Crowdfunding

Neues Solarladegerät von SunnyBag für alle mobile Geräte erfolgreich im Crowdfunding

PowerTAB
PowerTAB- mit Hülle, Frontansicht, Foto: SunnyBAG
PowerTAB
PowerTAB- mit Hülle, Frontansicht, Foto: SunnyBAG

Die Anzahl der mobilen Geräte, die wir heute nutzen, nimmt immer mehr zu. Es ist nicht mehr nur das Smartphone, auch Tablets, Wearables – wie Smartwatches und Fitnesstracker – Spielekonsolen und Actionkameras gehören heute für viele zur Standardausstattung. Wichtig ist aber, diese Geräte immer und überall aufladen zu können. Je nach Einsatz kann der Akku schnell leer werden. Von dem österreichischen Hersteller von Solartaschen gibt es nun eine neue Lösung für die umweltfreundliche und mobile Aufladung dieser Geräte. Das Crowdfunding für das PowerTAB auf kickstarter.com hat heute, drei Tage vor dem Ende, schon mehr als das fünffache der angestrebten Finanzierungssumme erreicht.

Markt für Solarladegeräte mit Akkus

Mobile Akkus gibt es viele auf dem Markt, diese werden mittlerweile an den Stränden der Adria von fliegenden Händlern angeboten oder von Firmen als Werbegeschenke verteilt. Solarladegeräte, welche den Akku mit Solarenergie über ein kleines Solarpanel aufladen, gibt es auch unüberschaubar viele. In Kombination mit einem mobilen Akku gibt es jedoch nur wenige, die wirklich überzeugen können. Vor allem dann, wenn alle mobilen Geräte versorgt werden sollen, wird es schwierig ein passendes Solarladegerät zu finden.

Das Changers Solaraldegerät ist hierzulande der Marktführer und konnte mich in einem Test für Grünspar im vergangenen Jahr überzeugen. Nur beim laden des Tablets wird es schwierig, denn dazu brauche ich einen komplett voll geladenen Akku.

Überzeugend sieht auch das Solartab aus, das ebenfalls im Crowdfunding bei Kickstarter finanziert wurde und mittlerweile frei erhältlich ist. Nicht nur beim Design kann das Solartab punkten, der Lithium-Polymer Akku ist mit 13.000 mAh der größte mir bekannte mobile Akku.

Alleskönner PowerTAB für viele mobile Geräte

PowerTAB Funktionen
Funktionen des PowerTAB im Überblick, Foto: SunnyBAG

Zurück zum PowerTAB, was kann das neue Solarladegerät aus dem Haus SunnyBAG? Ähnlich wie bei Solartab besteht das Gerät aus einem Teil, also Solarmodul und Akku in einem Gerät. Die Abmessungen ähneln einem Tablet, es ist etwas kleiner als mein iPad. Wer kein Tablet hat, kann ein Blatt in DIN A5 als Vergleich nehmen. Das Gewicht des PowerTAB beträgt 430 Gramm.

Mit dem SolarTAB soll eine 100% mobile Stromversorgung für mobile Geräte erreicht, so die Aussage von Gründer und Geschäftsführer Stefan Ponsold. Das 5 W Solarmodul von Sunpower lädt dazu den Akku mit zwei Zellen von insgesamt 6000mAh Speicher. Das sind die gleichen Zellen, die in den Elektroautos von Tesla Model S und Roadster verbaut wurden.

Tablets sollen schnell aufgeladen werden können mit dem PowerTAB durch bis zu 2,4 A Ausgangsstrom aus dem USB-Ausgang. Dreistufige LED auf der Frontseite zeigen den Ladezustand des Akkus an und eine 1-Watt LED auf der Rückseite kann als Leseleuchte oder Taschenlampe verwendet werden.

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Crowdfunding für PowerTAB kurz vor dem erfolgreichen Abschluss

Mit dem Crowdfunding auf Kickstarter sollten 10.000 € eingesammelt werden. Als Anreiz gab es das SolarTAB zu deutlich reduzierten Preisen, bereits ab 39 € (statt 99 € Verkaufspreis). Drei Tage vor Abschluss konnten bereits knapp 60.000 € eingesammelt werden und jede Menge Stretchgoals – also zusätzliche Leistungen für die Unterstützer, wie Adappter, Schutzhülle, unterschiedliche Farben zur Auswahl, sowie ein erhöhter Feuchtigkeitsschutz bis IP X6 – ermöglicht.

Als letztes Stretchoal gibt es ein besonderes Bonbon. Dieses ist nicht für die Crowd, sondern für die, die es noch mehr nötig haben. Sollten 70.000 € im Crowdfunding für das PowerTAB erreicht werden, erhalten 100 Ortschaften in Westafrika 100 Solarsysteme. Alle diese Orte haben bisher noch keine Stromversorgung. Mir ist aber nicht klar, wie die Solarsysteme aussehen sollen – ein PowerTAB oder eine größere Anlage? Aber auf jeden Fall eine gute Aktion, ich hoffe, dass das Ziel noch erreicht wird.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

2 Kommentare

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  • Das finde ich eine spannende Geschichte – ich finde es immer lästig, die Geräte selbst oder Powerbanks als "Reichweitenverlängerung" an der Steckdose zu laden.

    Die Netzteile der Ladegeräte werden teilweise extrem warm, was nicht für deren Effizienz spricht.

    Zudem sehe ich immer wieder, dass die Leute das Netzteil dauernd in der Steckdose lassen. Teilweise passiert mir da auch selbst. Schöne Zusatzheizung bei 30° und am Ende des Jahres fragt man sich, wo die hohe Stromrechnung her kommt.

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