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2 Kommentare

  1. Das lässt sich alles wirklich sehr leicht ausrechnen: der Strommix in D hat nach EnEV 2009 einen Primärenergiefaktor von 2.6. In der Realität ist er etwas besser (siehe GEMIS). Dabei ist die komplette Produktionskette bis zum Endverbraucher abgedeckt.

    Eine WP, die also eine JAZ von 2.6 erreicht, steht primärenergetisch besser da als eine Gasheizung etc.

    Aber eine WP, die nur 2.6 als JAZ erreicht ist schlecht. In der Schweiz machen sie richtige WP Forschungsprojekte und haben JAZ Zahlen von über 200 WP von inzwischen über 10 Jahren (Google: FAWA Studie und Nachfolger). Es ist Heute überhaupt kein Problem mehr, eine Luft/Wasser WP mit einer JAZ von über 3,5 zu fahren und eine Sole/Wasser WP mit über 4,5. Deswegen gibt es ja eine Förderung auch erst ab JAZ 3,5 in Neubauten. Wichtig ist bei WP Technologie, dass man eine FBH (oder andere Flächenheizung) mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 35°C einbaut. Das macht extrem viel aus. Ein guter „Heizi“ weiss das, ein schlechter nicht.

    WPs erlauben es, mit grünem Strom zu heizen. Mein WP-Stromverbrauch übers Jahr sieht genauso aus wie die Stromlieferung von Windmühlen: weniger im Sommer, mehr in Herbst und Winter.
    WPs können zu Spitzenlastzeiten heute schon abgeschaltet werden. Wird das Stromnetz intelligenter, kann auch die Steuerung intelligenter werden.

  2. Letztens habe ich in einer Fachzeitschrift zu dem Thema gelesen, dass eine Wärmepumpe, ab einer Arbeitszahl von 1:3 wirtschaftlich arbeitet. Insofern dürfte ein Wert von 1:2 etwas zu hoch gegriffen sein. In Bezug auf den Gasheizkessel dürfte eine Gasheizung mit Brennwerttechnik insofern auch im Vergleich zu einer Wärmepumpe weiterhin gut dastehen.