Ähnliche Beiträge

8 Kommentare

  1. Hallo Andy,

    bei uns im Odenwald liegt noch Schnee und die Gesundheit unserer Monteure geht vor. Die Montage kann in Feb./März nicht nachgeholt werden.

    Ich stimme der „Kurve“ zu für Februar und März. Danach käme ein Einbruch. Die Grafik kommt (grob geschätzt, ohne Jan.) auf 2.500 MW was einiges weniger wäre wie 2009. Das wären dann ca. 20% weniger Mengenumsatz und 25% weniger Geldumsatz und damit nur noch 60% von 2009!

    Aber auf was ich hinweisen will sind die Planungen die alle für das Jahr 2010 gemacht haben aufgrund einer 10%igen Absenkung. Der Januar fällt Umsatzmäßig aus. Im Feb.+März sind wir voll ausgelastet. Dann geht es ziemlich tief runter und schätzungsweise nach den Ferien geht es wieder aufwärts. Auf welches Niveau kann ich in meinem Kaffeesatz nicht lesen.

    Aber mit 2 Monaten Volle Pulle kann keiner Überleben. Wenn man uns aber 5 Monate volle Pulle (Einspeisereduzierung zum 1.7. 🙂 ) gibt dann ist der Umsatzeinbruch zumindest nicht so, daß Firmen Insolvenz anmelden müssen. Voraussetzung sind natürlich Einspeisevergütungen die einen Umsatz auch danach noch mögich machen.

    Mit zwei Monaten Umsatz braucht der Handwerker am Jahresende keine Bilanz mehr zu machen da ist es nämlich schon zu spät…

    Gruß Erhard

  2. Wären wir in einer halbwegs normalen Konjunkturphase, würden die Auswirkungen nicht so drastisch ausfallen, wie sie zu erwarten sind. So allerdings spielt die ganze Geschichte auffällig in die Hände der Atomlobby, die ja nun auch prompt die Verlängerung der Reaktorlaufzeiten erhält, weil die Alternativen/Regenerativen natürlich bei drastisch Statusverschlechterung nicht die erforderlichen Strommengen in time liefern können werden.

    Das man bekloppterweise damit glechzeitig den internationalen Vorsprung im Bereich Solar vollkommen ungerechtfertigt verspielt, ist dem Lobby-Knirps in der Regierungsverantwortung offensichtlich gleichgültig. Der Solar-Verband hat offenbar weniger gezahlt als die grossen 4 und die Atom-Lobby.

  3. Knut, der Einschnitt sieht wirklich verdächtig nach guter Lobbyarbeit der alten Energieversorger aus. Wie dieser „Erfolg“ zustande kommt, überlassen wir mal unserer Phantasie.

    Es geht meistens nur um die Industrie in der Diskussion. Wer aber nicht vergessen werden darf, ist der Handwerksbetrieb, der die Photovoltaik-Anlagen installiert. Und da gibt es sicher viele davon, besonders in Süddeutschland. Wenigstens beteiligt sich hier einer und macht kompetente Vorschläge, danke Erhard. Klingt doch logisch, dass eine weitere Kürzung nach der ohnehin geplanten 10%-igen Kürzung nach gerade mal zwei Monaten Arbeit für viele Handwerksbetriebe zu viel ist und der Ruin bedeuten kann.

    Warum legt man nicht jedes Jahr Ende Dezember fest, wie weit im kommenden Jahr zum 1.7. die Einspeisevergütung abgesenkt wird? Damit hat man genügend Planungssicherheit und muss nicht bis Ende des Jahres oder innerhalb von zwei Monaten Vollgas geben. Stattdessen hat man Anfang des Jahres gleich in einer Hauruck-Aktion ganz schnell mal die Einspeisevergütung abgesenkt, woher kam nur der Zeitdruck?

Kommentare sind geschlossen.