Hochspannung auch in der Diskussion über die künftige Stromversorgung

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2 Kommentare

  1. Für eine Lösung rein über den Markt ist zu bedenken, dass erstaunlicherweise derzeit mit steigendem Anteil von erneuerbarem Strom die Rentabilität von Speicheranlagen sinkt. Das liegt daran, dass Sonne zur Mittagszeit und Wind am Abend die früher hohen Spitzenpreise deutlich gesenkt haben. Die Rentabilität von Speicheranlagen am Markt setzt aber hohe Preisunterschiede im Tagesverlauf voraus.

    Ein neuer „Kapazitätsmarkt“ ist dennoch wohl nicht erforderlich. Es reicht, im Rahmen des bestehenden Gesetzes über den Vorrang erneuerbarer Energieen sinnvolle Anreize zu setzen.

    Zum Teil geschieht dies bereits, etwa bei Biomasse. Dort belohnt die Reform 2011 solche Anlagen mit höheren Tarifen, die mehr zur Stabilität des Netzes beitragen. Eine neue Marktprämie wurde eingeführt, die ab 2014 für bestimmte Anlagen die einzige Form der Vergütung ist; weiter wurde auch eine neue Flexibilitätsprämie eingeführt.

    Aber es gibt auch keinen Grund, dies nicht auf andere Bereiche auszuweiten. Als erstes gehören Pumpspeicherkraftwerke besser gefördert. Einfach einen höheren Tarif für solche Elektrizität zahlen als für andere Wasserkraft, und schon rentiert sich der Bau solcher Anlagen.

    Oder für Wind und Sonne einen gesonderten, etwas höheren Tarif für solche Anlagen zahlen, die einen eigenen Speicher bereitstellen. Dies ist technisch ja längst möglich und wird von Enertrag ja auch schon gemacht (Wasserstoff als Speicher).

  2. Ich bin mit meinen aktuellen Stromanbieter nicht zufrieden. Ich wohne alleine in einem Haus und zahle trotz allem eine riesen Summe zwecks Strom. Es kann doch nicht sein dass ich alleine so viel Strom verbrauche in einem Haus? Nach langem googlen bin ich auf (Werbung entfernt) gestoßen und wollte Sie fragen ob e.on gut ist oder eher nicht.

    Mfg Thomas,