Energieeffizienz

Effizient einen kühlen Kopf bewahren

Große Gebäude, wie beispielsweise Krankenhäuser, Kongresszentren, Büros und Warenhäuser, lassen sich mit wärmegetriebenen Verfahren energieeffizient kühlen oder klimatisieren. Dabei arbeiten diese Technologien mit Abwärme, dem Überschuss von Wärmenetzen oder Sonnenenergie und ersetzen so die bisher üblichen stromgetriebenen Kältemaschinen. Das neue Buch „Kühlen und Klimatisieren mit Wärme“ aus der Reihe der BINE-Informationspakete stellt die verschiedenen Systeme und deren Einsatzspektrum vom Einzelraum bis zum Fernkältenetz vor.

Einen Raum mit frischer, angenehm temperierter Luft, einer optimalen Feuchte und geringen Temperaturdifferenz zur umgebenden Gebäudehülle nehmen wir als behaglich wahr. Diese Faktoren haben auf das menschliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit einen großen Einfluss. Einerseits erhöhen raumlufttechnische Anlagen gleich welcher Art den Energiebedarf eines Gebäudes. Ziel jeder Planung muss es daher sein, durch intelligente Architektur den Kühlungsbedarf zu minimieren. Andererseits sind bei vielen Gebäudetypen, z. B. wegen innerer Wärmelasten, aktive Systeme zur Regelung von Temperatur oder Luftfeuchte unverzichtbar. Die bisher üblichen elektrischen Kompressionskältemaschinen haben das Stromnetz oftmals in Spitzenlastzeiten zusätzlich sehr gefordert. Eine stärkere Nutzung wärmegetriebener Verfahren kann das Problem lösen und zu einer höheren Energieeffizienz beitragen. Das Buch stellt sowohl geschlossene Systeme (Ad- und Absorptionskältemaschinen) als auch die offenen Kühl- und Entfeuchtungsverfahren vor.

Als Autorenteam für dieses BINE-Informationspaket konnten Dr. Hans-Martin Henning und Dr. Thorsten Urbaneck gewonnen werden. Herr Henning arbeitet als Abteilungsleiter für den Bereich „Thermische Anlagen und Gebäudetechnik“ am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Herr Urbaneck ist als Bereichsleiter „Thermische Energiespeicher“ an der TU Chemnitz-Zwickau tätig.

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Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

Ein Kommentar

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  • Das kenne ich sehr gut, ist es zu warm kann man sich nicht richtig konzentrieren und wird schnell müde. Ist es zu kalt friert man natürlich. Eine Heizung mit Thermostat ist eine gute Sache, aber wenns um Luftfeuchtigkeit usw. geht wird es schwierig da ein Mittelding zu finden. Gruss Thorsten

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