Solarstrom-Vergütung muss lohnenswert bleiben

Die Diskussion über die vorschnelle und deutliche Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom hat auf den Seiten von energynet.de einen großen Boom an Seitenaufrufen ausgelöst. Mehr als doppelt so viele Seitenaufrufe und überwiegend zum Thema Solarstrom zeigen, dass dieses Thema viele Menschen interessiert und beschäftigt. Dazu gehört auch der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V., der sonst kaum in Medien auffällt:

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. protestiert gegen die geplante Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom. Solarstromanlagen könnten bei Fortsetzung des bisherigen Ausbautempos bereits in 10 Jahren die Hälfte des jetzigen Strombedarfs decken. Der Neubau von Kohlekraftwerken und der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken können unterbleiben.

Eine Reduzierung der Vergütungen wird dazu führen, dass Investionen in Solartechnik unterbleiben. Auch den klein- und mittelständigen Solarinstallations-Betrieben wird ein erheblicher Schaden zugefügt. Gute Arbeit muss angemessen bezahlt werden. Solarstromanlagen müssen sich finanziell lohnen.

Der SFV fordert deshalb:

  1. Sofortige Rücknahme der verschärften Vergütungs-Degression im EEG 2009. Stattdessen Wiedereinführung der bis dahin geltenden 5 Prozent-Degression.
  2. Einführung eines Gebäude-Integrations-Bonus.
  3. Einführung einer erhöhten Einspeisevergütung für Kleinanlagen bis 10 kW

Hintergrundinformationen finden Sie unter http://www.sfv.de/artikel/unsere_strategie_nach_kopenhagen.htm

Sollten Sie hierzu Fragen haben, so rufen Sie uns gern an. Wir sind unter der Telefon-Nummer 0241-511616 zuverlässig zu erreichen.

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Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible vor allem für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Aber auch die kostenlose Energie, die uns die Natur zur Verfügung stellt ist faszinierend und Herausforderung zugleich.

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4 Antworten zu Solarstrom-Vergütung muss lohnenswert bleiben

  1. Erhard schrieb:

    Hallo Andy,

    glaub mir auf die Zugriffe hätte ich liebend gern verzichtet. Aber wie du bereits schreibst der Infobedarf ist enorm. Nur wir können nicht mehr als montieren…

  2. Andy schrieb:

    Natürlich, aber die enorme Steigerung der Zugriffe zeigt, dass das Thema die Menschen bewegt und interessiert. Das muss eigentlich genutzt werden und wir müssen zeigen wie viele Menschen ein Interesse an solarer Zukunft haben in Deutschland. Die Randale-Kochs glauben ja wieder Oberwasser zu haben, aber wie lange noch?

  3. Pingback: Tweets die Solarstrom-Vergütung muss lohnenswert bleiben | energynet erwähnt -- Topsy.com

  4. Olaf Stichtenoth schrieb:

    Ich bin auch der Meinung, dass wir die Vergütungen nicht zu schnell absenken dürfen, um der Branche nicht zu schaden. Die Branche ist, m.E. eine der wichtigsten Zukunftsbranchen. Extrem wichtig ist allerdings auch die Preise für Solaranlagen deutlich zu senken, da sonst deutsche Produzenten mit dem chinesischen Markt nicht mithalten können. (dazu auch mein Blogeintrag zur Absenkung der Einspeisevergütung: www.zeichenreise.com)

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