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4 Kommentare

  1. Für die Raumwärme wird nur 50% der Wärmeerzeugung genutzt, d.h. 25 % des gesamten Endenergieverbrauchs in D. . Die Haushalte haben daran einen Anteil von 44 % und dafür wird zu 72 % Gas und Öl verwendet. Also schlagen die Haushalte nur mit 11 % des EEV zu Buche und dabei sind die fossilen Brennstoffe mit 8 % am EEV beteiligt. Die CO-2 Emissionen werden nur zu 8 % durch Wohngebäudeheizung verursacht. (Alle Angaben vom Umweltbundesamt).
    Der Beitrag, den neue Wohngebiete wie in Hamburg damit für die Verbesserung der CO-2-Bilanz bringen können, ist also marginal.
    Berücksichtigt man dann noch die „graue Energie“ der Gebäude- und Geräteherstellung selbst sowie die Zerstörung der natürlichen CO-2-Speicher (statt Grünflächen nun Bebauung), so kommt unterm Strich durch neue Wohngebiete eine zusätzliche und erhebliche Klimabelastung zustande ! Aber das Gegenteil brauchen wir !

    1. Guten Tag Herr Walter, es braucht auf der anderen Seite auch mehr Wohnflächen, daher muss so nachhaltig wie möglich gebaut werden und die graue Energie einbezogen werden. Neue Häuser haben aber nur einen geringen Einfluss auf die Klimabelastung, wie Sie vorgerechnet haben. Es sind aber viele bestehende Gebäude mit einem sehr hohen Verbrauch, die den großen Anteil an dem Endenergieverbrauch für die Wärmeversorgung von Haushalten ausmachen.

  2. Die Problemthemen wie Strom und Mobilität werden sehr oft und auch öffentlich diskutiert.

    Meiner Meinung nach wird das Thema Wärmewende, sprich nachhaltig „heizen“ und auch „kühlen“ deutlich unterschätzt. Überhuapt wenn man bedenkt, wie richtig geschrieben, dass rund 50% des Endenergiebedarfs auf die Wärme- und Kälteproduktion zurückzuführen ist.

    Vielleicht sollte man auch in diesem Bereich politisch aktiver werden um die Problematik publik zu machen.