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3 Kommentare

  1. das mit dem 1. oktober hatte ich gar nicht mitbekommen. solangsam glaub ich, verwirrung stiften ist das eigentliche ziel der diskussion um die absenkung der fördersätze…

  2. Pingback: hausblog
  3. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

    mit großem Bedauern musste ich zur Kenntnis nehmen, dass gerade die CSU,
    bisher Vertreter der bayerischen Landwirte, dafür verantwortlich zeichnet, wenn
    keine Ackerflächen mehr in Photovoltaikflächen umgewidmet werden können.

    Ich entwickle seit 2004 für Landwirte Solarkraftwerke. Keine großen,
    sondern kleinere, die vorwiegend als Altersvorsorge für Landwirte auf eigenem
    Grund und Boden dienen.

    Drei solcher Projekte sind bei mir in der Planung und sollten in diesem Jahr fertig-
    gestellt werden. Jeweilige Größe zwischen 2 und 3 MWp mit eine Finanzierungs-
    größe von je 5 bis 7 Mill. Euro.
    Zusätzlich gibt es ein Projekt, wo Ackerland in einer Wasserschutzzone in eine
    PV Fläche umgewandelt werden soll. Dort wird es dadurch zu einer wesentlichen
    Verbesserung der Boden- und Wasserqualität ohne landwirtschaftliche Nutzung
    kommen.
    Ein solches Projekt mit vorbildlichen Ergebnis habe ich zusammen mit Herrn
    Bürgermeister Schöniger in Nordendorf realisiert. Ihr Fraktíonsvorsitzender
    Herr Georg Schmid hat uns im Rahmen des Verfahrens unbürokratisch geholfen.

    Die nun betroffenen Bauern, haben keine Konversionsflächen. Können also auch
    nichts mehr ändern. Sie wollen auf ihrem Land auch keine Monokulturen für
    Biogas haben sonder Solarstrom erzeugen.
    Der ursprüngliche Gedanke für das EEG, zu viele Ackerflächen in Energieflächen
    umzuwandeln wird durch Sie und Ihre Fraktion auf den Kopf gestellt.

    Sie fördern künftig Ostdeutsches Brachland zum Nachteil unserer einheimischen
    Landwirte, denen jetzt keine Möglichkeiten mehr bleiben.

    Groteske Situation, vor allem dann, wenn man zusätzlich sieht, dass parallel zu
    Ihren Entscheidungen die Laufzeit für Atomkraftwerke verlängert wird.
    Noch dazu wenn man bedenkt, dass man bis heute nicht weiß, was uns der
    so genannte billige Atomstrom wirklich kostet und was er unsere Kinder, Enkel
    und weitere Generationen kosten wird.

    Es ist erstaunlich wie gut die Lobbyarbeit der Energiemonopolisten funktioniert.
    Sie machen die Erneuerbaren Energien für Strompreiserhöhungen verantwortlich
    und die Politik folgt dem. Dabei wird auch vergessen, dass die durchaus
    akzeptierte Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom, bereits im
    kommenden Jahr ein Niveau erreicht, das unter dem Preis liegt, der von uns
    Verbrauchern bezahlt werden muss.

    Im Namen vieler betroffener Landwirte bitte ich Sie Ihre Entscheidung gegen
    Ackerland zu überdenken. Finden Sie bitte ein Regelung, die uns eine Grundlage
    für unsere bereits in Planung befindlichen Projekte lässt.

    Ich hoffe auf eine positive Rückantwort.

    Mit freundlichen Grüßen