Quartierspeicher Strombank

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8 Kommentare

  1. Hallo Andreas,

    spannender Bericht über die Strombank, nur schade, dass der Speicher nun nicht mehr vor Ort steht. Solche Projekte sollten doch langfristig zum Einsatz kommen und nicht nur als vorübergehender Pilot. Am 15./16.6. findet bei Offenburg das solbat Anwendertreffen zum Thema Quartierspeicher statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden ggfs. neue Projekte vorgestellt. http://www.solbat.de/wp-content/uploads/2016/05/solbat_AWF07_Agenda.pdf

    1. Hallo Melanie, danke die Information, dass der Speicher in Mannheim nicht mehr vor Ort steht. So ist das eigentlich nicht gedacht, dass der Speicher nur zeitweise eingesetzt wird. Ich bin gespannt, ob es neue Projekte geben wird, die dauerhaft genutzt werden.

  2. Sehr geehrter Hr. Kühl,

    wir haben uns sehr gefreut, Ihren Artikel zu unserem Projekt Strombank zu lesen. Gerne beantworten wir in diesem Zuge Ihre Fragen. Der Speicher ist am 15. März nach Walldorf umgezogen und ist nun Teil des Projektes Living Lab Walldorf, da unser Projekt Strombank am 30. März erfolgreich beendet wurde.

    Obwohl die Kunden sehr hohes Interesse an der Strombank zeigten und aktuell einen Quartierspeicher befürworten würden, können wir derzeit aufgrund des regulatorischen Rahmens das Modell leider nicht wirtschaftlich abbilden. Die Belastung allein durch Umlagen und Abgaben belauft sich derzeit auf ca. 22 ct/kWh pro zwischengespeicherter Strommenge. Deshalb sind wir derzeit dabei alternative Modelle zu entwickeln.

    Viele Grüße
    Yasmin Lachmann
    MVV Energie AG

    1. Vielen Dank Frau Lachmann für die aktuellen Informationen zum Projekt Strombank. Bei der Höhe der Abgaben ist klar, dass ein wirtschaftlich tragbares Modell nicht so leicht gefunden werden kann. Es ist äußerst schade, dass innovative Entwicklungen, für die ein Markt vorhanden ist, auf diesem Wege ausgebremst werden.

      Ich bin gespannt auf die alternativen Modelle und freue mich, wenn Sie mich auf dem laufenden halten.

  3. Sehr geehrter Herr Kühl,
    im Rahmen meines Studiums "Public Management" an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg schreibe ich meine Bachelor-Thesis in Zusammenarbeit mit dem Gemeindetag in Stuttgart über das Thema "Städte und Gemeinden 4.0 – Mit Speichertechnologie zur klimafreundlichen Kommune".
    Nach einer ersten Recherche möchte ich mich auf Quartierspeicher mit kommunaler Beteiligung (Stadtverwaltungen, Stadtwerke) festlegen. Ziel meines Projekts ist eine Handlungsempfehlung und die Aufbereitung der Informationen über eine Durchführung eines solchen Projekts.
    Kennen Sie weitere Projekte die bereits umgesetzt wurden/werden?

    Freundliche Grüße
    Simon Baier

    1. Hallo Herr Baier,
      das klingt sehr ambitioniert, aber auch spannend. So viele Quartierspeicher gibt es meines Wissens noch nicht, da es keine funktionierenden Geschäftsmodelle gibt. Aktuell gibt es ein interessantes Projekt von Herten und Wunsiedel, siehe https://www.hertener-stadtwerke.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/n/news/die-stadt-als-speicher-ein-baustein-fuer-die-energiewende.html. Auch bei den Stadtwerken Wunsiedel würde ich mich mal umsehen, die sind sehr aktiv. Weitere Projekte mit kommunaler Beteiligung sind mir momentan nicht bekannt. Aber da passiert gerade sehr viel.
      Viele Grüße!