Studie: Wie kommuniziert die Branche in sozialen Medien?

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Online-Kommunikation erfordert Dialog, Foto: Unsplash
Online-Kommunikation erfordert Dialog, Foto: Unsplash

Dieser Blog hier darf in diesem Jahr noch seinen 10. Geburtstag feiern. In diesen zehn Jahren habe ich viel gelernt über die moderne Kommunikation. Der Blog, schreibt sich leichter als das Blog, hat sich deutlich weiter entwickelt in der Zeit – von einfachen Pressemitteilungen bis hin zu meinungsstarken und informativen Beiträgen zu den vielen unterschiedlichen Themen, die hier behandelt werden. Um den Blog herum sind die unterschiedlichen Kanäle der sozialen Medien gewachsen, die heute in der Online-Kommunikation eine große Rolle spielen – manche davon mehr und manche weniger.

So habe ich mittlerweile begonnen die Erfahrung im Aufbau der unterschiedlichen Kanäle weiter zu geben für die Kommunikation unterschiedlicher Unternehmen und Projekte. Konkret biete ich jetzt auch Beratungen und Analysen für die Online-Kommunikation an.

Aus der Beobachtung von Unternehmen wurde die erste Social-Media Studie der Branche

Ich beobachte schon seit einigen Jahren wie die Unternehmen aus dem Themenfeld meines Blogs im Netz kommunizieren und stehe mit einigen davon in Kontakt. Wer im Netz aktiv kommuniziert, zu dem ist es leichter einen Kontakt aufzubauen, der kann leichter angesprochen werden. Aber ist das repräsentativ für eine Branche oder verfälscht dies nicht den Eindruck von den Unternehmen?

Diese und weitere Fragen bewegten Blogger-Kollege Kilian Rüfer und mich als wir unsere gemeinsame Idee einer Studie über die Online-Kommunikation der Branche der Erneuerbaren-Energien und der energiesparenden Gebäude diskutiert haben. Heraus kam jetzt diese Studie, die sich auf Unternehmen beschränkt im Umfeld der Nutzung von erneuerbaren Energien am Gebäude und die wesentliche Frage untersucht: Wie dialogorientiert ist die Branche im Netz unterwegs?

Nur 20% der KMU kommunizieren über soziale Medien

Insgesamt betrachtet nutzen nur wenige kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Blogs und soziale Netzwerke. Eine Studie der Hochschule Offenburg hatte kürzlich festgestellt, dass nur 20 Prozent der KMU ein Social-Media Marketing nutzen. Das heißt 80 Prozent der Unternehmen setzen nicht auf die Kommunikation mit Kunden über soziale Netzwerke. Diejenigen, die es nutzen, sind überwiegend nur in einem Netzwerk aktiv. Der Hauptgrund für die Ablehnung ist die Skepsis über den Erfolg, wobei gut die Hälfte der Ansicht ist, dass über soziale Netzwerke die Kunden besser erreicht werden können.

Gefunden habe ich diese Studie über den Blog von PR-Desk und den Beitrag über einen Tweet von Dr. Kerstin Hoffmann.

Wie dialogorientiert sind die Unternehmen der Erneuerbaren-Energien Branche?

Social-Media Studie 2016
Social-Media Studie: Analyse der Dialogmedien von
Anlagenherstellern erneuerbarer
Gebäudeenergie

In unserer Studie haben wir nicht die Anzahl der Unternehmen mit einem Blog oder Marketing-Kanälen in den sozialen Netzwerken untersucht. Wir wollten vielmehr wissen, wie dialogorientiert diese Unternehmen in diesen Kanälen unterwegs sind. Bedeutet eine hohe Reichweite oder viel Aktivität auch viel Dialog mit Kunden?

Die Besonderheit der Online-Kommunikation ist die Dialogorientierung. Im Unterschied zur klassischen Kommunikation, bei der die Aussagen des Unternehmens im Mittelpunkt stehen, steht in den sozialen Netzwerken der Kunde als Zielgruppe im Mittelpunkt. Inhalte müssen so gestaltet sein, dass sie viele Kunden erreichen und ansprechen. Hinzu kommt, dass die Unternehmen für jeden Kunden online ansprechbar sein müssen und auf Anfragen reagieren.

Was haben wir untersucht?

Die aktuell wichtigsten Kanäle sind für uns Blogs, Facebook, Twitter und YouTube. Wir haben für diese Kanäle versucht die jeweils fünf reichweitenstärksten deutschsprachigen Unternehmen zu suchen und jeweils die Aktivität, die Reichweite und die Interaktion ermittelt. Damit die Werte verglichen werden können, haben wir Punkte vergeben mit dem Maximalwert 23 (die Zahl hat sich so ergeben).

Damit konnten wir sehen, wer investiert viel mit einer hohen Aktivität und bekommt Reichweite und schafft es vielleicht auch noch die Zielgruppe zu einem Dialog anzuregen. Das gelingt nicht immer, es ist deutlich zu erkennen, dass eine hohe Reichweite noch nicht zur Interaktion führt, also zum Dialog zwischen Unternehmen und Kunden. Manche benötigen dazu mehr Aktivität und bei manchen reicht eine relativ geringe Aktivität aus.

Der Dialog kann sich unterschiedlich darstellen. Er kann in Form von Kommentaren, Likes und Shares auftreten, im Blog auch durch Links von anderen Medien oder auch durch direkte Fragen auf der Facebookseite oder durch persönliche Kommunikation bei Twitter.

Kostenlose Studie: „Analyse der Dialogmedien von Anlagenherstellern erneuerbarer Gebäudeenergie“

Ist Dein Unternehmen nicht dabei oder sind Fragen offen?

Wir haben eine kleine Auswahl getroffen für die untersuchten Unternehmen und haben mit den Grafiken eine oberflächliche Auswertung. Wer mehr Informationen möchte und eine Analyse seines Unternehmens, kann sich direkt an uns wenden für eine individuelle Analyse.

Über Andreas Kühl

Energieblogger aus Leidenschaft mit großem Faible für effiziente Energienutzung im Strom- und Wärmebereich. Diie kostenlos zur Verfügung stehende Energie der Sonne und vom Wind sind für mich faszinierend und Herausforderung zugleich. Sie suchen für Ihre Informationsseiten oder Ihren Blog immer wieder nach neuen, interessanten Inhalten? Oder Sie wollen Ihre Online-Kommunikation analysieren lassen? Informationen zum Leistungsangebot von Andreas Kühl finden Sie unter energynet.de/leistungen.

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