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Energy Storage Konferenz bringt Industrie und Forschung zusammen

Eine interessante Konferenz zur Speicherung von Energie, die ich bereits vorgestellt hatte. Damit zeigt sich immer mehr, wie wichtig dieses Thema ist, und dass sich hier noch viel verändern wird, aber dass auch noch viel zu tun ist. Ich werde weiter an dem Thema bleiben und noch einige Artikel dazu schreiben.

Die Messe Düsseldorf, der Berliner Wissensdienstleister Solarpraxis und die Institute der Fraunhofer-Allianz Energie setzen mit der Konferenz „Energy Storage – International Summit for the Storage of Renewable Energies“ einen neuen Akzent in der Speichertechnologie. Die Konferenz soll Forschung und Industrie frühzeitig an einen Tisch bringen, um praxisnahe Lösungen zur Energiespeicherung zu diskutieren. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen wird auf der Konferenz eine Rede zur Energiewende halten. Mit fast 300 bisher angemeldeten Teilnehmern stößt die Konferenz bereits im Vorfeld auf große Resonanz.

„Energiespeicher sind die Schlüsseltechnologie, wenn es darum geht, in Zukunft einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien bei gleichzeitig hoher Sicherheit in das Stromnetz einzuspeisen“, erklärt Prof. Dr. Eicke Weber, Sprecher der Fraunhofer Allianz Energie und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. „Tragfähige Lösungen können nur geschaffen werden, wenn Forschung und Industrie an einem Strang ziehen. Dafür möchten wir mit dieser Konferenz einen Grundstein legen“, so Weber weiter.

Der Fokus der Konferenz, die vom 13. bis 14. März 2012 in Düsseldorf stattfindet, liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit. Vertreter aus Forschung, Industrie, Politik und Energieversorgung kommen bei der Veranstaltung zusammen, um marktfähige Anwendungen und innovative Konzepte zur Energiespeicherung sowie deren Potenziale und Finanzierbarkeit zu beleuchten. Neben Prof. Dr. Weber waren weitere renommierte Experten aus Wissenschaft und Forschung in einem interdisziplinären Team an der Gestaltung der Inhalte beteiligt.

Begleitet wird die Konferenz von einer Ausstellung, bei der Forschungsinstitute und Firmen anwendungsorientierte Konzepte und industriefähige Speicherlösungen präsentieren.

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Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich.
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4 Kommentare

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  • Hallo Andy,
    vielen Dank für den informativen Beitrag!

    Es dürfte dich interessieren, dass es vorauss. noch dieses Jahr eine neue Alternative zu den klassischen Pumpspeicherkraftwerken geben wird. Das US Unternehmen Gravity Power LLC hat seit 2008 mit einem Team von Ingenieuren die Technologie „Gravity Power Modules“ (GPM)entwickelt und inzwischen patentiert. Siehe dazu auch die Website http://www.gravitypower.net.

    GPMs kombinieren seit Jahrzehnten bewährte Technologien aus dem Bergbau, dem Tunnelbau und der Pumpspeicherindustrie zu einem neuen, in sich geschlossenen, unterirdischen Speichersystem.

    Das GPM hebt hydraulisch einen massiven Zylinder in einem tiefen vertikalen Schacht, um Energie zu speichern, senkt diesen bei Bedarf durch sein Eigengewicht und drückt das Wasser in eine Turbine zur Stromproduktion.

    Im Vergleich zu konventionellen Pumpspeicherkraftwerken liefern GPMs dieselbe Speicherkapazität mit einem vergleichbaren Wirkungsgrad (>80%).

    Sie benötigen bedeutend weniger Fläche (z.B. ca. 12.000qm für bis zu 1.200 MW Speicher)und nur einen Bruchteil des Wasservolumens.

    GPMs können kostengünstiger als herkömmliche PSW und in wesentlich kürzerer Bauzeit erstellt werden.

    GPMs sind beliebig skalierbar und können dort gebaut werden, wo sie benötigt werden:
    Zum Ausgleich von Energieschwankungen in der Nähe von Windparks, bei energieintensiven Industrieanlagen oder in dichtbesiedelten Wohngebieten (auch als Notreserve).

    Das wasserdicht versiegelte „Closed Loop System“ (patentiert) hat keinerlei Beeinträchtigung der Umwelt zur Folge, weder oberirdisch noch unterirdisch.

    Die vor kurzem gegründete deutsche Tochtergesellschaft, Gravity Power GmbH, plant in den nächsten Monaten in Deutschland den Bau einer „Model Test Unit“, einer verkleinerten Version eines GPMs. Diese Anlage wird voll funktionsfähig sein und ein Testen und Optimieren entscheidender Kraftwerkskomponenten ermöglichen.Derzeit werden Machbarkeitsstudien und abschliessende Kostenkalkulationen von führenden deutschen Experten erstellt.
    VG, C. Martin

  • Hallo Andy,

    Herr Heindls Konzept ist uns gut bekannt. Herr Heindl war zum einen um Jahre später dran und zum zweiten hätte Herrn Heindls Konzept massive Eingriffe in die Umwelt zur Folge (z.B. er will einen Felsen mit 1.000m Durchmesser 500 m über (!) die Oberfläche heben). Es ist gerade der Vorteil der GPMs, dass oberirdisch und unterirdisch so gut wie keine Veränderungen

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