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10 Kommentare

  1. Wie wäre es mit einem „Worst-Practice-Award“ für besonders nutzlose Energievergeudung topaktueller Geräte auf der IFA?

    Kategorie 1: „Teuer erkaufter Komfort“
    Ich denke z.B. an Toaster, die mittels Standby-Verbrauch die Einstellung des Bräunungsgrad puffern, oder Ähnlichem…

    Kategorie 2: „Technik: Sowas von 2000“
    Diesen Preis könnten z.B. Geräte gewinnen, deren schlecht dimensionierte Netzteile immer noch mit Transformator, anstatt eines Schaltnetzteils, die Wohnung heizen – im 24/7 Betrieb und ohne Netzschalter.

    Noch mehr Ideen?

    Persönlich interessiere ich mich auch für den Energieverbrauch von WLAN-Routern, da diese nicht nur im Standby betrieben werden, sondern dauerhaft ihr Funknetz betreiben. Gibt es dort Strategien den Energiebedarf durch geschickte Lösungen zu verringern?

    Viele Grüße
    @B_Strohamyer

  2. Den Start des Windows-Rechners warten wir doch auch geduldig ab…..

    Sorry ich habe mal eine Aussage herausgegriffen die eigentlich längst überholt ist. Ohne auf Details näher einzugehen, das Abschalten und „bei Bedarf“ wieder „hochfahren“ auch privater PC ist spätestens seit WIN 7 und sicher seit WIN 8 nichtmehr „in“. Ein Standbybetrieb, der tatsächlich funktioniert, ist (inzwischen) Stand der Technik. Keiner wartet noch irgend etwas „geduldig ab“. Wir leben jetzt und jetzt muss etwas geschehen und wenn es auch hauptsächlich „just for fun“ ist. Ein milliardenschwerer „Industriezweig“ betreibt systematische Gehirnwäsche mit allen Mitteln modernster Erkenntnis einer Wissenschaft, welche längst die Ausbeutung unsere Schwachstellen auf das detaillierteste beherrscht. Per „maßgeschneiderten“ Gerüchen, Sound und optischen Eindrücken, werden all unsere Urinstinkte maßlos zur Gewinnmaximierung eingesetzt.

    In dieser Welt ist Verschwendung Glück und Miesmacher die uns diese „Glück“ rauben wollen haben nicht die leiseste Chance. Wie bei allen unheilbaren Krankheiten, können lediglich die Symptome wenig nachhaltig bekämpft werden. Mensch ist seiner Natur entsprechend ein „Opportunist“. Was „er“ auf seinen Wanderungen findet, wird entweder sofort verzehrt oder gehortet. Mit dieser Strategie haben „wir“ es bis zum „modernen Menschen“ geschafft. Leider sind wir dabei nur in unserer Zahl gewachsen. Unsere Strategien sind immer noch die der Steinzeit. Bei einer „Nachsuche“ bin ich auf diesen Artikel von Markus Sievers gestoßen (2009) :

    http://www.fr-online.de/politik/wachsende-bevoelkerung-klimakiller-mensch,1472596,3276914.html

    Im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum ergeben sich erstaunliche Zusammenhänge (nicht ganz so erstaunlich, wenn man die hiesige berechtigte Kritik am Verhalten „entwickelter Bevölkerungen“ analysiert). So steht in diesem Artikel u.a.
    ZITAT
    Das Bevölkerungswachstum hat massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Was dies für den Klimaschutz bedeutet, zeigt der Weltbevölkerungsbericht 2009 der UNFPA, des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen.

    Demnach würden bei einem Anstieg der Weltbevölkerung auf acht statt neun Milliarden ein bis zwei Milliarden Tonnen weniger Kohlendioxid freigesetzt.

    Entsprechende Einsparungen wären nur durch den Einsatz moderner Techniken in allen Neubauten weltweit oder den Ersatz aller Kohlekraftwerke durch Windanlagen zu erreichen. Die Unterstützung von Frauen in armen Ländern und Hilfen bei der Familienplanung könnten daher die Emission von Treibhausgasemissionen mindestens so senken wie Investitionen in Kern- oder Windenergie, heißt es in dem Bericht.

    Allerdings weisen die Autoren auch auf die Kritik in Entwicklungsländern an einer solchen Betrachtungsweise hin. So habe der Umweltexperte Ariq Rahman aus Bangladesch schon Anfang der 90er Jahre erklärt, nicht das Bevölkerungswachstum in armen Ländern, sondern der Konsum in den reichen Regionen sei die eigentliche Klimabombe.
    / ZITAT

    Sicher da ist die Rede von CO2, aber das lässt sich leicht in GWh für Energie umrechnen. Aber nichts, was nicht, auch aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden kann. AUCH „recht“ hat der genannte Umweltexperte Ariq Rahman mit seinen Blickwinkel.

    Was fehlt ist eine Methode das Zusammentreffen mehrerer (Fehl)Entwicklungen so miteinander zu „verrechnen“ um den daraus resultierenden Gesamtschaden zu prognostizieren. Die einfache Addition dürfte in jedem Fall zu kurz gegriffen sein. Was uns allen fehlt ist die wenigstens gleichwertige Reaktion auf abstrakte Gefahren, wie sie bei direkten Gefahren „üblich“ ist. Wegrennen oder Kämpfen – bei einer erkennbaren Bedrohung – böser Mitmensch wedelt mit dem Messer….

    Fortschrittlicher Mensch wedelt mit einer Aktie für ein Fracking Unternehmen – her damit ! Solche „Bedrohungen“ sind zu abstrakt um die „richtige Reaktion“ zu triggern – Weglaufen ist eh vergeblich, da ist inzwischen überall schon wer – ~7,2 Milliarden „moderne Steinzeitmenschen“ …. Kämpfen ? – das tun „wir“ bereits überall, wenn auch aus genau den falschen Motiven.

  3. Hier kann man wieder mal schoen Jevons Gesetz am Werke sehen: je energie-effizienter Maschinen werden, desto mehr steigt dennoch der Gesamtverbrauch, da dann davon mehr Gebrauch gemacht wird. Fiel ihm erstmals im Zusammenhang mit den ersten Dampfmaschinen im Bergbau auf, die durch James Watts Erfindungen etwa zehnmal energie-effizienter geworden waren. Am Ende stiegen deren Einsatz und der Kohleverbrauch sogar ueberproportional an.

    1. Also mein energieeffizienter Kühlschrank kann nicht mehr als 24 h am Tag laufen. Ich sehe nicht ein das Licht länger anzulassen, nur weil ich LED-Beleuchtung habe. Meine energieeffiziente Waschmaschine wird nicht häufiger laufen, mehr schmutzige Wäsche habe ich nicht. Ein Zusammenhang kann sein, ist aber keine Gesetzmäßigkeit.

      Der Kohleverbrauch stieg nach der Erfindung der Dampfmaschine an, weil es vorher keine Dampfmaschinen gab. Daher hinkt der Vergleich an allen Enden. Es gibt nur einen Zusammenhang, wenn wir durch die Effizienz der Geräte nachlässiger werden oder, was in der Tat der Fall ist, wenn wir immer mehr elektrische Geräte im Haushalt haben.

  4. Ich meine, seitdem immer mehr Energiesparbirnen oder energiesparende Technik eingesetzt werden, denken Verbraucher nicht mehr so streng daran, Strom und Wasser zu sparen. Der Hintergedanke „sparsame“ Geräte zu benutzen verleitet oft zum Verschwenden.

    Gruß, Uwe

  5. Also ich drenke, dass man bereits im Laden auf die Geräteangaben zum Stromverbrauch und zur Energieeffizienzbei Unterhaltungselektronik achten sollte. Vor allem Fernseher haben heutzutage eine lange Haltbarkeit, so dass sich der Preis für ein energiesparendes Gerät über den Gesamtzeitraum gesehen meist lohnt. Empfehlenswert ist auch ein Fernseher mit einem Auto-Off-Schalter. Das bedeutet, dass sich das Gerät nach einer Weile im Stand-By-Modus von selbst abschaltet.

    Gruß
    Torsten

  6. Bei mir im Haushalt sehe ich ja auch, welche Geräte ständig im Stand-by-Modus waren. Angefangen von der Nintendo Wii, die kaum noch angefasst wird, bis hin zur XBox, die ebenfalls nicht mehr so oft genutzt wurde.

    Ich habe lange gebraucht, um meinen Kindern es begreiflich zu machen, dass diese Geräte dann auch gänzlich vom Stromnetz genommen werden sollen. Selbst der Fernseher, auch wenn hier ein LED-TV-Gerät steht, ist außerhalb seiner Nutzung gänzlich vom Netz getrennt.

    Ist halt Wahnsinn, was wir alles verpulvern, obwohl die Gerätschaften tagsüber kaum genutzt werden.

  7. Es ist uns gar nicht bewusst wie viel Energiekosten wir jährlich sparen können und somit auch bares Geld. Ich kenne das Selber von mir damals das einfach der Fernseher läuft ohne das man drauf guckt oder das Geräte tagelang im Stand-By Modus waren, wenn man das ändert kann man schon einiges an Geld sparen.