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10 Kommentare

  1. Was am wirtschaftlichsten ist hängt vom jeweiligen Objekt ab. Am besten mit einem langfristigen Plan im Hinterkopf dann gründlich sanieren wenn eine Baumaßnahme ansteht und man das notwenidge Geld dazu hat.Im Moment rechnet sich aufgrund günstiger Kredite viel. Checklisten für einzelne Vorhaben gibt es bei http://www.enbausa.de

  2. Genau das möchte ich mit dem Artikel ausdrücken, es hängt vom einzelnen Objekt ab. Kann man aber aufgrund einer Umfrage sagen, was sich am ehesten lohnt?

  3. nein, eine Umfrage kann nicht festlegen, was am effektivsten ist. Wie schon einige schrieben, hängt es immer von Randbedingungen ab. Einige Beispiele:
    Wenn kein hydraulischer Abgleich vorgenommen worden ist – dann ist das eine der effektivsten Maßnahmen;
    wenn die obere Geschoßdecke der Abschluss der thermischen Hülle ist – dann ist die Dämmung derselben die effektivste Dämm-Maßnahme;
    wenn der Rollladenkasten in der Wand liegt und nicht gedämmt ist – ist die Deaktivierung desselben und Ausfüllen mit Dämmstoff eine extrem effiziente Maßnahme;
    wenn die Außenwand eine Hohlschicht hat (in Norddeutschland sehr verbreitet) – dann ist die Kerndämmung die effektivste Maßnahme;
    wenn schon die Außenwand „angefasst“ wird (neuer Putz, neue Farbe usw.) – dann ist das „Sanierungsfenster“ geöffnet und eine Zusatz-dämmung hoch effizient (und übrigens laut EnEV auch vorgeschrieben);
    wenn man schon dämmt – dann sollte man den bestmöglichen Dämmstandard erzielen (mit besseren Materialien, dickeren Dämmschichten usw.)
    wenn schon – denn schon!

  4. Ich schließe mich den Vorschreibern an. Wichtig ist eine objektbezogene Planung der energetischen Sanierung. Natürlich greifen in vielen Fällen Dämmaßnahmen sehr effektiv, schon aufgrund der Fläche der Gebäudehülle (Dach (oberste Geschoßdecke), Fassade, Kellerdecke).

  5. Ich wusste, dass ich damit nicht alleine bin. Es ist aber auch gut und wichtig, dass wir das Thema Wärmedämmung offen diskutieren und sachlich bleiben.

  6. Aus meiner Sicht sollte auch das mögliche finanzielle Budget in die Betrachtung einbezogen werden. Eine super Sanierung, die Kosten wie ein Neubau verursacht, liegt bei den meisten Immo-Besitzern nicht drin. Dann heisst es eine gute Lösung für vertretbaren Aufwand zu finden.
    Ich habe gehört, dass Bosch im Herbst ein neues Messgerät rausbringt mit dem Wärmebrücken und mögliche Schimmelstellen aufgedeckt werden können. Vorab Infos habe ich bei http://www.thermodetektor.de gefunden. Mit dem Messgerät sollten sich doch kleine aber effektive Projekte für Teilsanierungen finden (z.B. Fenster oder Rolladenkasten) lassen.

    1. Hallo Manuel,
      Du sagst es:
      – Rollladenkästen
      – Fensterlaibungen
      – Bodentreppen
      – Kellerdecken
      – obere Geschoßdecken
      – (in Norddeutschland) Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk
      – Gebäudetrennfugen
      usw. sind Maßnahmen, die sich in wenigen Jahren amortisieren (teilweise in 1 Jahr!!!) und auch für den schmalen Geldbeutel geeignet sind.
      Leider wird das in der Öffentlichkeit wenig bis gar nicht kommuniziert.

    2. Klar, Sanierungen müssen wirtschaftlich sein, aber auch berücksichtigen, dass viele Maßnahmen am Gebäude längerfristigen Bestand haben. Wenn ich ein Haus neu streiche, dann wird die Fassade die nächsten 10-15 Jahre sicher nicht mehr angefasst.

      1. Andy, genau so ist es!!!
        Daher sollte die Dämmung – wenn sie schon installiert wird – immer erheblich besser sein, als die EnEV vorschreibt. Die EnEV-Anforderungen sind – langfristig betrachtet – unwirtschaftlich!!!