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6 Kommentare

  1. Ich habe es für mein Mietshaus durchgerechnet nach nur nach 35 Jahre haben such die Investitionen über die Einsparungen bezahlt gemacht. Wenn ich wie gesetztlich erlaubt 11% der Investion auf die Miete umlegen würde müsste ich die Miete um 3€ erhöhen, dann hätte ich aber keine Mieter mehr. Fazit es ist weder für den Mieter noch für den Vermieter wirtschaftlich darstellbar.

  2. Wie sagt man so schön jedes Haus ist anders.

    Unter diesem Link sehen Sie ein Mehrfamilienhaus bei dem durch dämmen der obersten Geschossdecke und Heizkörpernischen der tatsächliche „Gasverbrauch“ um 43,74 % gesenkt wurde.

    http://www.henke-daemmtechnik.de/Dach/Projektbeispiel/projektbeispiel.html

    Bei diesem Haus liegt die Amortisation doch sehr deutlich unter 35 Jahren.

    Einzigster Schwachpunkt sind die jetzt geringeren staatlichen Einnahmen durch Energie- und Mehrwertsteuern bedingt durch den geringeren Verbrauch.

    Solche Massnahmen Kosten keine Unsummen und sind ohne eine „exorbitante“ Mieterhöhung von 3 Euro a/m² sehr wohl möglich.

    Nur wenn absolut kein Wille vorhanden ist und zudem die geltende Energieeinsparverordnung z. B. im Bezug zur Dämmung von obersten Geschossdecken nicht von staatlicher Seite kontrolliert und auch entsprechend „sanktioniert“ werden, entsteht bei vielen Vermietern natürlich auch kein nachhaltiges Interesse etwas zu verbessern.

    Weiterhin wird die Wärmedämmung von Gebäuden sehr oft von selbsternannten Fachleuten schlecht geredet und als wirkunglos bezeichnet.

    Startpunkt zur Umsetzung des Projekts in Düren war übrigens die Analyse eines Fachingenieurs .
    Ein wirklich „unabhängiger“ Energieberater mit entsprechender Altbauerfahrung und ohne nebenher schnell Abendschulausbildung !
    http://www.id-hubrich.de

    Jedes Haus ist individuell.
    Bei der energetischen Gebäudesanierung gibt sinnvolle und weniger sinnvolle Massnahmen den Energieverbrauch zu senken.

    Blinder Aktionismuss gepaart mit pauschalisierung und eine fehlende Analyse führt meistens nicht zum erhofften Ergebniss und ist langfristig gesehen entsprechend teurer und unwirtschaftlich !

    1. Jedes Haus ist individuell. Völlig richtig und damit ist die Diskussion ob Gebäudesanierungen unwirtschaftlich sind, anhand eines Beispiels, völliger Unsinn. Doch gerade das erleben wir häufig in den großen Zeitungen und im Fernsehen. Es gibt Sanierungen, die sehr teuer sind und die Mieter praktisch aus dem Haus jagen. Aber es gibt eben auch Sanierungen, die zur Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt werden, aber über diese spricht man leider nicht. Gerade das Thema oberste Geschossdecke wird noch zu wenig beachtet, ich werde mich in den nächsten Wochen mal ausführlicher damit befassen.

      1. Zum Punkt Analyse und Individuell:

        Anderes Haus, andere Massnahmen,
        gleiches Ergebniss.

        Mögliche Einsparung am Beispiel eines Einfamilienhauses aus dem Baujahr 1981.
        Ohne die Fassade zu berühren 41% weniger Verbrauch möglich!

        Die Massnahmen:
        Einbau einer Gasbrennwertheizung mit solar unterstützter Warmwasserbereitung, plus Dämmung der Kellerdecke und Austausch der Fenster.

        Dies ist das Ergebniss einer detailierten Energieberatung mit Angabe der zu erwartenden Einsparung.
        Zu sehen hier als pdf Projektkarte:
        http://www.id-hubrich.de/Beispiele_pdf/Projektkarte_BAFA_44.pdf

        Bei Mietshäusern zahlt der Mieter ja den überhöhten Verbrauch und nicht der Vermieter.
        Viele Häuser entsprechen dabei nicht mal dem Minimalstandard des jeweiligen Baujahres.

        Dies gilt auch manchmal bei jüngeren Häusern trotz geltender Wärmeschutzverordnung.

        Der jeweilige Wärmeschutznachweis gegenüber dem Bauamt wurde und wird, von manchen Architekten ohne jegliche Überprüfung unterschrieben und als konform eingereicht.

        Leider durchaus gängige Praxis.

        Hier sollte besonders die Haftung für diese Berufsgruppe umfangreich erweitert werden. Auch müsste überlegt werden bestehende Verjährungsfristen aufzuheben oder empfindlich zu erhöhen.

        Ohne Kontrolle und Reglementierung wird sich in den wenigsten Fällen etwas verbessern oder ändern.

        Gesetze und Verordnungen ohne jegliche Sanktionierung (EneV) sind wirkungslos.

        Gefordert sind natürlich auch die Bauämter, denen es obliegt die Einhaltung der geltenden EneV zu überprüfen.