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9 Kommentare

  1. Ich habe eben mal das Tool ausprobiert.
    Der Ansatz ist richtig gut, nur leider geht er noch nicht weit genug. Man kann sich zwar aussuchen welchen Sockel man haben möchte, welche Lichtfarbe und welche Form das Leuhtmittel haben soll. Ein Äquivalent-Wert zu den „alten“ Leuchtmitteln wir Halogen und der Glühlampe wird aber nur selten aufgezeigt. Daran orientieren sich immer noch die meisten Verbraucher. Sinnvoll wäre es auch eine Angabe zur Energieeffizienz und zum Lichtstrom aufzuführen.
    Bei LED-Reflektoren wäre eine Angabe des Abstrahlwinkels sehr wichtig.
    In der jetzigen Form ist das Tool für den Verbraucher leider noch keine richtige Unterstützung. Allerdings habe ich selbst auch noch kein besseres Tool entwickelt 😉

    Im Moment würde ich mir auch noch keine LED anschaffen. Wir haben zwar eine LED-Lampe im Lager als Notbeleuchtung, damit die 4×58 Watt Leuchtstoffröhren nicht die ganze Zeit brennen müssen, aber gerade im Spot-Bereich stimmt im Moment noch nicht das Preisleistungs-Verhältniss. Zumindest für Privathaushalte. In der gewerblichen Nutzung wo viel Arbeitszeit für den Leuchtmittelwechsel angesetzt werden muss bei Halogenspots sieht das schon anders aus. Allerdings empfehle ich dort nur sehr hochwertige LED-Spots.

    Mal schauen in einem halben Jahr wird der Markt aber sicherlich schon ganz anders aussehen und man kann auch als Privathaushalt an eine Umrüstung der Halogenspots denken.

    An diesr Stelle möchte ich noch einmal vor „Billig“-LED-Strahlern warnen. Davon würde ich die Finger lassen. Sie geben sehr wenig Licht ab und dieses ist häufig von schlechter Qualität. Wer also den erstbesten (billigsten) LED-Strahler im Baumarkt kauft muss sich also nicht wundern wenn das gute Stück absolut unbrauchbar ist. Gute LED-Spots gibt es im Moment nicht unter 25 € pro Stück.

  2. Der Kritik von Einsparer schliesse ich mich an. Es fehlt die Ansage des „Glühbirnen-Equivalents“ oder noch besser eine Angabe des Lichstroms in Lumen.

    Als ich das letzte Mal ESL verglichen habe, hatte eine Megaman ESL das beste Watt/Lumen Verhältnis, da konnten LEDs nicht mithalten, bzw. nur über die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, weil sie theoretisch länger halten.

    Ob sie aber tatsächlich länger halten, wage ich gerade noch zu bezweifeln — sicher, die LED selbst wird länger als eine ESL halten, aber die Elektronik? Die LEDs mit E27 Sockel, die ich bisher hatte, waren entweder total funzelig oder tatsächlich schnell kaputt weil irgendwas in der Elektronik aufgegeben hatte.

    Hoffentlich testet Stiftung Warentest bald mal, ich kann mir das nicht leisten 🙂

    Frohes neues Jahr! Wünsche, einen guten Rutsch gehabt zu haben!

  3. Hallo Hendrik42,

    das Problem bei Stiftung Warentest mit den LED´s ist ein ähnliches wie beid en hochwertigen Energiesparlampen.

    Es gab ja in der Oktober-Ausgabe einen ersten Testbericht zu LED-Leuchtmitteln. Allerdings konnten sie dort die guten Geräte auch erst ein paar tausend Stunden brennen lassen. Ob die häufig angegebene Lebensdauer von 50.000 Stunden der Leuchtmittel dann tatsächlich erreicht wird, kann Stiftung Warentest wahrscheinlich erst in ein paar Jahren beantworten können. Denn wenn Sie die Leuchtmittel auch 24 h am Tag brennen lassen, so kommen da im Jahr nur rund 8760 Stunden bei raus.

    Die Leuchtmittel müssten daher 5,7 Jahre ununterbrochen leuchten bis sie die Nennlebensdauer erreichen.

    Eine LED, die heute auf den Markt kommt und über die Stiftung Warentest in 5,7 Jahren einen abschließenden Bericht verfassen kann, wird dann wahrscheinlich schon gar nicht mehr auf dem Markt sein. Zumindest wird sie technisch total veraltet sein.

    Mein Fazit aus dem Testbericht im Oktober war allerdings auch, es gibt einzelne gute LED-Spots. Diese sind jedoch noch sehr teuer. Da lohnt es sich schon eher die Leuchtsysteme in denen die Halogenlampen verwendet werden komplett auszutauschen.

    Wünsche Euch natürlich auch allen ein effizient erleuchtetes Jahr 2010!

  4. Danke für den Hinweis, Einsparer, den Test werde ich mir mal ziehen — ich hatte das nicht mitbekommen.

    Unser Haushalt ist schon vollständig auf ESL, es gibt nur 4 Halogenlampen im Haus und die sind selten an. Sobald die aktuelle „Birne“ durchbrennt kommen dann schonmal die neuen Halogenleuchtmittel rein, die 10% sparen, weil sie „besser“ beschichtet sind.

    Ich habe ein paar „Vielbrenner“ im Haushalt, die würde ich schon gerne auf LED umstellen. Mache ich aber nur, wenn ich mir sicher sein kann, dass sie 30.000 Stunden schaffen, sonst ist ESL billiger, weil ja die Watt/Lumen Ausbeute bei LED noch nicht wirklich besser ist als Halogen.

    Keine Ahnung, warum die LED Leuchtmittelhersteller nicht einfach 5 Jahre Garantie geben? Oder tun sie es und ich habe es nicht mitbekommen?

  5. Hallo Robert,

    das Problem ist doch aber, das in eine Leuchte mit GU10 Fassungen normalerweise mehrere Leuchtmittel eingesetzt werden müssen. Wenn ich eine Leuchte mit 4 Brennstellen habe kostet die Umrüstung auf die beschriebene LED-Lampe 239,96 Euro.

    Das ist einfach eine Investition die die meisten Haushalte nicht bereit sind zu leisten.
    Die beschriebene Leuchte ist sicherlich von den Qualitätseigenschaften marktreif, vom Preis-Leistungsverhältnis leider nicht.

  6. Hallo,

    ich schliesse mich ebenfalls der Meinung von Einsparer an.
    Ich habe bei mir im Haushalt bereits einige Lampen auf LED umgestellt und bin bisher auch sehr zufrieden damit. Habe die LED Leuchtmittel bei http://www.ledlager.de gekauft. Die geben zumindest 2 Jahre Garantie auf alle Lampen aus Ihrem Sortiment.

    Ich habe 6 LED Strahler GU10 Sockel 4 Watt = 30 Watt Halogen im Einsatz und 2 LED Birnen mit 650 Lumen die 2 von den alten 60 Watt Glühbirnen ersetzt haben. Bisher alles Top 🙂

  7. @Walter

    mit dem was Du schreibst schließt Du Dich ja eben nicht meiner Meinung an!
    Habe eher den Eindruck Du wolltest etwas Werbung unterbringen.

    Viele Grüße

    Benjamin