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Höhere Stromeffizienz in Klinikneubauten und im Bestand

8th Februar 2010

Ein passender Beitrag zu den zahlreichen Artikeln über Energieeffizienz und Energieversorgung in Krankenhäusern, siehe unten:

Der Energieverbrauch in Krankenhäusern ist hoch. Wissenschaftler wollen nun alle Funktionsstellen im Krankenhaus untersuchen und ein neuartiges Instrument zum Energiesparen entwickeln. Damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt “Krankenhaus plus”, das mit 1,85 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über vier Jahre gefördert wird. Durchgeführt wird das Vorhaben von der TU Berlin, Fachgebiet “Entwerfen von Krankenhäusern und Bauten des Gesundheitswesens”. Es gehört zum 5. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, Schwerpunkt “Energieoptimiertes Bauen” (EnOB). Entwickelt werden sollen Bauten mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort – und das bei moderaten Investitionen und deutlich reduzierten Betriebskosten.

“Krankenhaus plus” soll Strategien erarbeiten, wie die Energieeffizienz für Krankenhäuser sowohl im Bestand als auch für Neubauten verbessert werden kann. “Wir haben in Krankenhäusern nicht nur einen hohen Energieverbrauch, sondern auch ein enormes Einsparpotenzial, das wir mit unseren Forschungen erschließen werden”, sagt Prof. Christine Nickl-Weller, die das Forschungsprojekt leitet. Möglich werden soll dies über ein Gesamtkonzept auf der Basis innovativer Technologien wie zum Beispiel der Nutzung der Verdunstungskälte zur Gebäudekühlung oder des Einsatzes integrierter Tages- und Kunstlichtbeleuchtung.

“Krankenhaus plus” im Detail

Die Forschungsarbeiten gliedern sich in drei Teilprojekte: Teilprojekt I beschäftigt sich mit der energetischen Analyse des Krankenhauses Agatharied in Bayern.

Teilprojekt II soll mit der Entwicklung eines Neubaus für das Universitätsklinikum in Frankfurt/Main demonstrieren, wie die Planung auf dem Weg zu einem “funktionell und energetisch optimierten Gebäude” gestaltet werden muss – und zwar als ein Prozess, der Planer, Ingenieure und Energiefachleute von Beginn an zusammenführt. In diesem Projekt sollen in einer zweijährigen Messphase aber auch Energieverbrauch und Energieströme in dem zu entwickelnden Haus erfasst und das Energiesparpotenzial aufgezeigt werden.

Im Teilprojekt III wird der Energieverbrauch der einzelnen Funktionsstellen eines Krankenhauses, also der OP-Säle, Labore, Fachabteilungen untersucht, um Synergien aufzuzeigen. Dahinter steht die Idee, die Abwärme jenen Bereichen zuzuführen, die sie benötigen – zum Beispiel den Krankenzimmern und Aufenthaltsbereichen.

Der wissenschaftliche Ansatz, die Funktionsstellen eines Krankenhauses energetisch zu betrachten, ist neu. Mit ihm kann ein Modell entwickelt werden, das die Bewertung des krankenhausspezifischen Energiebedarfs auf andere Objekte übertragbar macht. Zurzeit fehlt dafür in Deutschland ein Instrumentarium. Das Forschungsprojekt soll diese Forschungslücke schließen.

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Deutliche Mehrheit gegen geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung

7th Februar 2010

Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Solarförderung ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt hat. Danach sind 84 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Absenkung der Solarstromförderung.

Infratest dimap befragte in den letzten Tagen 1.000 Bundesbürger, ob die über die Stromrechnung gezahlten Zuschüsse für Solarstrom entweder deutlich gesenkt werden sollen oder in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum oder gar nicht gekürzt werden sollen. Das Ergebnis: 54 Prozent aller Befragten sagten, die Kürzungen sollen in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum erfolgen und 30 Prozent sprachen sich dafür aus, die Vergütung für Sonnenstrom solle überhaupt nicht gekürzt werden. Nur 12 Prozent befürworteten eine sofortige und deutliche Kürzung. Vier Prozent der Befragten wussten es nicht oder machten keine Angaben.

„Diese Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit mit den drastischen und völlig übereilten Kürzungsplänen des Bundesumweltministers nicht einverstanden ist”, sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. “Die Bundesregierung sollte dieses eindeutige Votum der Bevölkerung ernst nehmen und die Pläne für eine Absenkung der Solarförderung deutlich entschärfen”, forderte Körnig.

Die Ablehnung einer sofortigen und deutlichen Kürzung bei der Solarenergie zieht sich durch alle Wählerschichten. Wählerinnen und Wählern der CDU/CSU sind zu 83 Prozent dagegen, SPD-Wähler zu 88 Prozent. Bei den FPD-Wählern sind es immerhin 79 Prozent und Anhänger der Linken und von Bündnis90/Die Grünen sagen jeweils 88 Prozent Nein zur raschen, starken Kürzung der Förderung.

„Hier zeigt sich, dass es inzwischen große Zustimmung für die Photovoltaik in nahezu allen Wählerschichten gibt. Der vom Umweltminister geplante Förder-Kahlschlag ignoriert den Wählerwillen.”, so Körnig.

Eine Online-Unterstützerliste mit aktuell 4.733 Unterstützern sammelt noch weitere Unterschriften gegen die geplante sofortige, deutliche Absenkung der Solarstromförderung. Mit Hilfe von Twitter oder Facebook könnten es deutlich mehr sein, wieder einmal schade, dass die Solarbranche nicht die Chancen und Möglichkeiten der neuen Medien nutzt.

Daher habe ich dieses Vakuum genutzt und eine Facebook-Gruppe gegründet, die weitere unterstützer sammeln soll. Aktuell sind es  4.740 Unterstützer


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Filmstart der 4. Revolution für die Energie-Autonomie

4th Februar 2010

Von dem Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” hatte ich bereits berichtet, jetzt ist der Trailer zum Film fertig und die Premiere steht, am 18. März, kurz bevor. Jeder kann den Filmstart unterstützen, denn die Energiewende wird auch durch viele Unterstützer getragen.

via 100%erneuerbar-Blog

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Deutsche Energieversorger verpassen Megatrend Intelligente Stromnetze

3rd Februar 2010

Die großen Energieversorger in Deutschland fallen nicht gerade durch Innovationsfreude auf. Eher setzen sie auf Kungelei mit der Bundesregierung um auf Atom-Technologie aus den 70er Jahren zu setzen. Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft können und wollen sie bisher nicht anbieten. Jetzt zeigt auch eine Studie auf, dass sie bei den intelligenten Stromnetzen nicht auf der Höhe der Zeit sind.

Bis 2030 werden Investitionen in Höhe von rund 400 Milliarden Euro für neue, intelligente Stromnetze in Europa notwendig werden – so eine Schätzung der Europäischen Kommission. Mit Hilfe dieser Smart Grids lassen sich künftig erneuerbare Energien klug in die Stromnetze einspeisen oder Strom dann abrufen, wenn er am billigsten ist. Die deutschen Energieversorger sind in Gefahr, die Chancen des lukrativen Smart-Grid-Marktes zu verpassen. Denn während beispielsweise Wettbewerber in Italien oder Frankreich die neue Technik mit dem landesweiten Einsatz elektronischer Zähler vorantreiben, sucht man vergleichbare Ansätze für ein intelligentes Stromnetz in Deutschland vergebens. Das zeigen Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting.

„Es ist zu befürchten, dass die deutschen Versorger wie schon bei den elektronischen Zählern (Smart Metering) auch bei der konkreten Ausgestaltung von Smart Grids lediglich auf rechtliche Anforderungen reagieren und Risiken höher bewerten als Chancen“, sagt Hagen Förster, Senior Manager bei Steria Mummert Consulting. „Die Unternehmen müssen jetzt ganzheitliche Konzepte für die intelligenten Energienetze entwickeln und auch das Smart Metering daran ausrichten. Denn intelligente Zähler sind der erste Schritt zum intelligenten Netz. Sie sind bereits seit Januar Pflicht in Neubauten sowie nach grundlegenden Renovierungen oder wenn Kunden den Einbau wünschen. Bisher allerdings zögern die Versorger mit Investitionen in das Smart Metering und beschränken sich auf die Erfüllung der gesetzlichen Mindestvorgaben.

Doch der Handlungsdruck steigt: Dafür sorgt zum einen die Bundesregierung mit ihren ehrgeizigen Klimazielen. Denn intelligente Zähler in einem intelligenten Netz bilden eine wesentliche technologische Grundlage einer umweltfreundlichen Energiepolitik. Strengere Auflagen des Gesetzgebers sind daher absehbar. Zum anderen zeigt sich immer deutlicher, dass die bislang bestehende Infrastruktur den Herausforderungen nicht mehr gewachsen ist. So speisen dezentrale Energieerzeuger mit Hilfe von Windkraft-, Biogas- oder Photovoltaikanlagen kontinuierlich mehr Energie in die Netze ein, was eine wesentlich komplexere Struktur, vor allem in der Lastregelung und in der Aufrechterhaltung der Netzstabilität, erforderlich macht. Künftig werden auch Elektroautos dazukommen und Zugang zum Stromnetz benötigen, um Akkus aufzuladen und gespeicherte Energie abzugeben. Bereits im Jahre 2020 könnte rund jedes fünfte Auto mit Batterien betrieben werden.

Die Energieversorger werden also nicht umhinkommen, ihre Netzinfrastruktur in den kommenden Jahren mit Hilfe moderner Kommunikations- und Informationstechnologien komplett zu erneuern. „Wollen sie Wettbewerbsvorteile erzielen, ihre Position am Markt behaupten und neue Marktpotenziale mit Hilfe von Smart Grids erschließen, dann gilt es jetzt zu handeln. So müssen visionäre Ideen in Planung und Umsetzung konkretisiert werden, dafür sind branchenübergreifende Kooperationen notwendig. Dies muss besonnen und zügig erfolgen. Im Ergebnis müssen ganzheitliche Konzepte stehen, die pragmatisch umsetzbar und trotzdem innovativ sind“, so der Experte von Steria Mummert Consulting.

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Frage nach Energieeffizienz sollte zu jeder Wohnungssuche gehören

2nd Februar 2010

Noch immer hat sich der Energieausweis nicht wirklich durchgesetzt. In Wohnungsanzeigen findet man noch keinen Energieausweis und ich glaube auch nicht, dass jeder, der nach einem Energieausweis fragt, auch einen vorgelegt bekommt. Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Energieausweis?

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und der Deutsche Mieterbund (DMB) empfehlen allen Mietern, sich vor Abschluss eines Mietvertrags den Energieausweis zeigen zu lassen. Bisher erkundigen sich Mietinteressenten nur selten nach diesem Dokument, das die Energieeffizienz einer Immobilie dokumentiert und das  Eigentümer bei Vermietung von Wohnungen und Häusern vorlegen müssen. Die wichtigsten Informationen für Mieter zum Energieausweis haben die dena und der Deutsche Mieterbund jetzt in einem neuen Flyer zusammengefasst.

Ohne Energieausweis lassen sich die Kosten für Heizung und Warmwasser im Voraus nur schwer abschätzen. Bei vermeintlich günstigen Angeboten kommt die böse Überraschung dann mit der ersten Heizkostenabrechnung. Ungedämmte Altbauten mit veralteter Heiztechnik können im Vergleich zu Neubauten oder umfassend energetisch sanierten Häusern ein Vielfaches an Energie schlucken. Der Energieausweis hilft dagegen vor Vertragsabschluss mit Informationen über den energetischen Zustand eines Gebäudes.

Der Flyer gibt unter anderem Antworten auf die Fragen, woran man den Unterschied zwischen den beiden Energieausweisvarianten – Bedarfs- und Verbrauchsausweis – erkennt,  wie man aus den Angaben des Energieausweises die ungefähren Heiz- und Warmwasserkosten  abschätzen kann und wer die Kosten des Energieausweises trägt.

Der Informationsflyer kann kostenlos auf den Internetseiten der dena oder des Mieterbundes heruntergeladen werden: www.zukunft-haus.info/publikationen oder  www.mieterbund.de/klimaprojekt.html. Er ist auch bei den örtlichen DMB-Mietervereinen erhältlich.

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Energiesparclub räumt mit Modernisierungsvorurteilen auf

1st Februar 2010

Immobilien sind CO2-Schwergewichte: 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen gehen auf ihr Konto. Das Themenspezial „Modernisierung als Geldanlage“ auf www.energiesparclub.de räumt mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Modernisierungen auf und zeigt, wo in den eigenen vier Wänden bares Geld schlummert. „Viele Vorhaben scheitern bislang, weil Hausbesitzer oft verunsichert sind und die Entscheidung für eine Modernisierung auf die lange Bank schieben“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Das neue Themenspezial und das kostenlose Energiesparkonto, Herzstück des Energiesparclubs, helfen, die richtigen Modernisierungsentscheidungen zu treffen und Sparerfolge zu prüfen. Das Energiesparkonto berät Haushalte kontinuierlich beim Energiesparen und zeigt, wie Modernisierungsmaßnahmen ihr volles Potenzial entfalten. Der Energiesparclub der gemeinnützigen co2online GmbH wird vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Das Themenspezial begleitet die Aktionswoche „Klima & Finanzen“, die das BMU in dieser Woche unter dem Motto „Klima schützen, Werte schaffen“ veranstaltet.

Energiespar-Pakete im Quiz gewinnen
„Verbraucht das Herstellen von Dämmstoffen wirklich mehr Energie, als später dadurch eingespart wird?“ Das Themenspezial auf www.energiesparclub.de hat die acht gängigsten Vorteile über Modernisierungen zusammen getragen und auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.

Außerdem erfahren Hausbesitzer, welche Modernisierungen sie für weniger als 5.000 Euro, 20.000 Euro oder 40.000 Euro in Angriff nehmen können und wie schnell sich diese auszahlen. Im Energiesparclub-Quiz können Nutzer ihr Wissen über Energieeffizienz und Modernisierung testen und Energiespar-Pakete des Energiesparclub-Partners Nuon gewinnen. Im Interview verrät Finanzexperte Michael Mehr von der Allianz Dresdner Bauspar AG, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, einen Modernisierungskredit abzuschließen.

Modernisierung macht Altbauten energetisch fit
60 Prozent der Gebäude in Deutschland sind älter als 25 Jahre – und größtenteils energetisch unsaniert. „Wollen wir die Klimaschutzziele Deutschlands erreichen, müssen wir die Sparpotenziale von Immobilien effektiver nutzen“, erklärt Loitz. Modernisierungen machen Hausbesitzer unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Einsparungen von 50 Prozent sind möglich: „Durch energetische Modernisierungen lassen sich Altbauten auf den Effizienzstand von Neubauten bringen. Entscheidend ist eine kompetente Beratung im Vorfeld“, so Loitz. Deswegen hilft das kostenlose Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de bei der Suche nach Energieberatern und Handwerkern und berechnet die Wirtschaftlichkeit von Modernisierungsmaßnahmen.

17.000 Nutzer kontrollieren bereits mit dem Energiesparkonto ihre Energieausgaben. Sie erkennen, ob einzelne Modernisierungsmaßnahmen in der Praxis halten, was sie in der Theorie versprechen: Beispielsweise enthüllt das Energiesparkonto, wie viel CO2 die Solarthermieanlage tatsächlich spart und wie die Heizkosten nach dem Einbau neuer Fenster ausfallen. Auf www.energiesparclub.de kann jeder mit wenigen Klicks sein kostenloses Energiesparkonto anlegen und sein eigener Energiemanager werden.

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Reduzierung von Energiekosten erhöht die Wirtschaftlichkeit

31st Januar 2010

Mal ein ganz anderes Thema, kommt viel zu selten vor, aber dafür umso wichtiger. Schließlich ist die nicht benötigte Energie die wichtigste Energiequelle. Autor des Textes ist Helmut König. Firmen-Pressemitteilungen veröffentliche ich nur selten, aber diese hier veröffentliche ich gerne, wegen des einfachen Prinzips und der schnellen Amortisation. Es fehlt allerdings eine konkrete Zahl,um wie viel in diesem Beispiel die Heizkosten reduziert werden konnten. Ich bin gespannt, was meine Leser darüber denken.

Wenn man heute vielen Energie-Effizienz-Beratern zuhört, dann fallen Begriffe wie CO2 Reduzierung, etwas für den Umweltschutz tun, an die Zukunft denken, Ressourcen schonen oder auf erneuerbare Energien setzen. Viel zu wenig fällt der Begriff Wirtschaftlichkeit, obwohl viele Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung Erträge bringen können, die selbst bei hoch spekulativen Anlagemöglichkeiten in der Finanzbranche nicht realisierbar wären.

Ein Beispiel dafür sind Industriehallen,  an kalten Tagen sieht man es besonders deutlich: flimmernde Luft über Industriehallen, deren Oberlichter geöffnet sind. Fataler Weise versucht die Regelung der Hallenheizung, durch maximalen Einsatz die Temperatur zu halten und heizt so zum Fenster hinaus. Gleiches passiert natürlich, wenn Hallentore geöffnet sind.

Dies fiel auch dem Besitzer eines Autohauses auf, der die Euroscheine förmlich durch die Oberlichter davon flattern sah. Solche Verschwendung von Energie kann aber heute mit einfach nachrüstbaren Systemen minimiert werden. Batterielose Funksensoren, deren erforderliche Energie zum Versenden der Funksignale von Solarzellen erzeugt wird, teilen einem zentralen Controller mit, wenn Fenster, Tür oder Rolltor geöffnet wurden. Der Controller schaltet dann die verschiedenen Hallenheizungen ein- bzw. aus, steuert so die Heizung und spart jede Menge Energie.

IPcontrols, ein High-Tech-Unternehmen aus Marburg in Hessen, hat dieses Internet-basierte System entwickelt, dass bisher überwiegend in der Einzelraumsteuerung in Krankenhäusern, Wohnheimen oder Schulen eingesetzt wird. Dabei entwickelt und liefert das Unternehmen den Controller und nutzt dazu die auf dem Markt befindlichen Systeme der batterielosen Sensortechnik. Aber ein solches System kann natürlich noch mehr:

Über den Controller kann z.B. ein Heizplan eingegeben werden, der für jedes Gebäude oder jeden separaten Raum Ein- und Ausschaltzeiten, auch mit kurzfristigen Änderungen festlegt. Bedient wird der Controller mit einem Standard-Webbrowser. Das System ist natürlich so gesichert, dass Unbefugte nicht zugreifen können.

Die weiteren Ausbaumöglichkeiten für diese neue Technik sind enorm. Heute schon kann z.B. von jeder Stelle, die einen Internetzugang hat, kontrolliert werden, ob in einem so ausgerüsteten Gebäude alle Fenster und Türen geschlossen sind. Gleichermaßen könnte mit entsprechenden Sensoren Veränderungen oder Bewegungen im Haus erkannt werden und so der Brand- oder Diebstahlschutz verbessert werden. Ähnlich wie bei Linux ist es ein frei zugängliches System, dass Neuentwicklungen von anderen Unternehmen integrieren kann. Weiterlesen »

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Umfragen für Photovoltaik-Interessierte

30th Januar 2010

Das Thema Photovoltaik interessiert sehr viele meiner Leser, daher weise ich auch gerne auf die Seite www.photovoltaikumfragen.de hin. Dort gibt es immer wieder interessante Umfragen rund um die Photovoltaik-Branche.Es geht um Marken, Technik, Preise, Gehalt, Produkte oder um das aktuelle Thema Einspeisevergütung.

Aus der Selbstbeschreibung:

Wir möchten “Ihre Meinung zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Solar und Photovoltaik in Erfahrung bringen, um so den Solarmarkt auf die Bedürfnisse des Kunden auszurichten. Internationale und führende Unternehmen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen aus der Solarbranche sind an den Meinungen und Erfahrungen unserer Mitglieder interessiert.”

Aktuelle Themen sind:

Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor
Um die Kundenzufriedenheit immer auf einem hohen Level zu halten, startet der Versicherungsmakler Gerd Rosanowske über das Umfrageportal www.photovoltaikumfrage.de erneut eine Meinungsumfrage zum Thema Kundenzufriedenheit. In dieser Umfrage werden Bestandskunden gebeten, zu gewissen Themen Stellung zu nehmen. Rosanowske möchte mit den Ergebnissen aus der Umfrage seinen Service und Dienst am Kunden permanent verbessern. Grundsätzlich soll mit jährlich stattfindenden Kundenbefragungen herausgefunden werden, wie zufrieden die Kunden mit den Produkten und den angebotenen Dienstleistungen sind.

“Ich bin erst dann zufrieden, wenn es auch meine Kunden sind”, so Rosanowske. „Wir möchten unseren Kunden einen einzigartigen Service und Mehrwert bieten. Dies gelingt nur, wenn Umfragen zur Kundenzufriedenheit regelmäßig gestartet, ausgewertet und miteinander verglichen werden“, so Rosanowske weiter.

Umfrage zur geplanten Kürzung der Solarförderung
Die Bundesregierung kürzt die Vergütung für Solarstromanlagen noch in diesem Jahr generell um 15 Prozent zusätzlich. Diese Änderung soll für Dachanlagen zum 1. April und für Anlagen auf Freiflächen zum 1. Juli in Kraft treten. Das kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen von der CDU an.

Eine Ausnahme gilt demnach aber für Solaranlagen auf Ackerflächen:
Hier betrage die zusätzliche Kürzung 25 Prozent. Stärker gefördert werden soll dagegen der Eigenverbrauch des Stroms aus Dachanlagen. Besitzer, die ihren Strom selbst nutzen, erhalten künftig 5 Cent Förderung pro eingepeiste Kilowattstunde, als bislang 3,5 Cent.

Zu Jahresbeginn war die Förderung für neue Solarstromanlagen gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) bereits um 10 Prozent gekürzt worden. Anfang 2011 ist eine weitere Kürzung um 10 Prozent geplant.

Die nötige Neufassung des EEG soll noch im Februar im Kabinett verhandelt werden. Sie muss vom Bundestag gebilligt werden, der Bundesrat hingegen ist nicht zustimmungspflichtig.

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Nachhaltigkeitsstudie zur Photovoltaikindustrie mit Überraschungen

28th Januar 2010

Die Photovoltaik ist im Kern eine Halbleitertechnologie und daher ebenso energie- und rohstoffintensiv. Bei der Bewertung der Nachhaltigkeit eines Herstellers und seiner Produkte muss die gesamte Kette der eingesetzten Herstellungsverfahren berücksichtigt werden. Auf Grund der Heterogenität der Prozesse ist die Transparenz der PV-Hersteller ein entscheidendes Kriterium.

Die Murphy&Spitz-Studie betrachtet die gängigen Herstellungsprozesse vom Sandkorn bis zum Endprodukt Solarmodul. Dabei erörtert sie den Energieeinsatz und verwendete Materialien und beantwortet die Frage nach der Technologie mit der energetisch günstigsten Bilanz.

Die abschließende Bewertung der untersuchten Unternehmen kommt zu einigen überraschenden Resultaten: Insgesamt führen SolarWorld und First Solar das Ranking an, gefolgt von dem chinesischen Hersteller Yingli. Generell punkteten alle untersuchten chinesischen Unternehmen mit dem Nachweis eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001-Norm. Der amerikanische Hersteller First Solar bekam die besten Noten auf Grund der hohen Transparenz, der Qualität der Informationen, dem Recycling-Ansatz und der Umweltrelevanz von Zulieferern. Das deutsche Unternehmen SolarWorld lieferte ein ähnliches Bild. Allerdings mussten Abstriche gemacht werden, weil nur ein Teil der Produktion nach ISO 14001 zertifiziert ist. Der amerikanische Hersteller Sunpower bildete in der Untersuchung das Schlusslicht und glänzte nur mit dem Marketing seiner Produkte als umweltfreundlich. Die eigenen Produktionsprozesse blieben gänzlich undokumentiert.

„Die Annahme, chinesische Hersteller produzierten nicht umwelt- und sozialverträglich, kann nicht allgemein getroffen werden. Die breite Implementierung der ISO 14001-Norm beweist, dass die Hersteller ein Umweltbewusstsein entwickelt haben und über Instrumente verfügen, Umweltschutzziele zu definieren, umzusetzen und zu dokumentieren. Die Lücken beim Nachweis der Zuliefererkette geben allerdings Anlass für Kritik. Hier ist die Transparenz bei den Chinesen noch verbesserungswürdig“, erläutert Nicole Vormann, Leiterin Sustainability bei Murphy&Spitz Research, das Resultat.

Murphy&Spitz ist seit 1999 erfolgreich im Bereich nachhaltigen Investments aktiv und gehört zu den wenigen Experten im deutschsprachigen Raum, die ein eigenes Researchteam mit Schwerpunkt auf nachhaltiges Investment unterhalten. Murphy&Spitz Research berät den Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland (WKN:A0QYL0) und den Murphy&Spitz Umweltfonds Welt (WKN:A0Q632).

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Handel verkauft lieber Glüh- als Energiesparlampen

28th Januar 2010

Kunden in Bau- und Elektromärkten werden, wenn sie einen Ersatz für Glühlampen kaufen wollen, nur selten gut beraten. Wer nicht ausdrücklich nach energiesparenden Leuchtmitteln fragt, bekommt meist stromfressende Glüh- oder Halogenlampen angeboten. Eine umfangreiche Beratung über mögliche Alternativen bekommen Verbraucher fast nie. Das ist das Ergebnis einer Recherche des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest. Gegenstand der Recherche waren Sortimente und Beratungsangebote bei Ikea, Conrad Elektronik, MediaMarkt und Saturn sowie den Baumärkten Obi, Bauhaus und Praktiker.

Klaus Brunsmeier, stellvertretender BUND-Vorsitzender: „Der Handel spielt eine Schlüsselrolle, damit energieeffiziente Leuchtmittel in die Haushalte kommen. Deshalb müssen die Kunden auf stromsparende Alternativen zu Glühlampen hingewiesen werden. Die derzeit völlig unzureichende Beratung führt außerdem leicht zu Fehlkäufen, denn nicht jede Energiesparlampe eignet sich für jeden Zweck. In der Folge kann es passieren, dass enttäuschte Verbraucherinnen und Verbraucher eine Abwehrhaltung gegenüber Energiesparlampen aufbauen. Das schadet dem Ziel, Energie zu sparen und klimaschädliche Treibhausgase zu verringern.“

Erforderlich wäre, dass die Verkäufer von sich aus Details wie Farbtemperatur, Aufhellzeit oder Unempfindlichkeit gegenüber häufigem Schalten erläuterten. Testkunden bei MediaMarkt und Ikea trafen in keinem einzigen Fall auf Verkäufer, die sie bei diesen Themen aktiv berieten. Der BUND kritisierte das schwedische Möbelhaus auch dafür, verstärkt Halogenleuchten in Glühlampenform anzubieten. Die von den Herstellern als „energy saver“ beworbenen Leuchtmittel verbrauchten mehr als dreimal soviel Strom wie eine vergleichbar helle Energiesparlampe.

Bei den angebotenen Sortimenten sei positiv, dass Ikea bereits im Oktober 2009 auch 75-, 60- und 40-Watt-Glühlampen ausgelistet habe. Alle anderen getesteten Märkte führten hingegen weiterhin Glühlampen, teilweise sogar Restbestände der 100-Watt-Lampen, die seit September 2009 nicht mehr verkauft werden dürften. In einigen Märkten der Ketten Conrad und Praktiker werde sogar mit Aufstellern dafür geworben, veraltete Glühlampen auf Vorrat zu kaufen.

Der BUND forderte die Handelsunternehmen auf, die alten Glühlampen schnell auszulisten und mittels einer intensiven Personalschulung die Standards der Beratung zu verbessern. Außerdem sollten in den Verkaufsstellen gut sichtbare Informationstafeln zu Energiesparlampen aufgestellt werden. Da diese Quecksilber enthalten, dürften sie am Ende ihrer Lebensdauer auf keinen Fall im Hausmüll entsorgt werden. Händler sollten den Kunden offensiv die Rücknahme ausgedienter Lampen anbieten, die Hersteller seien aufgefordert, umgehend schadstoff- und strahlungsfreie Leuchten zu entwickeln und anzubieten.

Verbraucherinnen und Verbraucher finden unter www.bund.net/lampencheck wichtige Tipps, worauf sie beim Lampenkauf achten sollen. Dort ist auch die vollständige Recherche verfügbar.

Die Rechercheergebnisse zur Beratungsqualität erscheinen auch in der Zeitschrift test 2/2010 sowie online unter www.test.de/energiesparlampenberatung. Das Heft ist online am 28. Januar 2010 und einen Tag später im Handel erhältlich.

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