Startups Wettbewerb

StartGreen Award 2016 – Bewerbungsphase läuft

Finale StartGreen Award 2015
Die Finalisten beim StartGreen-Award 2015, Foto: Andreas Kühl
Finale StartGreen Award 2015
Die Finalisten beim StartGreen-Award 2015, Foto: Andreas Kühl

Seit Mitte Juni können sich innovative Start-ups und vorbildliche Gründungsförderer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit für den StartGreen Award 2016 bewerben. Die zweite Ausgabe des grünen Gründerpreises mit großer Unterstützung von unterschiedlichen Einrichtungen ist mit der Phase der Online-Bewerbung gestartet. Im November ist dann der große Abschluss mit der Preisverleihung im Rahmen der Gründerwoche nach einer Netzwetrkveranstaltung im Bundesumweltministerium.

Wer kann sich bewerben?

Der StartGreen Award 2016 vergibt Preise in vier unterschiedlichen Kategorien:

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • junge Unternehmen (im Alter von 5 – 15 Jahre)
  • Gründungsförderakteure (z.B. Gründungszentren, Kapitalgeber, Gründungswettbewerbe, Förderprogramme, Hochschulen, Medien, Verbände)

Der Preis ist ein Community Preis, das bedeutet, das nicht nur eine Jury aus Fachleuten über die Vergabe bestimmt. In einem Online-Voting darf die grüne Gründerszene und die interessierte Öffentlichkeit darüber abstimmen, wer das Finale erreicht.

Ablauf des StartGreen Awards

Jetzt können noch bis zum 14.08.2016 die Bewerbungen eingereicht werden. Dazu ist zuerst ein Organisationsprofil auf dem Portal der grünen Gründerszene StartGreen notwendig, dann kann das Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Sind die Formulare fertig ausgefüllt, kann die Bewerbung eingereicht werden.

Nach der Bewerbungsphase werden die Bewerbungen von Gründungs- und Nachhaltigkeitsexperten nach einem festgelegten Schema von drei unterschiedlichen Instituten bewertet. Diese drei Organisationen sind das Borderstep Institut, die Universität Oldenburg und das RKW Kompetenzzentrum. Die jeweils fünf besten Bewerbungen der einzelnen Kategorien erreichen das Halbfinale.

Das Halbfinale ist die öffentliche Online-Abstimmung mit dem Online-Profil bei start-green.net und einem 60-Sekunden Video. Die jeweils drei Teilnehmer mit den meisten Stimmen, die zwischen dem 04.10. und 30.10. eingesammelt werden, erreichen das Finale.

Im Finale präsentieren sich die Finalisten am 15.11. in einem Pitch vor einer Jury von Gründungs-, Innovations- und Nachhaltigkeitsexperten. Diese wählt dann die Sieger und verkündet sie noch am gleichen Tag auf einer Preisverleihung im Bundesumweltministerium.

Was gibt es zu gewinnen beim StartGreen Award 2016?

Nach der ganzen Vorstellung des StartGreen Award2016 stellt sich noch die Frage was es eigentlich zu gewinnen gibt. Insgesamt gibt es Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 € zu gewinnen, was für die meisten jungen Unternehmen nicht wenig ist. In der Kategorie Gründungskonzepte gibt es zusätzlich für die drei Finalisten jeweils ein Pitch Training (voller Coaching Tag) durch KIC InnoEnergy.

Neben den materiellen Preisen ist der ideelle Gewinn ebenso wichtig, denn die Gründer machen sich damit in der Öffentlichkeit bekannt. Sie müssen in der Bewerbung wichtige Fragen für Unternehmen in dem Bereich Nachhaltigkeit beantworten. Vor der Preisverleihung sind alle Teilnehmer eingeladen zu einer Kontaktveranstaltung im Bundesumweltministerium in Berlin. So können sich die Gründer austauschen  und untereinander vernetzen.

Zusätzlich gibt es noch Sonderpreise, die von der Jury vergeben werden können. Ein Sonderpreis ist die Teilnahme an der Cleantech Open Ideas Challenge. Die drei Gewinner der nationalen Cleantech Open Ideas Challenge sind für den internationalen Wettbewerb nominiert und dürfen nach San Francisco reisen.

Wer unterstützt den Preis?

Der StartGreen Award 2016 wird organisiert vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH und hat zahlreiche Partner aus unterschiedlichen Bereichen:

Hinzu kommen noch Netzwerkpartner aus unterschiedlichen Verbänden.

Schirmherrin des StartGreen Award ist erneut die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks:

Ich unterstütze den StartGreen Award, weil er innovative Gründungskonzepte und junge Unternehmen auszeichnet, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Was sagen die Gewinner von 2015?

In der Ankündigung zum StartGreen Award 2016 gibt es ein paar Zitate der Gewinner aus dem letzten Jahr, die ich mir mal erlaube hier zu zitieren:

Was kann der StartGreen Award ermöglichen?

Der StartGreen Award sichert gerade für Gründer in der Anfangsphase viel Aufmerksamkeit – das weckt Interesse bei potenziellen Kunden. Es lohnt also, Zeit in die Bewerbung zu investieren. (Sulfotools, Gewinner in der Kategorie „Gründungskonzept“)

Was ist für eine erfolgreiche Bewerbung wichtig?

Erfolg hat eine Bewerbung mit einer Geschäftsidee, die neue Märkte aufschließt, anstatt einfach nur eine grüne Variante in einem bestehenden Markt zu sein. (Emission Partner, Gewinner in der Kategorie „Junges Unternehmen“)

Welche Vorteile hat das Public Voting?

Für die Abstimmung muss man seine Community aktivieren. Das ist Werbung in eigener Sache. Ihr zeigt Unterstützer*innen, Partnern und potenziellen Kunden, was ihr macht und gebt ihnen die Möglichkeit mitzugestalten. Perfektes Marketing! (Grünhof, Gewinner in der Kategorie „Gründungsförderakteure“)

Für den StartGreen Award 2016 bewerben? Na klar!

Im letzten Jahr war ich noch skeptisch, ob es eine grüne Gründerszene gibt. Es gibt einfach nicht viele Möglichkeiten zur Vernetzung von Gründern im Bereich der Nachhaltigkeit. Daher sollte man jede Gelegenheit nutzen und sich als Gründer dort präsentieren und mit anderen Gründern ins Gespräch kommen.

Das Thema Startups und Gründungen im Energiesektor ist hier immer wieder ein Thema. Ich versuche auf solche Veranstaltungen hinzuweisen, wie auch auf neue Acceleratoren oder Konferenzen. Daneben stelle ich immer wieder mal interessante Startups vor und rufe zur Unterstützung bei Abstimmungen auf.

Gehört das Blog energynet.de damit auch zu den Gründungsförderern? Was meint Ihr? Ich könnte mich damit auch bewerben.

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Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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