Heizung

Braucht man für energiesparendes Heizen eine intelligenter Heizungssteuerung?

Zu einer effizienten Heizung gehört sicherlich auch eine entsprechende Steuerung. Moderne Heizungssteuerungen können weit mehr als nur die Außentemperatur erfassen und mehr als die Innentemperatur zu regeln. Man spricht ja gerne von Smart-Home Technologien in diesem Zusammenhang.

Was gehört denn so zu einer modernen Ausstattung der Heizungssteuerung?

Funkbasierte Heizkörperthermostate, Fenster-/Türkontakte, LAN-Gateway, Steuerung über eine Smartphone-App, selbstlernende Regelung, Einbeziehung der Wettervorhersage und bauphysikalische Eigenschaften des Gebäudes, Berücksichtigung des Nutzerverhaltens, Zeitsteuerung sind einige der vielen Möglichkeiten der modernen Heizungssteuerung. Zahlreiche weitere Varianten sind machbar oder werden schon angeboten. Hinweise an die Bewohner zum Lüften und die Einbindung in die zentrale Gebäudeautomation fallen mir da noch ein.

Die Angebote sind in den letzten Jahren stetig angewachsen auf dem Markt. Immer mehr Anbieter mit immer intelligenterer Technik sind hinzugekommen. Jede neue Anwendung ist smarter und energiesparender als alle anderen. Technologisch betrachtet sind alle Lösungen sehr spannend. Zur Einsparung von Heizenergie können sie mit Sicherheit alle beitragen.

Wie ist die Praxistauglichkeit der smarten Technologien?

Welche dieser Lösungen kommt aber beim konservativen Wohnungsbau an? Wie hoch sind die erzielbaren Einsparungen in der Praxis? Ist der Einsatz dieser Technologien wirtschaftlich? Wie reagiert der Nutzer auf diese Technologie?

Das sind Fragen die ich mir stelle, wenn ich im Vorfeld der Weltleitmesse ISH für Sanitär und Heizung vom 12. bis 16. März in Frankfurt entsprechende Pressemitteilungen lese und mir dazu Gedanken mache.

Die Beantwortung der Fragen halte ich für wichtig, wenn ich über diese Technologien berichte. Mal sehen, vielleicht bekomme ich bei meinem Besuch der ISH Antworten auf diese Fragen und kann dann anschließend mit gutem Gewissen oder entsprechendem Hintergrund über smarte Heizungssteuerung berichten.

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Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

2 Kommentare

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  • Mein Fazit ist „Back to the Roots“. Bei mir werden jetzt in der 4. Woche die Heizstränge der Fußbodenheizung nicht mehr reguliert. Davor hatte ich über fast 2 Wochen einen hydraulischen Abgleich (Dank Dir 🙂 ) durchgeführt. Jetzt scheint alles soweit zu passen. Der Zustand vor dem Rückbau von allem Smarten war recht komplex. Homemanager von Eaton, Funkausgelesene Thermostate, etc.. etc…

    Was ich Dich aber für die ISH bitten würde in Erfahrung zu bringen ist die Frage, ob es einer Wärmepumpe etwas bringen würde, wenn diese das Wetter der nächsten 3 Tage kennen würde. Ich hatte bereits die Presseabteilungen der großen Hersteller angesprochen, aber bislang kein Feedback bekommen. Eventuell hat ja ein Leser des Blogs auch eine Idee?

  • Oh, hatte ich damals geantwortet? Naja, wenn Wärmepumpen mit dem Sunny-Home System von SMA zusammen arbeiten können, dann müsste das eigentlich gehen, dass sie sich nach der Wettervorhersage richten. Ansonsten verkündet der Bundesverband Wärmepumpe immer wieder gerne die Rolle der Wärmepumpe als Energiespeicher, da sollte sie auch entsprechend der Wettervorhersage regeln können.

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