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Büro-Passivhaus mit geringen Betriebskosten

Es ist möglich in einem Büro-Passivhaus die Betriebskosten auf 0,65 €/m² zu reduzieren. Das zeigt das Beispiel des „lu-teco“ in Ludwigshafen, dem weltweit größten Büro-Passivhaus. Das Property-Magazin berichtet von diesem gelungenen Objekt mit 9.900 m² Nutzfläche. Bei anderen Bürogebäuden sind rund 3,- €/m² Betriebskosten üblich, damit konnten mit Passivhaus-Technologie in diesem Objekt ca. 80% der üblichen Betriebskosten vermieden werden. Wie hoch die Investitionskosten waren, wird allerdings nicht angegeben in dem Artikel. Damit könnten aber energieeffiziente Gebäude für Investoren interessant werden, wenn das Objekt die Betriebskosten der Mieter gering halten kann – im Gegensatz zu sonst eher deutlich ansteigenden Betriebskosten.

Ich würde aber nicht so weit gehen, und das Gebäude als Green-Building oder nachhaltig zu bezeichnen. Denn da müssten die Baumaterialien mit einbezogen werden, evtl. Wasserverbrauch, Beleuchtung, usw. In dem Artikel wird aber beides in einen Topf geworfen und vermischt, die Energieeffizienz ist aber nur ein Kriterium der Nachhaltigkeit unter vielen Kriterien.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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