Smart Home

Connected Comfort ist die Plattform zur Heimvernetzung der Premiumklasse

Connected Comfort
Connected Comfort im Wohnbereich eines Lofts, Foto: Ulrich Beuttenmüller für Connected Comfort

Beitrag im Auftrag von Vaillant

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Connected Comfort im Wohnbereich eines Lofts, Foto: Ulrich Beuttenmüller für Connected Comfort

Mit der hersteller- und produktübergreifenden Plattform Connected Comfort setzt eine Reihe von deutschen Herstellern einen neuen Standard für die Vernetzung in Premium-Immobilien. Verschiedene programmierbare Szenarien machen die Entspannung vom Alltag so angenehm wie möglich. Ziel der noch jungen Plattform ist es vernetzten Wohnkomfort auf Luxus-Niveau zu verwirklichen. Ähnlich wie z.B. im Automobilbau sollen Teile der Technologien in Zukunft in den bezahlbaren Massenmarkt weitergegeben werden.

Zur Plattform Connected Comfort gehören acht Marken aus Deutschland, die unterschiedliche Technologien für Wohnimmobilien anbieten. Das sind Vaillant für die Heizung, Gira für die zentrale Steuerung und einzelne Bedienelemente, Miele für die Haushaltsgeräte, Dornbracht für die Armaturen in Bad und Küche, Revox für Audio-Produkte, Loewe für TV- und weitere Unterhaltungselektronik, Brumberg für die Beleuchtung und Warema für den Sonnenschutz.

Was kann Connected Comfort?

Das System Connected Comfort soll die verschiedenen Bereiche im Haus intelligent vernetzen. Den Nutzern des Hauses oder der Wohnung wird damit nach ihren individuellen Wünschen mehr an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz geboten. Die Vorteile für die Anwender stehen dabei explizit im Mittelpunkt des Angebots der Markenallianz.

Der Nutzen des Systems besteht im Wesentlichen aus einer vereinfachten und kombinierten Bedienung der unterschiedlichen Technologien in dem Wohnobjekt. So kann man Licht, Musik, Jalousien und Temperatur für unterschiedliche Stimmungen programmieren und auf Knopfdruck von der zentralen Bedieneinheit oder vom Smartphone aus abrufen. Verlässt der Nutzer die Wohnung, wird zum Beispiel geprüft, ob alle Fenster geschlossen sind. Gleichzeitig werden selektiv ausgewählte Steckdosen ab-, die Musik und der Fernseher auf Standby umgeschaltet und die Heizung in den Energiesparmodus versetzt. Beim Verlassen des Hauses wird auch gleich die Alarmanlage aktiviert. Damit es von außen jedoch weiterhin den Anschein hat, dass jemand zu Hause ist, simuliert noch ein automatisches Lichtszenario die Anwesenheit. In welcher Ausprägung und Reihenfolge die Funktionen ablaufen, kann sich jeder Anwender je nach Wohnsituation individuell aussuchen.

Ein wesentlicher Punkt ist also die vereinfachte Bedienung aller Funktionen per Taster, von einer zentralen Bedieneinheit oder am Smartphone, bzw. Tablet. Durch die Vernetzung können mehrere Aktionen mit einem Tastendruck aus aktiviert werden, wie z.B. Licht, Musik und Temperatur.

Wie funktioniert Connected Comfort?

Connected Comfort im Spa , Foto: Ulrich Beuttenmüller für Connected Comfort
Connected Comfort im Spa , Foto: Ulrich Beuttenmüller für Connected Comfort

Die Vernetzung der unterschiedlichen Geräte im Haushalt erfolgt über den KNX-Bus und IP-basierte Kommunikation. Durch die Nutzung des bewährten KNX Standards setzt man dabei auf einen zukunftssicheren Standard. Im Gebäude ist die Nutzungsdauer mit rund 20 Jahren wesentlich länger als bei einem Smartphone oder einem Auto.

Die Zentrale befindet sich im Gira Homeserver, der auch als Schnittstelle zwischen den Gewerken fungiert. Dieser hat somit auch die Aufgabe der Übersetzung zwischen den einzelnen Geräten, damit die Kommunikation untereinander funktioniert. Zusätzlich erfolgt die Bedienung des Smart Home und der Szenarien über die unterschiedlichen Oberflächen des HomeServers, also ein Touchscreen an der Wand, im Browser oder über eine App auf dem Smartphone oder Tablet.

Mehr Komfort durch Vernetzung von Gewerken im Haushalt

Der wesentliche Clou des Systems ist die Vernetzung unterschiedlicher Gewerke in gemeinsamen Szenarien. Wenn man also abends nach Haus kommt, kann man sich mit nur einer Auswahl über Licht, Temperatur und Musik eine angenehm entspannte Stimmung schaffen. Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Es geht aber um mehr als nur um die einfache Bedienung vom mobilen Endgerät aus oder von einer zentralen Bedieneinheit. Die Nutzer können verschiedene Aktionen festlegen, die beispielsweise beim Verlassen des Hauses, vor oder bei der Rückkehr, oder bei Abwesenheit durchgeführt werden sollen.

Connected Comfort ist also keine weitere Plattform für ein Smart Home, sondern eher ein Bündnis von Herstellern für die einfachere Vernetzung von verschiedenen Geräten in Premium-Immobilien. In diesem Segment besteht sicher noch einiges an Potential für besondere Wohnerlebnisse mit vernetzten Komfortlösungen.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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