spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. Die Folgen seien die weitere Steigerung des Stromverbrauchs, der Energiekosten und des CO2-Austoßes auf Grund des Einsatzes von immer mehr Elektronik in Haushalten und Büros.

Helmut Röscheisen, Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR) und Projektleiter der Kampagne „energieeffizienz – jetzt!“: “Die Cebit hat erneut gezeigt wie dringend es ist, den Stromverbrauch der elektronischen Geräte zu senken. Eines der wichtigsten Instrumente dafür ist die klare und verbraucherfreundliche Kennzeichnung ihres Energiebedarfs. Nur wenn die Politik die Weichen für einen Effizienzwettbewerb stellt, wird es mehr umweltfreundliche Innovationen im IT-Bereich geben.”

Verbindliche Energieverbrauchskennzeichnungen und strenge Effizienzstandards für IT-Produkte erleichterten auch nach Ansicht von Jens Gröger vom Öko-Institut Verbrauchern die Wahl energiesparender Geräte. Dieter Brübach, Mitglied der Geschäftsführung des ökologischen Unternehmerverbandes B.A.U.M. appellierte an Einkäufer und Beschaffer in den Unternehmen, verstärkt auf die Energieeffizienz neuer Bürogeräte zu achten.

Der BUND und die DUH kritisierten, dass Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Umweltminister Norbert Röttgen sich nicht auf ein Energieeffizienzgesetz einigen könnten. Die Bundesregierung mache sich zunehmend unglaubwürdig, wenn sie Klimaschutz predige und das Energiesparen erschwere.

Die Umweltverbände kritisieren auch die EU-Kommission. Sie versäume nicht nur bei Computern und Monitoren eine europaweit verbindliche Energiekennzeichnung einzuführen. Bei Druckern, Kopierern und Faxgeräten verzichte sie bisher auf gesetzliche Vorgaben zum Stromverbrauch und setze stattdessen auf Selbstverpflichtungen der Industrie.

Kennt jemand gute Beispiele für energiesparende IT oder hat jemand von den Lesern Tipps für energieeffiziente Nutzung von IT?

Abgelegt unter Energieeffizienz, IT | 1 Kommentar »

Änderungen im EEG gefährden Solar-Standort Deutschland

3rd März 2010

Die heutige Kabinettsvorlage zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stößt auf heftige Kritik der Solarbranche. Die außerplanmäßige Gesetzesnovelle sieht ein ganzes Bündel von Einschnitten bei der Solarstromförderung vor. „Ausmaß und Geschwindigkeit der Förderkürzungen bedrohen die Existenz großer Teile der deutschen Photovoltaik-Industrie“, sagt Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).

Nach Angaben des BSW-Solar steht damit Deutschlands Technologieführerschaft bei einem der wichtigsten Zukunftsmärkte und die Existenz tausender der in den letzten Jahren neu geschaffenen 60.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die Solarbranche fordert die Politik auf, im jetzt folgenden parlamentarischen Prozess die Gesetzesnovelle dringend nachzubessern und die Höhe der zusätzlich geplanten Förderkürzungen zu halbieren. Der Kabinettsvorschlag sieht eine zusätzliche Reduzierung der Einspeisetarife für Solarstrom um 15 bis 16 Prozent zur Mitte des Jahres vor.

Zusammen mit den bereits jetzt im Gesetz fixierten Kürzungen von jeweils rund zehn Prozentpunkten im Januar 2010 und Januar 2011 soll die Einspeisevergütung laut Kabinettsvorlage binnen eines guten Jahres um rund ein Drittel zusammengestrichen werden. „Wenn es bei dieser Höhe bleibt, droht irreparabler Schaden für Deutschlands Solarwirtschaft“, so Cramer.

Der Kabinettsentwurf sieht zudem vor, Photovoltaikanlagen von landwirtschaftlichen Flächen vollständig zu verbannen. „Hier wird ein tragendes und hoch effizientes Marktsegment der Photovoltaik zerstört,“ so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Statt landwirtschaftliche Flächen ganz von der Solarförderung auszuschließen, solle es z.B. eine Vorrangprüfung im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen geben. So könnten im Einzelfall auftretende Nutzungskonkurrenzen vermieden werden. Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche werde nach Angaben des BSW-Solar gegenwärtig für die Solarstromerzeugung genutzt.

Das Bestreben der Regierung, den Eigenverbrauch von Solarstrom zukünftig stärker zu fördern, wird von der Solarbranche hingegen ausdrücklich begrüßt. Der derzeit im Koalitionsentwurf vorgeschlagene Anreiz reiche aber nicht, um die überhöhte Reduktion der Einspeisevergütung für Solarstrom nennenswert auszugleichen. Der Eigenverbrauchsanteil des auf Eigenheimen erzeugten Solarstroms wird in der Regel 25 Prozent nicht überschreiten, schätzt der BSW-Solar. Der geplante Bonus sei zudem für Gewerbestromkunden mit ihren niedrigeren Stromtarifen ungeeignet. Auch hier müsse nachgebessert werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert die Bundeskanzlerin und die Mitglieder des deutschen Bundestages auf, im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – im Dialog mit der Branche das EEG zu überarbeiten. Eine schnellere Absenkung der Zuschüsse sei möglich, nicht aber in dem geplanten Ausmaß und mit der Kappung ganzer Marktsegmente.

Noch ist das Gesetzgebungs-Verfahren nicht abgeschlossen. Wichtig ist zu wissen, dass das Verfahren im Bundestag jetzt erst beginnt. Es handelt sich um einen Vorschlag der Bundesregierung. Das Parlament kann Verbesserungen vornehmen. Es ist daher wichtig, weiter Einfluss zu nehmen. Weiterlesen »

Abgelegt unter Solarenergie | 5 Kommentare »

Umweltschutzverbände fordern zur Cebit 
Energielabel und strenge Effizienzstandards für IT-Produkte

1st März 2010

Auch in diesem Jahr ist grüne IT auf der CeBIT ein Schwerpunkt. Vor diesem Hintergrund fordert die Kampagne energieeffizienz – jetzt! der Umweltverbände eine strenge Verpflichtung der Industrie, die Energieeffizienz von Computern und anderen IT-Produkten zu steigern. Zudem fordert sie eine klare und einheitliche Kennzeichnung.

Die Informations- und Kommunikationstechnik verbrauche in Deutschland mehr als zehn Prozent des Stroms, hat eine Studie des Fraunhofer-Instituts ergeben, mit steigender Tendenz. Mit wachsender Ausstattung belaste dies insbesondere private Haushalte, die kaum über den Stromverbrauch von IT-Geräten informiert seien. Anders als bei Haushaltsgeräten seit langem etabliert, plane die EU-Kommission für IT-Produkte noch keine Energiekennzeichnung. Doch Verbraucher könnten nur dann energieeffiziente Geräte kaufen, wenn sie verständlich informiert werden. „Klare und transparente Kennzeichnungen geben Verbrauchern eine Orientierung und motivieren die Hersteller, besonders effiziente Produkte zu entwickeln“, sagt Agnes Sauter, Leiterin Verbraucherschutz der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH).

Verbraucherinnen und Verbraucher fragen verstärkt nach dem Energieverbrauch von Computern. Die bestehenden Label und Kennzeichnungen sind jedoch wenig aussagekräftig und nicht verpflichtend. Zur Cebit führt die Zeitschrift Computerbild ein eigenes Test-Siegel ein, das neben einer Bewertung des Energieverbrauchs auch Angaben über jährliche Stromverbrauchskosten umfasst. Dieses Siegel können die Hersteller der getesteten Produkte auf Verpackungen und Geräten anbringen, so ist die Bewertung direkt beim Kauf sichtbar. Jens Gröger vom Öko-Institut: „Wir haben festgestellt, dass Energiekosten während der Nutzungszeit oft höher sind als die eigentlichen Anschaffungskosten. Mit einer Angabe der durchschnittlichen Jahresenergiekosten hat der Käufer die Möglichkeit, gleich die energiesparendsten Geräte auszuwählen und so zugleich seinen Geldbeutel und das Klima zu schonen.“

Es sei jedoch davon auszugehen, dass nur die besonders sparsamen Geräte mit diesem Güte-Siegel gekennzeichnet werden. Die Umweltschützer fordern deshalb von Brüssel eine verpflichtende Kennzeichnung nach dem sogenannten Top-Runner-Standard. So soll zum einen sichergestellt werden, dass nur die aktuell besten Geräte mit der Effizienzklasse A gekennzeichnet werden und Stromfresser für den Verbraucher direkt sichtbar sind. Gleichzeitig müssten besonders ineffiziente Geräte vom Markt genommen werden. Christian Noll, Experte für Energieeffizienz vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Sowohl die Verbraucher als auch das Klima profitieren, wenn die größten Stromfresser erst gar nicht in den Handel gelangen. Die EU muss deshalb konsequent Mindeststandards setzen und sie regelmäßig der technischen Entwicklung anpassen.“ Positiv sei, dass die EU für 2010 neu auf den Markt gebrachte Geräte Höchstgrenzen für den Standby- und Scheinaus-Verbrauch von Heimcomputern und anderen Geräten vorschreibe.

Dieter Brübach, Vorstandsmitglied beim Umweltverband der Wirtschaft B.A.U.M. e.V., appelliert zudem an Einkäufer und Beschaffer in den Unternehmen, verstärkt auf Energieeffizienz bei Bürogeräten zu achten. „Wirtschaftlicher sind häufig diejenigen Geräte, die deutlich weniger Energie verbrauchen, auch wenn manchmal deren Einkaufspreis höher ist. Schon heute geben Label wie der Energy Star und das Umweltzeichen „Blauer Engel“ erste Orientierung zur Umweltfreundlichkeit der Produkte.“

Konkrete Kaufempfehlungen für Computer bietet die Website: www.ecotopten.de/download/kaufempfehlung_computer.pdf

Gute Informationsquellen für Beschaffer in Unternehmen sind zudem die Websites www.beschaffung-info.de sowie www.buero-und-umwelt.de

Energie lässt sich dabei nicht nur mit der neuesten Technik sparen. Mit wenig Aufwand lässt sich auch bei vorhandenen Geräten der Energieverbrauch optimieren. Die Kampagne energieeffizienz – jetzt! empfiehlt Verbrauchern beim Kauf und Gebrauch von Computern und Unterhaltungselektronik auf folgendes zu achten:

  • Nehmen Sie Geräte vollständig vom Stromnetz, wenn Sie sie nicht brauchen. Ziehen Sie entweder den Stecker oder verwenden Sie eine abschaltbare Steckerleiste.
  • Schalten Sie ein Gerät nur dann ein, wenn Sie es auch nutzen.
  • Netzteile von Handys und anderen Geräten nach dem Aufladen aus der Steckdose ziehen, denn die Ladegeräte fressen Strom, auch wenn kein Mobiltelefon angeschlossen ist.
  • Mit einem Strom-Messgerät finden Sie die „stillen Stromfresser“ – suchen Sie gezielt nach energiefressenden Geräten und schalten Sie diese soweit als möglich ab.
  • Fragen Sie bei der Anschaffung neuer Geräte gezielt nach stromsparenden Modellen, die sowohl im Stand-By-Zustand als auch im Betrieb sparsam sind
  • Wählen Sie die Ausstattung eines neuen PCs (Prozessor, Grafikkarte, Netzteil, Monitor) passend zu Ihrem Bedarf.
  • Nutzen Sie die Energiespareinstellungen Ihres Betriebssystems und der Peripherie-Geräte. Bei älteren Desktop-Rechnern (bis Windows XP) sind die Energiesparoptionen häufig komplett abgeschaltet. Wird anstelle dessen das Energiespar-Profil für tragbare Rechner verwendet, kann der Rechner sein Energiesparprogramm voll einsetzen.
Reblog this post [with Zemanta]

Abgelegt unter Energieeffizienz, IT | Keine Kommentare »

Neue Hilfe für Verbraucher bei der Wahl stromsparender Geräte

1st März 2010

Konzepte rund um „GreenIT“ sind wieder Trendthema auf der diesjährigen CeBIT in Hannover. Hersteller präsentieren dort beispielsweise besonders energiesparende Computer – die im Handel aber meist ein Nischendasein fristen. Umso wichtiger ist es für Verbraucher, auch bei handelsüblichen Computern in Elektrofachmärkten, Discountern und Internetshops den Energieverbrauch im Blick haben zu können. Dabei gibt die Zeitschrift COMPUTERBILD jetzt Orientierungshilfe: Ab sofort werden die jährlichen Stromkosten mittels einer praxisnahen Formel benotet. Passend dazu gibt es eine Plakette, die mit einfachen Noten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ Aufschluss über den Energieverbrauch gibt.

Der Strombedarf moderner Computer kann unterschiedlicher kaum sein. Dabei gilt aber nicht: hohe Leistung gleich hoher Stromverbrauch und damit hohe Kosten. Nach den Messdaten von COMPUTERBILD gibt es Geräte mit vergleichbaren Leistungswerten, die bei den jährlichen Stromkosten aber knapp 40 Euro auseinander liegen – rund 20 Euro gegenüber knapp 60 Euro. Wer also beim Computerkauf auch auf den Energieverbrauch achtet, kann unter Umständen viel Geld sparen und dabei das Klima schonen.

Damit Verbraucher die Betriebskosten bei der Kaufentscheidung ganz einfach berücksichtigen können, dokumentiert eine Plakette den Jahresstrompreis und die Verbrauchsnote. Damit verbunden ist der Aufruf an die Hersteller, diese Plakette bei COMPUTERBILD abzufordern und damit ihre Käufer zu informieren. Je geringer der Stromverbrauch und je besser die Note, desto größer ist die Werbewirkung.

Praxisnahe Berechnungsformel mit Dynamik
Bei der Berechnung der Stromkosten legt COMPUTERBILD Formeln zugrunde, die eine typische Nutzung der Geräte abbilden. Für Desktop-Computer sind das neben durchschnittlichen Nutzungsdauern auch verschiedene Leistungsstufen. So fließen in die Berechnung vier Stunden ein, in denen der Computer eingeschaltet ist und unterschiedlich genutzt wird: 50 Prozent der

Zeit ist der PC im Leerlauf, 40 Prozent wird gearbeitet (etwa Textverarbeitung, Internet, Bildbearbeitung), und 10 Prozent muss das Gerät die volle Leistung bringen (etwa beim Spielen). Hinzu kommen vier Stunden Standby-Zeit, die restlichen 16 Stunden ist der Computer ausgeschaltet.

Der Clou bei der Benotung: Die Notenskala ist dynamisch angelegt und wird zukünftig den aktuellen Entwicklungen angepasst – was starre Richtlinien der Politik nicht leisten. Legen also neue Geräte mit geringem Stromverbrauch die Messlatte höher, haben es folgende Geräte schwerer, eine gute Note zu erhalten. Auch der Durchschnittsstrompreis wird regelmäßig angepasst.

EU-Kennzeichnung in Arbeit – Umsetzung unklar
Bereits Anfang 2004 hat die Redaktion in Zusammenarbeit mit No-Energy und dem Umweltbundesamt die „Stromsparer!“-Plakette ins Leben gerufen. Ausgezeichnet wurden nur Geräte, die einen echten Ausschalter haben und die im Bereitschaftsmodus (Standby) nicht mehr als 1 Watt verbrauchen. Diese Anforderungen haben inzwischen Einzug in eine EU-Richtlinie erhalten. Doch eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung zum Stromverbrauch – ähnlich der Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgroßgeräten – wird seit Langem in der Politik diskutiert. Grund genug, jetzt ein klares und einfaches Auszeichnungsmodell zu etablieren.

COMPUTERBILD ist nicht allein: Mit engagierten Unterstützern zum Erfolg
Unterstützung bekommt die COMPUTERBILD-Initiative vom Umweltbundesamt: „Die neue Plakette der Computerbild bietet gute Orientierung beim Kauf von stromsparenden IT-Geräten. Gerade Desktop-Computer sollten effizienter werden und sich an den Werten der ohnehin schon sparsameren Notebooks orientieren“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes. Und auch Clemens Hölter, Kopf der Aktion No-Energy, unterstützt die neue Plakette „mit der Hoffnung, dass viele Verbraucher vor Ort im Laden danach fragen“.

Anstoß vom Umweltverband BUND, positives Echo vom Öko-Institut
Der Hauptanstoß zu der Inititiative kam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der für eine verbindliche Energiekennzeichnung eintritt und die Stromsparaktion lobt. Christian Noll, Experte für Energieeffizienz beim BUND: „Die Verbraucher warten seit Langem vergeblich auf eine sinnvolle Stromverbrauchskennzeichnung für Computer. Mit ihrem Kennzeichen zeigt Computerbild beispielhaft, wie es funktionieren kann. Jetzt muss Brüssel folgen.“ Und Jens Gröger, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Öko-Institut e.V. meint: „Das ist eine tolle Idee von Computerbild. So hat der Käufer die Möglichkeit, gleich die energiesparendsten Geräte auszuwählen und zugleich seinen Geldbeutel und das Klima zu schonen.“

Zum Start der Stromspar-Aktion weist die Redaktion die Verbrauchswerte für Desktop-Computer aus. Weitere Geräteklassen wie Notebooks, Monitore und Drucker folgen mit eigenen Nutzungsformeln. Außerdem kommt die Plakette zeitnah auch in AUDIO VIDEO FOTO BILD zum Einsatz. Das Magazin testet Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte, DVD-Rekorder und Receiver. Für alle gilt: Ein anerkanntes Prüflabor misst die jeweiligen Stromverbrauchswerte.

Alle Informationen zur Berechnungsgrundlage der neuen Stromspar-Initiative sind auf der Infoseite www.computerbild.de/energie zusammengefasst.

Auf der CeBIT wird die Aktion am Stand des Umweltbundesamtes in Halle 8 vorgestellt.

Abgelegt unter Energieeffizienz, IT | 1 Kommentar »

Kürzungen der Förderung für Gebäudesanierung gekürzt

24th Februar 2010

In mehreren Artikeln hatte ich auf die drohende Kürzung der Fördermittel für die  energetische Gebäudesanierung berichtet. Beim Klimaretter wird nun berichtet, dass die Kürzungen nicht ganz so hoch ausfallen, wie befürchtet. Es werden doch 1,5 Milliarden Euro für die energetische Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt in diesem Jahr, statt wie geplant nur 1,1 Milliarden, aber deutlich weniger als im vergangenen Jahr, als 2,2 Milliarden zur Verfügung standen.

So lange Gebäudeeigentümer keine anderen Anreize zur Sanierung haben, ist diese Förderung das wichtigste Instrument zur Reduzierung der CO2-Emissionen von Gebäuden. Bei der Bundesregierung scheint keinerlei Interesse mehr an der Beschlüssen von Meseberg zum Klimaschutz zu sein. Ich bin mir sicher, dass man Mittel und Wege finden kann, energetische Gebäudesanierungen für Vermieter attraktiv zu gestalten, ohne den Mieter zu sehr zu belasten.

Abgelegt unter Bauen, Förderung | 1 Kommentar »

Mieter zahlen bei Betriebsstromkosten oft zu viel

24th Februar 2010

Nur wenige Mieter kennen die Stromkosten für den Betrieb ihrer Heizanlage, obwohl deutschlandweit 90 Millionen Euro jährlich bei den Betriebsstromkosten eingespart werden könnten. Dies hat die gemeinnützige co2online GmbH bei der Auswertung von mehr als 30.000 Heizkostenabrechnungen ermittelt. Hilfestellung leistet der neue interaktive „BetriebsstromCheck“ von co2online und ein begleitendes Themenspezial auf www.heizspiegel.de. Mit dem Check kann jeder Mieter in einer Minute ermitteln, ob er zuviel für den Betriebsstrom bezahlt. Das individuelle Ergebnis mit Hinweisen für die nächsten Schritte ist so aufbereitet, dass es an den Vermieter oder die Hausverwaltung weitergeleitet werden kann und im Idealfall Optimierungsmaßnahmen an der Heizanlage nach sich zieht.

„Jährlich können 450 Millionen Kilowattstunden Strom und über 290.000 Tonnen CO2 eingespart werden, wenn Vermieter und Hausbesitzer ein paar einfache Eingriffe an ihrer Heizanlage vornehmen lassen und Mieter mehr Transparenz in der Heizkostenabrechnung erhalten“, rechnet Stefanie Jank von co2online und Projektleiterin der vom Bundesumweltministerium geförderten Heizspiegelkampagne vor. Das entspricht ungefähr dem jährlichen Stromverbrauch einer Stadt von der Größe Augsburgs.

Vielen Heizkostenabrechnungen mangelt es an Transparenz

Ein Problem bei der Ermittlung optimaler Betriebsstromkosten: mangelnde Transparenz der Heizkostenabrechnung. „Die Betriebsstromkosten sollten als Heiznebenkosten in der Heizkostenabrechnung aufgeführt werden. Nur dann kann der Mieter die Kosten wirklich nachvollziehen und prüfen“, erklärt Jank. Dies geschehe jedoch immer noch nicht flächendeckend, wie co2online bei der Analyse der Heizkostenabrechungen festgestellt hat.

Viele Heizkostenabrechnungen seien unvollständig und weisen einzelne Posten wie den „Betriebsstrom“ oftmals gar nicht auf. In diesen Fällen helfe nur noch die direkte Nachfrage beim Vermieter, der zur Darlegung der Grundlage seiner Berechnungen verpflichtet sei. Wo der Mieter auf seiner Abrechnung die Betriebsstromkosten finden kann, was er tun sollte, wenn sie nicht aufgeführt werden und viele weitere Informationen rund um das Thema Betriebsstrom können Mieter ab sofort auf www.heizspiegel.de nachlesen.

Abgelegt unter Heizung | Keine Kommentare »

Hunderttausend Arbeitsplätze durch Sparpläne der Regierung gefährdet

24th Februar 2010

Noch ist nichts entschieden, ob die Fördermittel für energetische Gebäudesanierungen, wie bereits berichtet, gekürzt werden sollen.

Führende Verbände des Bau- und Ausbaugewerbes wiederholen ihre Kritik an der geplanten Kürzung der Fördermittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für 2010. Waren im letzten Jahr noch 2,2 Milliarden Euro für die klimagerechte Sanierung von Gebäuden zur Verfügung gestellt worden, sieht der aktuell diskutierte Haushaltsentwurf des Bundes eine drastische Kürzung um über eine Milliarde Euro auf nur noch 1,1 Milliarden Euro vor.

„Immer mehr Experten warnen vor dem Abbau von Arbeitsplätzen, der mit einer Kürzung einhergehen würde. In Regierungskreisen rechnet man nach Zeitungsberichten mit Auswirkungen auf den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Höhe von 100 000. Wir warnen die Regierung vor den verheerenden Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Klima“, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel im Vorfeld der Beratung des Haushaltsausschusses am kommenden Mittwoch (24. Februar).

Die bisherige Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist auch aus Sicht der IG Metall konjunkturell wie ökologisch eine Erfolgsgeschichte. „Die öffentliche Förderung hat dazu beigetragen, den immensen ökologischen Modernisierungsstau allmählich zu überwinden“, sagte Wolfgang Rhode, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

Dennoch gelte: Noch immer hänge die Mehrzahl der Gebäude in Sachen Energieeffizienz weit zurück. Es gäbe noch viel zu tun, insbesondere auch für Heizungs- und Fensterbauer. „Bei der ökologischen Gebäudesanierung geht es jetzt um Weitsicht für Arbeit und Umwelt. Kurzsichtiges Sparen können wir uns nicht leisten!“ fordert Rhode von den Bundestagsabgeordneten.

„Im letzten Jahr ist deutlich geworden, welch wirksame Unterstützung die KfW-Programme zur energetischen Gebäudesanierung zur Umsetzung der
1
Klimaschutzziele leisten. Mit nahezu 550.000 über die KfW geförderten Wohneinheiten in der Gebäudesanierung ist ein um 140 % höheres Ergebnis erzielt worden als 2008. Die von der Bundesregierung angestrebte Beschleunigung des Sanierungstempos zur Erreichung der Klimaschutzziele kann über die Sanierungsförderung erreicht werden“, sagt Dr. Hans Hartwig Löwenstein, Präsident des ZDB.

Wie wichtig eine solche Förderung für sanierungswillige Hausbesitzer ist betont auch der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks: „Kluges Sparen ist das Gebot der Stunde. Die Bundesregierung sollte bei konsumtiven Ausgaben sparen, nicht dagegen bei investiven Maßnahmen, die – wie die KfW-Förderung – in erheblichem Maße privates Kapital aktivieren und damit heimische Arbeitsplätze sichern,“ erklärt der Hauptgeschäftsführer des Dachdeckerverbandes, Ulrich Marx.

„Gerade im Maler-Lackiererhandwerk, mit einem Marktanteil von mehr als 70 % bei der Wärmedämmung von Gebäuden haben die KfW-Programme im letzten Jahr dazu beigetragen, dass die Beschäftigtenzahlen stabil geblieben sind“, stellt der Präsident des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz Karl August Siepelmeyer fest. Einbrüche in weiteren Marktfeldern aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise hätten damit aufgefangen werden können.

Abgelegt unter Bauen, Förderung | Keine Kommentare »

Energieeinsparpotenziale bleiben im Mittelstand mangels Kapital und Personal ungenutzt

24th Februar 2010

Das Thema Energieeffizienz genießt bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine hohe Aufmerksamkeit. Knapp 50 % aller befragten Unternehmen halten das Thema für wichtig bis sehr wichtig. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen sehen zudem Möglichkeiten, den Energieverbrauch in ihrem Betrieb zu reduzieren. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie “Rolle und Bedeutung von Energieeffizienz und Energiedienstleistungen in KMU”, die die KfW Bankengruppe in einer Unternehmensbefragung zur Ermittlung des gegenwärtigen Stellenwerts des Themas Energieeffizienz durchgeführt hat. An der Befragung haben rund 640 kleine und mittlere Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und dem Dienstleistungssektor teilgenommen.

“Die Erschließung vorhandener Potenziale zur Energieeinsparung ist eine grundlegende Voraussetzung für die Erreichung ambitionierter energie- und klimapolitischer Ziele sowie für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. KMU sind zentrale Akteure für Innovationen und Wettbewerb und müssen die Kosteneinsparpotenziale durch Energieeffizienz – auch angesichts langfristig zu erwartender Energiepreissteigerungen – noch stärker nutzen,” sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Weiterlesen »

Abgelegt unter Energieeffizienz, Förderung | Keine Kommentare »