Klima

Greenpeace entlarvt Klimasünder Vattenfall

Als gestern Greenpeace per Twitter auf die Vattenfall-Greenwashing Seite verwiesen hat, dachte ich noch, ja das kenne ich doch schon. Aber da bin ich auf die gut gemachte Kampagnen-Seite von Greenpeace reingefallen. Diese Seite sieht der Greenwashing-Seite von Vattenfall zum Verwechseln ähnlich – Kompliment an Greenpeace. Heute ist die Kampagnen-Seite von Greenpeace ein großes Thema in der Blogosphäre.

Zahlreiche Blogs haben das Thema bereits aufgegriffen, so verweist der Nachhall-Texter auf ähnliche Aktionen von Greenpeace und, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen mehr ist eine schöne Werbekampagne. Auch PR-Blogger Klaus Eck befasst sich mit der Greenpeace-Kampagne, die ganz auf die Macht der Konsumenten setzt, und analysiert die Kampagne aus PR-Sicht.

Damit kommt es darauf an welcher Seite die Kunden und Verbraucher mehr Vertrauen und Aufmerksamkeit schenken. Dass der Kohlekraftwerksbetreiber und -bauherr Vattenfall positiv wahrgenommen werden wird, dürfte unwahrscheinlich sein. Dass Vattenfall jetzt seine Politik ändert ist glaube ich leider auch nicht, der Druck gegen neue Kohlekraftwerke ist immer noch zu klein.

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Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

2 Kommentare

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  • Die Website ist ziemlich gut gemacht.

    Ich wette, Greenpeace wartet nur auf die Einstweilige Verfügung zum Abschalten um dann die nächste Pressemeldung rauszuhauen. Würde ich jedenfalls so machen.

    Persönlich finde ich es aber schwierig zur beurteilen, ob jetzt jedes Kohlekraftwerk böse ist. So wie ich die Zahlen interpretiere, werden wir Kohle als „Überbrückungsenergieträger“ brauchen und ich sehe diese Kohle lieber in 60%-Brennstoffnutzung KWK Kraftwerken mit CO2 Abscheideoption verarbeitet als in 40%-Brennstoffnutzung Kraftwerken.

    Aber Vattenfall soll mal machen, dass mehr Windstrom über vorhandene Trassen transportiert werden können. 50% mehr sind immer drin, nur mit besserem Temperatur-Monitoring! E.ON kann das auch…

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