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4 Kommentare

  1. Andreas Kühl ist da nicht richtig über den Wirkungsgrad informiert.
    Von Strom zu H2 entstehen Verluste von 20-25%. Da man dieses bis zu 15% dem Erdgas beimischen kann entstehen keine weiteren Verluste, auch nicht durch Kompression wenn man es im Ortsnetz beläßt wo sowieso ständig Nachfrage ist.
    Genutzt in Mini-BHKW verliert man nochmals 10% der Energie sodaß man auf einen gesamten Nutzungsgrad von 65-70% kommt.
    Die im Text erwähnten 35% Wirkungsgrad sind daher Unsinn.

    1. Sie haben völlig Recht, Ruedi. Wenn es aber um die Speicherung von Strom geht und man wieder Strom haben möchte, muss man den Strom zu Strom Wirkungsgrad betrachten. Bei einem Mini-BHKW ist der Wirkungsgrad vielleicht etwas höher, aber man findet durchaus in der Literatur die 35% Wirkungsgrad, z.B. bei der Verbrennung des Methan im einem GuD-Kraftwerk.

  2. In einem Szenario mit 100% EE wird Wärme auch gebraucht u. nicht verschwendet.
    GuD Kraftwerke sollte man nur in Betrieb nehmen wenn diese in KWK ausgeführt werden u. mind 80% Nutzungsgrad erreichen. Mini-BHKW nutzen dagegen über 90% der Energie. Möchte man mehr Strom haben müssen mehr solcher Kraftwerke installiert werden. Eigentlich ist es aber so daß man Stromüberschüsse hätte wenn jeder Haushalt ein Mini-BHKW im Keller stehen hätte.
    Dennoch braucht man nicht viel power-to-gas sondern nur als eiserne Reserve, so wie heute z.B. die Ölvorräte.
    Um täglich ein- u. auszuspeichern sind Pumpspeicher, Druckluftspeicher (auch die von CAEstorage für Haushalte) u. eine bessere Anbindung nach Norwegen u. den Alpen geeigneter.