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3 Kommentare

  1. Ich finde den Gedankengang sehr richtig und wichtig. Die Idee, der Energiewende bzw. der Versorgung mit Elektrizität und Warme einen Wert zuzumessen, sollte stärker in die Diskussion eingebracht werden. Wenn ich stärker mit der „Ware“ Strom befasse, dann interessiere ich mich auch für die Umstände, unter denen sie erzeugt wird. Den Schritt haben wir ja bei den Lebensmitteln schon getan, da greifen viele allemal lieber zu den Bioeiern von (hoffentlich) glücklichen Hühnern als zur Massentierhaltungsware. Beim Strom sind wir da noch ein Stück von entfernt.

    1. Das ist ein guter Vergleich mit den Lebensmitteln, auch da kann man aber der Quelle nicht immer vertrauen. Du hast aber schon verstanden, was ich sagen wollte. Wir alle wollen unsere elektrischen Geräte ständig und überall im Einsatz haben, aber kosten darf es nichts? Und der Verbrauch sollte doch auch von Interesse sein, was zumindest beim Neukauf immer mehr der Fall zu sein scheint.

  2. Klar, in erster Linie ist Strom immer noch ein Hygiene-Produkt, dem eine Konsumhaltung entgegengebracht wird: Es muss eben alles funktionieren und billig sein. Zwar ist es nach wie vor schwierig die Massen für energiepolitische Zusammenhänge oder Funktionsweisen zu begeistern, doch die omnipräsente Berichterstattung rund um die Energiewende holt das Thema allmählich aus seiner verstaubten Ecke.

    Ich danke Ihnen für die klare Artikulation der Notwendigkeit eines verstärkten Energie-Bewusstseins. Denn erst wenn Jedermann und Jederfrau einen selbst-reflektiertierten Umgang mit Energie pflegt und begreift, dass dieser möglichst Umgang effektiv (Energie-)Politik macht, steht das Gemeinschaftswerk Energiewende auf einer soliden Basis.