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Schlagwort: eeg-umlage

Faktencheck des WWF zur Energiewende klärt über Falschinformationen zur Energiewende auf

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In der Diskussion um die Förderung der erneuerbaren Energien habe ich mich in den letzten Wochen schon oft zu Wort gemeldet. Hier werden viele Fakten verdreht oder aufgebauscht, um andere Argumente für Preiserhöhungen zu verstecken. Hier klärt der Faktencheck des WWF auf und informiert über weitere Gründe zur Erhöhung der Strompreise, zeigt wer von den erneuerbaren Energien profitiert und wer die Rechnung bezahlt. Diese Zusammenstellung und Argumentationshilfe möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten.

Energiewende-Mythen haben kurze Beine

„Es ist an der Zeit mit den Gruselgeschichten aufzuräumen, die die Gegner der Energiewende in immer neuen Varianten streuen, um deren Erfolg zu sabotieren. Wir können zeigen, dass die Mär eines deindustrialisierten, von Stromausfällen geplagten Landes, dessen Bürger in Energiearmut leben werden, weil die Energieversorgung von Kohle und Atom auf erneuerbaren Energien umgestellt wird, mit der Realität nichts zu tun hat“, sagte Eberhard Brandes, Vorstand der Umweltschutzorganisation WWF. … den ganzen Artikel lesen »

Erfolgreiches EEG gerät immer mehr unter Druck und wird zu wenig verteidigt

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Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung, Quelle: http://pixabay.com/de/alternative-blau-zelle-sauber-eco-21581/
Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung, Quelle: http://pixabay.com/de/alternative-blau-zelle-sauber-eco-21581/

Je länger das Jahr dauert und je näher wir an den Tag der Verkündung der neuen EEG-Umlage für 2013 kommen, umso mehr kommt das EEG in Bedrängnis. Nach wie vor hohe Zubauzahlen in der Photovoltaik, und auch in der Windenergie, werden immer weniger als positive Meldungen wahrgenommen. Die vermutete Erhöhung der EEG-Umlage bewirkt einen hohen Druck auf das erfolgreiche Instrument EEG.

Mittlerweile kommt der Druck nicht mehr nur aus den Reihen einiger konservativer Politiker oder aus der FDP. Jetzt sprechen sich auch einige Verbände und Wissenschaftler für den Umstieg vom erfolgreichen EEG zum planwirtschaftlichen Quotenmodell aus. Dazu gehören nicht nur die Initiative neue soziale Marktwirtschaft, die auch schon bei anderen Themen sich die Wahrheit zu ihren Gunsten zurecht gebogen hat. Auf die Forderung von Sachsen nach dem Quotenmodell hat Robert Dölling bei den energie-experten.org mit der Antwort des Vereins zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien (VEE) hingewiesen. Jetzt hatte er wieder einen Artikel mit der Forderung nach einer effizienten Ordnungspolitik im Elektrizitätssektor. Der Forderung zur Stärkung des Emissionshandels kann ich absolut zustimmen, durch die große Menge an verschenkten Zertifikaten kann man heute noch nicht von einem funktionierenden Emissionshandel sprechen. Eine Heranführung der erneuerbaren Energien an einen marktwirtschaftlichen Ansatz kann ich auch unterschreiben, aber kritiklos von dem Quotenmodell zu sprechen gefällt mir überhaupt nicht.

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Diskussion um Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien muss auch von Befürwortern geführt werden

In den Diskussionen um das deutsche Fördersystem für erneuerbare Energien, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – gerne auch mal fälschlicherweise als Subvention bezeichnet, obwohl der Staat nur die Regeln festlegt und sonst keinen Cent beisteuert – wird immer wieder mehr Marktnähe gefordert. Erneuerbare Energien sollen doch endlich wirtschaftlich werden, wie schnell die Preise sinken wird dabei nicht berücksichtigt.

Dabei befinden sich die Preise insbesondere der Photovoltaik beständig im Sinkflug, wie der PV-Preisindex für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen des Fachportals Photovoltaik-Guide.de zeigt. Zudem ist gerade bei der Photovoltaik ein Systemwechsel zu verzeichnen, weg von der Volleinspeisung und hin zu mehr Eigenverbrauch, wie mein Bericht von der Messe Intersolar zeigt.

In dieser Diskussion geht es vielen Teilnehmern vielleicht nicht unbedingt um die Wettbewerbsfähigkeit von Strom aus erneuerbaren Energien. Man liegt sicher nicht völlig daneben, wenn man davon ausgeht, dass es einigen Teilnehmern darum geht die Zeit zurück zu zentralen und großen Kraftwerken zurück zu drehen – aus Rücksicht auf einzelne Unternehmen und auf die alten kontrollierbaren Strukturen. Manchen Diskussionsteilnehmern geht es vermutlich auch einfach nur um Profilierung.

So kritisiert der Bundesverband Wind-Energie heftig die erneuten Rufe nach einem EEG-Ausstiegsgesetz in der FDP:

Die Forderung Christian Lindners nach einem Ausstiegsgesetz aus dem EEG in diesem Herbst und ähnlichen Andeutungen seines Parteivorsitzenden Rösler im heutigen Focus sagen mehr über den Zustand der FDP als über die tatsächliche Lage der Energiewende aus. „Es ist überraschend, zu welchem Zick-Zack-Kurs die FDP im Bereich der Energiepolitik im Stande ist. Dass der eigene Koalitionsvertrag ganz klar den Erhalt des EEG festlegt, scheint für das Spitzenpersonal der FDP unerheblich“, kritisiert der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), Hermann Albers.

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Wie der Industriestandort Deutschland doppelt von den Erneuerbaren Energien profitiert

Die Argumente sind oft genug ausgetauscht und erwähnt, aber die Hannover Messe zeigt, dass die Industrie sich auf die Energiewende und die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz einstellt.

Vergleich von strompreisdämpfenden Effekte und EEG-Umlage bei stromintensiven Unternehmen, Quelle: AEE
Vergleich von strompreisdämpfenden Effekte und EEG-Umlage bei stromintensiven Unternehmen, Quelle: AEE

Deutschland ist bei den Erneuerbaren Energien gut aufgestellt – das beweist die Branche selbstbewusst auf der diesjährigen Hannover Messe. Noch bis zum 27. April zeigen die Aussteller ihr Know-how, mit dem sie die Energiewende voranbringen und Deutschland zum Vorreiter einer Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien machen. Die weltweit größte Industriemesse macht deutlich, welche positive Entwicklung sich am Standort Deutschland vollzieht. „Hier in Hannover zeigt sich, dass das Industrieland Deutschland nicht trotz, sondern gerade wegen der Erneuerbaren Energien international überaus erfolgreich ist“, kommentiert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, Philipp Vohrer.

„Dabei profitieren die deutschen Industrieunternehmen gleich doppelt: Denn die Erneuerbaren Energien sorgen nicht nur für volle Auftragsbücher, etwa in der Grundstoff- und Zulieferindustrie, sondern sie senken auch messbar den Strompreis an der Leipziger Strombörse“, betont Vohrer. Wegen niedriger Grenzkosten verdrängt der Strom aus Wind, Sonne & Co. an der Strombörse zunehmend den teuer erzeugten konventionellen Strom („Merit-Order-Effekt“). Dadurch verbilligt sich der Strompreis im Großhandel um etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Die deutsche Industrie wurde allein durch diesen Effekt 2010 um rund 1.175 Millionen Euro pro Jahr entlastet.

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Warum werden die Strompreise wieder erhöht?

Zum 1. März erhöhen 91 Versorger ihre Preise für Haushaltsstrom, zum 1. April weitere 62. Bereits in den Vormonaten hatten über 200 Grundversorger Preissteigerungen verkündet, so das Stromvergleichsportal Verivox. Im Durchschnitt nehmen die Preise um rund 3,4 Prozent zu. Einigen Versorgern dient der Ausbau der Erneuerbaren Energien als Begründung für Erhöhung, obwohl die EEG-Umlage im Vergleich zu 2011 nur um 0,06 Cent je Kilowattstunde gestiegen ist.

„Wenn Energieversorger die Preise aktuell anheben, lässt sich das nicht auf die Erneuerbaren Energien schieben“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Neben betriebswirtschaftlichen Gründen liegt es an steigenden Beschaffungskosten für fossile Energieträger und vor allem an steigenden Netznutzungsentgelten.“ Davon betroffen sind besonders Privathaushalte und der Mittelstand, die – im Gegensatz zur energieintensiven Industrie – nicht bei den Netzentgelten begünstigt sind.

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Solarstrom hat entlastende Preiseffekte

Es gibt immer weniger  Argumente für die Kritik am teuren Solarstrom, der angeblich die Preise für Strom erhöht.

Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse um bis zu zehn Prozent, zur Mittagszeit sogar um bis zu 40 Prozent. Das belegt eine Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergiesysteme (IZES gGmbH), Saarbrücken, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erstellt worden ist. Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen Euro – was einer Preisminderung von vier bis sechs Euro pro Megawattstunde entspricht. „Es wird viel über die Kosten des Solarstroms geredet“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. „Die IZES-Studie zeigt, dass Solarstrom bereits heute auch entlastende Preiseffekte hat.“

Grund für den Preissenkungs-Effekt: Solarstrom wird zu Spitzen-Nachfragezeiten erzeugt – tagsüber, wenn Strom an der Börse am teuersten ist. Die IZES-Studie belegt, dass mit dem wachsenden Zubau an Solarstrom die Preise für sogenannten Peak-Strom (Peak = Spitze) in den Jahren 2007 bis 2011 kontinuierlich gesunken sind. Peak-Strom wird im Spothandel an der EPEX-Börse gehandelt, in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr. Der Spothandel setzt den Preis für den gesamten Stromhandel in Deutschland, also auch für den Terminmarkt und OTC („Over the counter“)-Geschäfte.

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