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Dezentrale Energieerzeugung mit intelligenter Verknüpfung von Erzeuger, Speicher und Verbraucher

2012 LUB
Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid, Quelle: Messe Frankfurt Exhibition/Petra Welzel
E-Haus
E-Haus auf der Light + Building, Quelle: Messe Frankfurt Exhibition/Petra Welzel

Im Rahmen der Energiewende haben Gebäude eine zentrale Aufgabe. Sie erhalten völlig neue Aufgaben und treten nicht  nur als Energieverbraucher auf, denn Gebäude werden mehr und mehr zu Energieerzeugern und Energiespeicher. Dazu gehört aber auch eine intelligente Nutzung und Speicherung des selbst erzeugten Stroms, wie auch die Anbindung an ein intelligentes Stromnetz um den Strom aus erneuerbaren Energien optimal zu nutzen.

Light + Building 2014 in Frankfurt

Dies sind alles sehr spannende Themen, in denen sich auf dem Markt momentan viel bewegt. Zu sehen sein werden viele Technologien und Systeme auf der kommenden Light + Building, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik vom 30. März bis 4. April 2014 in Frankfurt am Main.

Für mich wird es spannend sein, was es dort alles zu sehen gibt. Ich plane ausführlich über diese Messe zu berichten, wie immer sind dann alle Beiträge wieder auf einer speziellen Messeseite zu finden. Das ist übrigens eine tolle Gelegenheit für Werbeanzeigen, gebuchte Artikel oder Sponsoring bei energynet.de.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt:

„Ein Top-Thema der Weltleitmesse ist das intelligente Gebäude, das den selbst erzeugten Strom mittels eines Energiemanagementsystems unter Einbeziehung von Energiespeichern, -verbrauchern und dem Smart Grid größtenteils zur Deckung des eigenen Strombedarfs nutzt. Damit setzt die Light + Building wichtige Impulse für eine nachhaltige, ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Stromversorgung.“

Die einfache Bedienung des Energiemanagementsystems via Smartphone oder Tablet-PC macht einen flächendeckenden Einsatz auch für den Endverbraucher möglich. Wie das Zusammenspiel aller Beteiligten konkret im Gebäude aussehen kann, präsentieren die beiden Sonderschauen „Smart Powered Building“ und das „E-Haus“.

Das Smart Powered Building

Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid, Quelle: Messe Frankfurt Exhibition/Petra Welzel
Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid, Quelle: Messe Frankfurt Exhibition/Petra Welzel

In der neuen Sonderschau „Smart Powered Building“, organisiert von der Messe Frankfurt und dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), werden Technologien zur Erzeugung und Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien präsentiert. Weiter sind Kombinationen aus Photovoltaik oder Windkraft mit Batterien, sowie Wärme- oder Kältespeicher für eine unabhängigere Energieversorgung im Gebäudes zu sehen. So kann man sich auch die Potentiale der intelligenten Vernetzung in fünf typischen gewerblich genutzten Immobilien anschauen:

  • Sportcenter
  • Produktionsstätte
  • Supermarkt
  • Bürogebäude
  • Hotel

E-Haus: Intelligentes Energiemanagement im Wohnhaus

E-Haus
Sonderschau „Das E-Haus“ des ZVEH, Foto: ZVEH/Schildheuer

Wie der Endverbraucher ein intelligentes Energiemanagement nutzen kann, zeigt das E-Haus des ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) auf der Light + Building 2014. Dieses Modellhaus zeigt die Umsetzung der Energiewende in der Praxis mit Energieeffizienz in Verbindung mit Verbesserung von Komfort und Sicherheit, sowie einer eigenen Energieerzeugung zur Reduzierung der Abhängigkeit vom Energieversorger.

Die Schwerpunkte dieser Ausstellung der Handwerker, mit Unterstützung von 40 Partnern der Industrie, sind:

  • Energiemanagement, inklusive Erzeugung, Speicherung und Integration von Elektromobilität
  • Beleuchtungstechnik
  • Generationen übergreifendes Wohnen
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Multimedia

Das Haus hat die üblichen Wohn- und Nutzräume, inklusive Haus- und Heizungstechnik, sowie Garage für ein Elektroauto. Alle elektrischen Geräte und Systeme sind in diesem Haus mit dem Standard für die Gebäudeautomation KNX (KNX NET IP) vernetzt und in Betrieb. Als weitere Übertragungstechnologien sollen Standard KNX und GSM, sowie zur drahtlosen Kommunikation GSM und EnOcean eingesetzt werden.

Da bin ich gespannt, wie sich diese Technologien mit webbasierter Kommunikation verbinden lässt. Im letzten Podcast hatte ich den Experten noch die Frage gestellt, ob das Internt der Dinge nicht die Standards wie KNX ablösen wird.

Sehen wir uns auf der Light + Building 2014? Welche Themen davon sind besonders interessant und was soll ich genauer betrachten?

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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