Ökostrom

Zeit für einen Wechsel des Stromanbieters – vielleicht mal in den Norden

Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl
Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl
Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl
Wind- und Sonnenenergie mit Stromleitungen im Havelland, Foto: Andreas Kühl

Dies ist ein Auftragsartikel, der bezahlte Werbelinks enthält.

Durch Deutschland rauscht momentan eine Welle der Strompreiserhöhungen, die es so noch nicht gegeben hat. Laut dem Vergleichsportal Verivox haben zum Jahreswechsel 468 Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 12 Prozent angekündigt. Wer 4.000 kWh im Jahr verbraucht, muss mit Mehrkosten von 120 Euro rechnen. Es ist also Zeit, sich doch mal Gedanken zu machen über einen Wechsel des Stromversorgers, zumal die Höhe des Preisaufschlags unterschiedlich ausfällt.

Wer einen günstigen Anbieter von Ökostrom sucht, der wird vielleicht über das Angebot der Firma Wemio stolpern. Dieser relativ unbekannte Anbieter ist ein Tochterunternehmen, bzw. die Ökostrom-Marke, des Energieversorgers Wemag AG mit Sitz in Schwerin. Die WEMAG ist bundesweit aktiv, hat aber ihre regionalen Wurzeln und ihr eigenes Stromnetz in Mecklenburg und in der Westprignitz (Brandenburg). Mit der Marke Wemio möchte man zu den großen Anbietern von Ökostrom dazugehören.

Wo kommt der Ökostrom von wemio her?

Wichtigste Frage bei Ökostrom ist immer, wo der Strom herkommt und wie er zertifiziert ist. Wemio lässt sein Angebot vom TÜV Nord prüfen und hat die Bestätigung, dass der verkaufte Strom zu 100% aus Anlagen erneuerbarer Energien stammt. Die Zeitschrift Öko-Test hat in der Ausgabe 05/2011 das Angebot von wemio mit sehr gut bewertet.

Laut Stromkennzeichnung stammt 24% des Stroms aus Anlagen, die nach dem EEG gefördert werden, der Rest stammt aus anderen Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, das heißt entweder direkt vermarktete Anlagen oder Wasserkraft. Wer mehr Ökostrom möchte, kann bei der Anmeldung die Option ökoaktiv wählen. Damit wird mit 2 Cent (netto) je verbrauchter Kilowattstunde zusätzlich in neue Kraftwerke zur Erzeugung von  Strom aus erneuerbaren Energien investiert und die Energiewende weiter voran getrieben. Die Wemag betreibt bereits einige eigene Photovoltaik-Anlagen und ist an Windkraftanlagen, einem Erdwärmekraftwerk und an einer Biogasanlage beteiligt. Das Angebot ökoaktivstrom von wemio ist zertifiziert vom Grüner Strom Label e.V. in der Kategorie Gold.

Zusätzlich wird den wemio-Kunden angeboten der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG vergünstigt beizutreten. Die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG fördert den Ausbau erneuerbarer Energien durch den Neubau und Betrieb eigener Ökokraftwerke im norddeutschen Raum. Neben den Investitionen in eigene Photovoltaikanlagen ist in naher Zukunft auch die Beteiligung an Windkraft- und Biomasseanlagen geplant.

Weitere Angebote der wemio

Zusätzlich wird auch Waldgas angeboten, bei dem jeder Kunde zur Aufforstung der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern beiträgt. Auch beim Gas gibt es ein optionales Ökoaktiv-Angebot. Hier wird mit dem Aufpreis von 0,27 Cent in Projekte wie MoorFutures, Wiedervernässung von Mooren, und weitere zertifizierte Maßnahmen zur CO2-Vermeidung investiert.

Noch ein Angebot der wemio ist erwähnenswert. Durch eine Kooperation mit der Energie-Sparzentrale GmbH sind umfangreiche Beratungsleistungen im Strom- und Wärmebereich vergünstigt möglich. So werden die Kunden nicht alleine gelassen mit den Stromkosten.

Zum Abschluss

Ich habe hier einen sehr positiven Bericht geschrieben, aber ich habe dabei selber feststellen können welch umfangreiches Angebot und Tätigkeiten ein Energieversorger aufweisen kann und heute auch anbieten sollte. Für den Kunden, der einen günstigen Preis haben möchte, ist genauso etwas dabei wie für den anspruchsvollen Öko-Konsumenten.

Über den Autor

Andreas Kühl

Ich bin Energieblogger aus Leidenschaft mit einem großen Faible für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Mit energynet.de betreibe ich einen der bekanntesten und einflussreichsten Energieblogs im deutschsprachigen Raum. Innovationen für die Energiewende in Technologien und Geschäftsmodellen sind meine aktuellen Schwerpunktthemen.

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